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Biberach - Rund um die Welt protestieren seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd Ende Mai Menschen gegen Rassismus. Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag, wurde auch auf dem Biberacher Gigelberg ein Zeichen gegen Rassismus und für Menschenrechte gesetzt.

Ravensburg - Nun ist auch die Hoffnung gestorben beim Wochenblatt. Aus der Hoffnung, nach Corona wieder aus dem „Dornröschen-Schlaf“ erwachen zu können, wie noch Anfang Juni vom Wochenblatt-Management leise in Aussicht gestellt, wird nichts. Aus der Insolvenz gibt es kein Entrinnen mehr, die miesen Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache, räumen die Verleger ein. Den Rest erledigt nun die Ulmer Rechtsanwaltskanzlei Pluta.

Oberschwaben - Liegt es am meist schönen Wetter, dass das bunte Volk so sorglos erscheint? Am Thema liegt es auf jeden Fall nicht. Denn das ist voller Sorgen. Sorgen um die Demokratie, Sorgen um die Freiheit überhaupt, Sorgen um Beruf und Existenz, Sorgen um die Zukunft der Kinder und ja, auch Sorgen um die Gesundheit, die man allerdings weniger vom Coronavirus, sondern vielmehr von einem befürchteten Impfzwang bedroht sieht. Eine persönliche Annäherung in Zeiten des allgemeinen Abstandes, der bei Demonstrationen etwas geringer ausfällt.

Biberach - Die Fotografie begleitet den in Biberach geborenen und lebenden Fotografen Frank Mosthof seit Jahrzehnten. Er sieht darin einen Kreativausgleich zu seinem kaufmännischen Beruf. Seine Motive sind vielfältig. Ob Natur, Architektur, Tiere oder Menschen, die fotografischen Interessen des 57-jährigen sind breit gestreut.

Bregenz - Wenn das Kunsthaus Bregenz am 5. Juni wieder seine Pforten öffnet, gibt es als Überraschung eine Sonderausstellung zu sehen, die brandaktueller nicht sein könnte. Die Ausstellung „Unvergessliche Zeit“ präsentiert Arbeiten, die zur Zeit des Corona-Lockdowns oder auch in Vorahnung darauf entstanden sind. Direktor Thomas D. Trummer vereint sieben bedeutende internationale KünstlerInnen: Helen Cammock, Annette Messager, Rabih Mroué, Markus Schinwald, Marianna Simnett, Ania Soliman. Als finaler Beitrag zur KUB Sommerausstellung konnte auch der Südafrikaner William Kentridge gewonnen werden. 

Oberschwaben - Der Sommer steht vor der Tür und eigentlich würde jetzt die Zeit beginnen, in der die meisten voller Vorfreude auf die kommenden Heimatfeste und Festivals blicken. Eigentlich! Wäre da nicht dieses Virus namens Corona. Corona verändert unser aller Leben und dank Corona scheint nichts mehr so zu sein, wie es mal war - zumindest aktuell. Damit müssen wir umgehen, genau so wie mit der Tatsache, dass unsere geliebten Feste erst wieder im nächsten Jahr stattfinden werden. Doch nicht nur wiederkehrende Heimatfeste, sondern auch zahlreiche Jubiläen stehen im diesjährigen Festkalender und können nicht wie geplant gefeiert werden. Dies ist umso schmerzlicher, da ein Jubiläum schließlich einmal und nie wieder kommt. Deshalb stellen wir einige Jubiläen aus der Region vor, die entweder nicht, in veränderter Form oder zu einem späteren Zeitpunkt gefeiert werden sollen.

Ulm - Vor 250 Jahren, am 24. Juni 1770, kam Albrecht Ludwig Berblinger als siebtes Kind armer Leute in Ulm zur Welt. 59 Jahre später starb der „Schneider von Ulm“ völlig verarmt. Gescheitert an seinem Traum zu fliegen, brachte ihm späten Ruhm und Ehre ein. So feiert die Stadt Ulm den runden Geburtstag ihres berühmten Sohnes - allerdings anders als geplant. Womit sich die Geschichte in gewisser Weise wiederholt - nämlich anders als geplant.

Bad Schussenried - Reisen ist für viele Menschen eine Leidenschaft, ebenso die Planung dazu. Aber was, wenn ein fieser Virus alle Planung über den Haufen wirft? Die Konsequenz: Urlaub im Nahbereich gewinnt an Attraktivität. 

Zur Sommersonnenwende erreicht die Sonne auf der Nordhalbkugel ihren höchsten Stand über dem Horizont: Am Samstag, den 20. Juni, erleben wir den längsten Tag und die kürzeste Nacht. Auch wenn die meisten Feiern dieses Jahr ausfallen müssen – Zeitpunkt und Hintergründe des Brauchs sind interessant.

Der April war knochentrocken im BLIX-Land, auch im Mai fiel nicht genug Regen, um das Defizit ausgleichen. Gießen ist nicht immer die Lösung, es gibt mannigfaltige Möglichkeiten, um Wasser zu sparen.

Was den meisten Schnittblumen abgeht, kann der Rosenliebhaber in seinem Garten hemmungslos genießen: den betörenden Duft.

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