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Kultur & Freizeit

Baden-Württemberg - Auf der Alb wurde 2008 ein Biosphärengebiet eingerichtet, 2016 kam das Biosphärengebiet Südschwarzwald dazu. Wird in Oberschwaben-Allgäu das dritte im Bunde sein? BLIX hat sich umgeschaut und nach dem Für und Wider gefragt. Unsere Empfehlung: ideal für „Urlaub dahoim“!

Schwäbische Alb - Knapp eine Stunde fährt man von Biberach zum Infozentrum des Biosphärengebietes Schwäbische Alb bei Münsingen. Man kann die meisten Ziele aber auch gut mit dem ÖPNV ansteuern. Für Radfahrer und Wanderer ein ideales Terrain.

Leutkirch - Es geht letztlich um das Große & Ganze, das im Kleinen beginnt. Artenschutz & Klimaschutz lassen sich im Kleinen gut vereinen – mit Hilfe von großen Tieren. Wasserbüffel dienen dem Erhalt von artenreichen Feuchtgebieten und bieten Schutz & Nutzen. Die großen schwarzen Tiere finden sich aber auch andernorts in Oberschwaben. Eine Spurensuche mit Ausflugstipp.

Wer langweiligen Forstwegen wenig abgewinnen kann und nicht erst 900 Meter hinaufsteigen will, um ein großartiges Panorama zu genießen, dem sei der Wanderweg „Luftiger Grat“ bei Oberstaufen empfohlen. Bitte einsteigen in die herrlich altmodischen gelben Vier-Sitz-Gondeln der Allgäuer Hochgratbahn.

Sehen, riechen, schmecken, genießen: Eine kleine kulinarische Weltreise versetzt auch auf dem heimischen Balkon in Urlaubslaune.

Mochental - Sapperlot! „Kunstgenie Markus Lüpertz (81) stellt seine Werke in Metropolen wie Berlin, Paris oder Brüssel aus. Jetzt zeigt er seine Kunst in einem barocken Schloss auf der Schwäbischen Alb.“ Das soll was heißen: selbst die Bildzeitung widmet dem Kunstereignis 22 Zeilen.

Ochsenhausen - 25 Mal wird es im klösterlichen Fruchtkasten in Ochsenhausen die Große Sommerausstellung gegeben haben, wenn im Herbst diesen Jahres der Initiator und Organisator Michael Schmid-Sax als Mann für die städtischen Schulen und Kultur in den Ruhestand geht. Mit Chagall, Miro, Picasso verabschiedet sich der städtische Galerist nicht ohne Stolz mit „drei ganz großen Malern der klassischen Moderne“. Doch nicht alleine die großen Namen zählen, sondern „man sollte das, was man tut, lieben“, erklärt der 64-Jährige den Erfolg der Großen Sommerausstellung, die vom 3. Juli bis 9. Oktober zu besuchen ist.

Bad Saulgau - Die neue Ausstellung in der Galerie Fähre im Alten Kloster Bad Saulgau ist eine bereichernde Verunsicherung. Schon der Titel, den der Kurator Andreas Ruess dieser kontrastiven Ausstellung gegeben hat, „Spielarten des Realismus“, reizt zu Sprachspielen.

Burgrieden-Rot - Auf das 30-jährige Bestehen des Museums Villa Rot wird beim Jubiläumsfest am 10. Juli nicht nur mit Champagner angestoßen. Willi Siber gestaltete das Etikett einer limitierten Bier-Edition.

Bad Saulgau - Das Leben in seiner kulturellen Vielfalt ist zurück, das kann man vielerorts in diesem Sommer beobachten. Nach zwei Jahren Kontaktbeschränkungen pulsiert wieder das öffentliche Leben. Ob große oder kleine Feste, es wird gefeiert! So auch in Bad Saulgau, wo nach der zweijährigen Zwangspause auch „das Bächtle“ wieder die Tradition des Heimatfestes fortsetzt. Doch es geht auch stiller. Zum Beispiel mit Harfenklängen.

Biberach - Schaut man sich bei Wikipedia, im digitalen Weltwissen, um, wird eines sofort klar: Der „Ikarus vom Lautertal“ überflügelt seinen Namenspatron aus der griechischen Mythologie um Längen. Der schwäbische Himmelsstürmer im Lautertal ist nie geflogen und deshalb – im Unterschied zum alten Griechen – auch nie abgestürzt. Aber das sind Petitessen, mit denen sich die Zeitgenossen von Gustav Mesmer (1903–1994) bei ihrer Namensgebung offenbar nicht aufgehalten haben, schließlich wollte der komische Kauz tatsächlich fliegen wie ein Vogel. Auch Peter Schmid interpretiert den „schwäbischen Ikarus“ in seinem jüngsten Stück des „Theater ohne Namen“ in künstlerischer Freiheit. Dabei fand er mit Gunther Dahinten einen Ikarus-Interpreten der ganz besonderen Art. Es folgt ein Stück über Heimatliebe und schräge Vögel.

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