BLIX Banner1

Kultur & Freizeit

Ummendorf - Und der Weg beginnt mit dem ersten Schritt. 17 Männer und zwei Frauen haben sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht, die Geschichte eines kleinen Flecken Erde aufzuschreiben. Herausgekommen ist ein stattliches Buch mit 388 Seiten und fast 500 Fotos. Die Geschichte der Gemeinde Ummendorf erzählt in 48 Kapiteln, beginnend lange bevor es die beiden Orte Ummendorf und Fischbach gab, bis zum abschließenden und aktuellsten Foto, das im Frühjahr diesen Jahres entstand. Der Fotograf Volker Strohmaier ist wie die meisten seiner schreibenden MitstreiterInnen Ummendorfer, zumindest ist er dort geboren. So auch Johannes Lutz, der Initiator des historischen Projekts. Mit dem Mann, den alles interessiert, sprach BLIX über das Werk: „Ummendorf. Landschaft. Geschichte. Gesellschaft“.

Kißlegg - Im Oktober wählten die Bewohner Kißleggs einen Bürgermeister: Dieter Krattenmacher, der schon 16 Jahre die Geschicke der aus drei Teilorten bestehenden Westallgäuer Gemeinde bestimmt.

Vogt - Die zwischen Allgäu und Schussental angesiedelte Gemeinde liegt knapp 700 Meter über dem Meeresspiegel. Aufgrund der sehr guten Infrastruktur lässt es sich hier hervorragend leben und arbeiten. Der Ort erstreckt sich auf einer Fläche von 22,31 km² und zählt circa 4500 Einwohner.

Biberach/Ulm - Der Dramatische Verein will zum Jahresende in der Stadthalle das Theaterstück „Monsieur Ibrahim oder die Blumen des Koran“ aufführen. Gemeinsam proben dürfen die acht Darsteller aber nicht.

Fischbach - Im Stadel der Fischbacher Holzhandlung Ströbele fand ein Konzert der außergewöhnlichen Art statt. Christian Segmehl/Saxophon und Paul Rivinus/Klavier begeisterten die kulturhungrigen Besucher.

Kanzach - Das Getümmel ist unübersichtlich. Wer ist Angreifer, wer Verteidiger? Ort des Geschehens ist die Bachritterburg in Kanzach. Auslöser des Kampfgeschehens war die Frage, warum die Mittelalterburg anders als das benachbarte Federseemuseum im Sommer geschlossen blieb. BLIX fragte bei Bürgermeister Klaus Schultheiß nach und berichtete kurz und knapp darüber (Aug/Sep 20). Was folgte war ein Sturm der Empörung von Seiten der Living-History-Szene in halb Europa, und im kleinen Ort Kanzach war man darüber zutiefst erschrocken. Nun sucht man den Burgfrieden.

Memmingen - Als Oberbürgermeister Manfred Schilder im März 2018 bei einer Delegiertenversammlung des Fischertagvereins „mit großer Freude auf die Heimatfeste der Maustadt“ blickte, würdigte er die besondere Bedeutung des Fischertags: „Er gehört zu Memmingen wie die Luft zum Atmen.“ Schon damals gab es einen abschlägigen Bescheid für eine Antragstellerin, die per Satzungsänderung auch Frauen zum traditionellen Ausfischen des Stadtbachs zuzulassen forderte. Dass ihr Ansinnen abgeschmettert wurde, quittierte „mann“ mit stürmischem Beifall. Das legendäre Heimatfest mit Identität stiftender Wirkung sollte Männerdomäne bleiben. Jetzt ist Schluss damit!

Friedrichshafen - „Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand“ - so steht es in er Bibel und dieser uralte Satz gilt gerade in Zeiten von Corona. Auch die standesamtliche Trauung von Aneta und Fabian Hurm am 22. August im Graf-Zeppelin-Haus verlief anders als geplant. Covid-19 wies die Hochzeitsgesellschaft in sehr enge Grenzen.

Oberstadion - „Gegen Antisemitismus – gegen das Vergessen. Der Erinnerung und der Hoffnung gewidmet“, so der Titel einer Ausstellung, die ab Oktober in Oberstadion zu sehen ist. Schon der Ort dieser Ausstellung, das Krippenmuseum, ist außergewöhnlich. Die auch während der Sonderausstellung zugängliche Dauerausstellung des Krippenmuseum beherbergt in der denkmalgeschützten Pfarrscheuer aus dem Jahr 1612 seit zwölf Jahren eine der bedeutendsten und größten Krippenausstellungen Europas.

Fischbach - Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliches Engagement: statt in der Philharmonie spielt der vielfach ausgezeichnete Saxophonist Christian Segmehl im Oktober im Holzlager. Gut vier Dutzend Besucher dürfen zuhören in Fischbach.

Ummendorf - Wer genug Platz für Stall und Auslauf hat, kann mit Hühnern viel Freude haben. Brunhilde & Co. bleibt ein Leben in der Legefabrik erspart, und wir profitieren nicht nur in Form gesunder Eier von unseren neuen Mitbewohnern. Ein Selbstversuch. 

­