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Kultur & Freizeit

Altdorfer Wald - Land unter! Das ist das Geschehen, als das Große Sommerinterview mit Roland Roth („Wie wird’s Wetter, Herr Roth?“) ansteht. Die Nachrichtenlage ist verheerend. Unwetterkatastrophen in Nordrhein-Westfalen, Rheinlandpfalz und Oberbayern, ebenso in deren Nachbarländern. Kriegsähnliche Bilder von zerstörten Dörfern und Städten. Eingestürzte Häuser und Brücken, weggerissene Straßen, hunderte Tote und Vermisste. Milliardenschäden. Eine Katastrophe, die die jüngsten Überschwemmungen in Oberschwaben noch als „Glücksfall“ erscheinen lässt. Aber auch im Ländle hieß es mancherorts „Land unter!“. In Ellwangen ertrank ein Mensch in seiner Wohnung. Die Erinnerungen an die verheerenden Sturzfluten 2016 werden wach. Die weitere Aussicht: ein „Schaukelsommer“ (Roth) in Zeiten der Klimakrise.

Oberstdorf - Nicht ganz „dahoim“, aber auch nicht weit weg: Allein das spektakuläre alpine Panorama ohne schweißtreibende Aufstiege lohnt die Tour vom Nebelhorn ins Oytal. Der letzte Abschnitt begeistert nicht nur Kinder: Mit dem Roller geht’s zurück zu Parkplatz oder Bahnhof.

Oberschwaben und die Alb werden von etlichen Eisenbahnstrecken durchzogen, einige waren jahrzehntelang stillgelegt. Inzwischen sind aber wieder welche reaktiviert. Bevor aber der Regelbetrieb läuft, fokussieren sich die Betreiber auf den Freizeitverkehr. Unser Autor ist mit der Räuberbahn zwischen Altshausen und Pfullendorf gefahren und hat dabei mit dem Rad die Gegend erkundet.

Biberach - Es ist wahrlich nicht die erste Ausstellung, in die Frank Brunecker ins Museum Biberach einlädt. Der Leiter des städtischen Museums hat seit 1997 eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Themen präsentiert. Das ehemalige Braith-Mali-Museum beschränkt sich schon lange nicht mehr auf Kunst & Kultur, sondern gräbt in der städtischen Geschichte genauso wie es große örtliche Unternehmen ins Museum holt. Museal ist nur der Ort, die Themen sind es nicht, mal Leichtes über das Schützentheater, mal Schweres über die nationalsozialistische Geschichte der Stadt, und immer wieder Naturkundliches: über den Wald, das Wasser und jetzt „Bienen & Co“. Zu der Frank Brunecker sagt: „Ich bleib’ ratlos zurück.“

Ravensburg - In seiner bewegenden Rede zum deutschen Überfall auf die Sowjetunion vor 80 Jahren sagte Bundespräsident Steinmeier „die sich in ihrem nationalistischen Wahn gar noch auf deutsche Kultur und Zivilisation beriefen… schändeten alle Grundsätze der Humanität und des Rechts…So schwer es uns fallen mag: Daran müssen wir erinnern. Diese Erinnerung bleibt uns Deutschen eine Verpflichtung.“ Dies gilt auch für andere Verbrechen unter dem Nationalsozialismus wie die ungeheuerliche Gewalt, den Rassismus gegen die Sinti und Roma.

Bad Schussenried - Wie ein Tourist durch Oberschwaben reisen? Auch für Einheimische gibt es „vor der Haustüre“ viel zu entdecken, dazu kann man sich auch bei der Oberschwaben Tourismus GmbH Tipps holen.

Nicht nur die Pandemie stellt Gemeinden beim Betrieb ihrer Badeeinrichtungen vor große Herausforderungen. Nach Gerichtsurteilen sind die Verantwortlichen wegen der enormen Haftungsverpflichtungen bei Unfällen mancherorts nicht mehr bereit, Naturfreibäder zu betreiben. Stege und Badeinseln mussten abgebaut werden, Naturfreibäder wurden in Badestellen umgewidmet.

Kürnbach - Wie in Aulendorf hergestellte Traktoren die Landwirtschaft revolutionierten, zeigt anschaulich eine Sonderausstellung im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach. Dabei wirken die in der Feldscheuer Kniesel ausgestellten Traktoren im Vergleich zu den heutigen Landmaschinen-Giganten geradezu wie Spielzeuge.

Memmingen - Der aus Nittenau stammende Oberpfälzer Heribert Prantl (*1953) ist fünfter Träger des mit 15.000 Euro dotierten Memminger Freiheitspreises. Wegen Corona soll die Preisverleihung aber erst 2022 stattfinden. Vor wenigen Wochen brachte der über lange Jahre das Eerscheinungsbild der Süddeutschen Zeitung prägende Journalist sein neuestes Buch „Not und Gebot. Grundrechte in Quarantäne“ auf den Markt. Der Band machte in kurzer Zeit so viel Furore, dass Prantl bereits in großen TV-Talkshows, wie zum Beispiel „Markus Lanz“ (ZDF), seine Auftritte hatte.

Ulm/Achberg - Einem der wichtigsten Vordenker der grünen Idee widmet das Museum Ulm eine spannende und hoch aktuelle Ausstellung. Überraschend sind die vielfachen Bezüge des vor hundert Jahren am Niederrhein geborenen Künstlers nach Baden-Württemberg.

Laupheim - Frauen im Judentum: Bis September präsentiert das Museum zur Geschichte von Christen und Juden im Schloss Großlaupheim eine Sonderausstellung, die weit über die Regionalgeschichte hinausgeht.

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