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Die junge Kellnerin Arielle (Bella Thorne) fristet ein tristes Dasein in einer heruntergekommenen Südstaaten-Kleinstadt. Ihr Traum ist es, auf Instagram berühmt zu werden. Eines Tages begegnet sie dem rebellischen Dean (Jake Manley) und verliebt sich in ihn. Als Dean in Notwehr seinen gewalttätigen Vater tötet, ergreift das Paar die Flucht. Ihre Überfälle auf Tankstellen und Schnapsläden filmt Arielle dabei mit dem Handy. Schon bald schießt die Zahl ihrer Follower auf Instagram in die Höhe und die Sucht nach Klicks verleitet sie zu immer krasseren Aktionen.

Der FC Bayern München konnte sich nach der 1:2 Niederlage in Mainz den Titel noch nicht vorzeitig sichern. Schalke 04 ist erbärmlich abgestiegen und auch Köln, Hertha Berlin und Bremen zittern noch mächtig. Borussia Dortmund droht das verpassen der Königsklasse.

Biberach - Früh übt sich. Roland Trojan (Foto links) zeigte schon in jugendlichem Alter Interesse an der Fotografie. Der heute 69-jährige Biberacher, vierfache Vater und zweifache Opa, bastelte bereits mit seinem Vater ein Kinderalbum - analog und in schwarz/weiß, erinnert er sich.

Wolfegg - Es ist Mitte März noch ungemütlich kalt in dem alten „Fischerhaus“, das im Bauernhausmuseum Wolfegg die neue Dauerausstellung „Kommen, schaffen, bleiben“ beherbergt und das nicht zufällig. Denn was heute der Historie dient, war in den 70er Jahren Unterkunft für „Gastarbeiter“, die im ländlichen Oberschwaben Arbeit fanden. Nach mehreren Jahren der Recherche und Vorarbeit findet sich in der „Keimzelle“ des Freilichtmuseums nun eine spannende Zeitreise, die mit vielen O-Tönen dokumentiert, wie die Fremden aus Südeuropa als Arbeitskräfte kamen und als Menschen die hiesige Welt, die Provinz war, veränderten und sich dabei selbst veränderten, indem sie blieben.

Biberach - Nathalie Arnegger ist die Neue. Die 49-jährige Oberschwäbin, geboren in Biberach, aufgewachsen in Ravensburg, wohnhaft in Friedrichshafen beerbt Helga Reichert als Intendantin der Biberacher Filmfestspiele. Das verkündete der Vorstand des Vereins im Beisein von Oberbürgermeister Norbert Zeidler, der qua Amt zweiter Vorsitzender ist und angesichts der zahlreichen MedienvertreterInnen in der Stadthalle meinte: „So viele Journalisten kommen in Biberach nur, wenn der OB zurücktritt oder die Filmfestspiele eine neue Intendanz bekommen.“ Letzteres ist der Fall.

Aulendorf/Berlin - Als Vereinsmitglied kann sich BLIX zu den „Filmfest-Freunden“ zählen. Zu denen zählt sich auch Douglas Wolfsperger. Der Filmemacher mit oberschwäbischen Wurzeln war bereits 35 Mal in Biberach mit und ohne Film, als Gast, als Jurymitglied, als leidenschaftlicher Fan des Biberacher Filmfestivals und dessen ganz besonderer Atmosphäre. Schon drei Mal erhielt Wolfsperger einen Doku-Biber. Mit „Die Blutritter“ (2003) schuf Wolfsperger eine vielbeachtete Dokumentation über den Blutritt in Weingarten. Nun ist der 63-Jährige in „großer Sorge“, wie 107 weitere Filmschaffende, die wegen den Vorgängen um die Intendanz bei den Biberacher Filmfestspielen sich mit einem offenen Brief an die Stadt und ihre BürgerInnen wandten. BLIX berichtete und spricht nun mit Douglas Wolfsperger, als einer von den Initiatoren des offenen Briefes, über seinen Blick von der Spree zur Riss auf die hiesigen Vorgänge um die Filmfestspiele.

Altdorfer Wald - Die Generalprobe fand in Ravensburg statt, wo am 12. Dezember letzten Jahres, pünktlich zum fünften Jahrestag des Pariser Klimaabkommens, eine Hand voll junger AktivistInnen aus der Fridays-for-Future-Bewegung einen Baum in der Innenstadt besetzten. Die Polizei räumte Baum und -haus noch vor Silvester. Nun zogen die KlimaaktivistInnen aus der Stadt in den Wald und verkünden, „wir appellieren nicht länger mit Demonstrationen an euer Verantwortungsbewusstsein. Ab sofort stellen wir uns eurer Zerstörungswut aktiv in den Weg. Der Altdorfer Wald bleibt.“

Es ist ein Jahr her, dass BLIX mit seinem Märzheft noch gedruckt erschien. Dann folgten zwei Monate Pause. Das Virus zwang uns dazu. Wir nutzten die Zwangspause, um uns online neu aufzustellen. Wir finden, das ist uns gelungen. Nun sind wir ein Jahr älter und BLIX erscheint als Doppelausgabe März/April. Auch das ist dem Virus geschuldet. So wird BLIX auch in der Pandemie 18 Jahre alt, was wir in normalen Zeiten sicher groß gefeiert hätten.

Biberach - Es geht um Kultur und deren Zukunft. Da gehört Streit dazu, insbesondere in Zeiten der Pandemie. Dabei geht es nach einem Jahr Leblosigkeit auch um das Überleben der Innenstädte, um das Zentrum, wo sich Kultur in ihrer Vielfalt präsentiert. Und wenn man in Biberach darüber sinniert, dann nimmt man gerne Zuflucht zum größten Sohn der Stadt: Christoph Martin Wieland (1733-1813), Dichter und Denker der Aufklärung. Dessen Esel aus der Erzählung „Die Abderiten“ schmückt als frivole Lenk-Skulptur den Biberacher Marktplatz.

Muslimischen Frauen begegnen auch bei uns vielen Vorurteilen. Ist das Kopftuch wirklich ein klares Zeichen der Unterdrückung? Erlaubt der Koran den Männern, über ihre Ehefrauen zu bestimmen? Und wie gleichberechtigt leben Frauen aus muslimischen Ländern, die schon seit Jahren in Deutschland sind?

Biberach - Im Kreis Biberach wird nicht nur das Amt für Brand- und Katastrophenschutz von einer Frau geleitet: seit zwei Jahren ist Charlotte Ziller Kreisbrandmeisterin. Bereits seit sieben Jahren steht auch an der Spitze des Kreisgesundheitsamtes eine Frau. Nicht erst zu Pandemiezeiten eine anspruchsvolle Arbeit. Die promovierte Medizinerin Monika Spannenkrebs nahm sich trotz der aktuellen Höchstbelastung Zeit, die BLIX-Fragen schriftlich zu beantworten.

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