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Aktuell

Biberach - In seiner Sitzung am 26. Juli wählte der Kreistag Mario Glaser zum Landrat des Landkreises Biberach. Er war der einzige Kandidat. Da Landrat Heiko Schmid krankheitsbedingt fehlte, leitete Roland Wersch, 1. Stellvertretender Vorsitzender des Kreistags, die Sitzung.

Heuneburg - Der Schauplatz war und ist unverbaubar. Die Übersicht über das Donautal mit Blick auf den Bussen im Osten und bei guter Sicht bis zu den Alpen im Süden war prädestiniert für „Wohnen mit Aussicht“ und Schutz vor Angriffen. Das war wichtig vor über 2500 Jahren, als die ersten Siedler sich auf der Plateaunase über der Donau zwischen dem heutigen Hundersingen und Binzwangen niederließen. Es war die Geburt einer Stadt und nach Meinung römischer Gelehrten die erste nördlich der Alpen. Sie nannten sie Pyrene und ihre Bewohner Kelten, die Kühnen, was nicht bedeutete, dass sie in den Augen der Römer nicht auch Barbaren waren. Was aber auch nichts daran ändert, dass die Heuneburg, wie die Siedlung heute profan genannt wird, nach Meinung von Historikern die „bedeutendste keltische Akropolis Europas“ war. In der Hallstattzeit im 6. Jahrhundert v. Chr. erreichte die keltische Stadt an der Donau ihre Blütezeit und war mit über 5000 Bewohnern weithin Siedlungs-, Wirtschafts- und Machtzentrum. Ein Fürstensitz. Der richtige Ort für das jährliche große Sommerinterview mit Roland Roth, schließlich braucht der Wettermann den freien Blick zum Himmel und die Freiheit der Gedanken. Die Fotografin Barbara Bucher hat ihn dabei als Kelte in Szene gesetzt.

Biberach - Er meldete sich zu Wort und widersprach. Sein Vorredner Ralph Heidenreich, linker Stadtrat in Biberach, hatte in seinem Statement über den Krieg in der Ukraine die deutschen wie die russischen Medien gleichermaßen als propagandistisch kritisiert. Das stimme nicht, erklärte der Zuhörer. Er spräche russisch und könnte die russischen Medien lesen und verstehen, deshalb müsste er dieser plumpen Gleichsetzung widersprechen. Der Unterschied sei riesig. Die russischen Medien seien raffinierte Propagandainstrumente Putins und mitverantwortlich für den Krieg.

Bad Waldsee - Die Kurstadt durchlebt aufrüttelnde Tage. Die Menschen in der Kommune müssen sich trotz aller Gegenwehr noch in diesem Jahr von ihrem geschätzten Krankenhaus verabschieden, so will es die Politik in Stuttgart und der Kreistag in Ravensburg folgte. Das ist bitter für das Gemeinwesen, wenngleich es triftige Gründe gab, so zu entscheiden. Aber ob die Entscheidung sich dereinst im Rückblick als richtig erweisen wird, bleibt abzuwarten. Derweil gibt es aber auch Neues zu berichten.

Klimakrise, Krieg, Pandemie. Wie schaut eine Generation, die in und mit diesen Krisen groß geworden ist, auf die heutige Welt? Was wünscht sich die „Generation Z“ für die Zukunft? Betrachtungen einer Betroffenen.

Aulendorf - Die ‚Junkers Days‘ sind seit Ihrem Premierenjahr 2013 fester Bestandteil des Aulendorfer Veranstaltungskalenders. Nach zweijähriger Corona-Zwangspause donnert es heuer wieder in und um die ‚Junkers Hall‘ in der Hasengärtlestraße 51. Bei den siebten ‚Tagen des Donners‘ vom 15. bis 17. Juli kommt es zum Stelldichein der US-Fahrzeug-Freaks aus der Region und das bedeutet: V8-Feeling pur!

Bad Buchau - Bald heißt es wieder: Auf die Plätze, fertig, los! Die Oberschwäbischen Motoren- und Verteranenfreunde e. V. (OMV) Bad Buchau veranstalten am 10. Juli ein Oldtimertreffen, das „BurrenwaldClassic“. Der Start ist um 10 Uhr am OMV-Vereinsheim, Dullenried 1 in Bad Buchau. Ein nostalgischer Trip in die Vergangenheit für Freunde von Blech, Benzin und alten Reifen.

Derzeit wird seitens des Gesetzgebers an einer Neugestaltung des Zuschuss-Systems beziehungsweise gar der Abschaffung der staatlichen Zuschüsse beim Kauf von E-Autos gearbeitet. Vieles spricht jedoch dafür, die Prämien auf dem aktuellen Niveau zu halten und das Prozedere zugunsten der Käufer*innen zu ändern.

zur BLIX-Ausgabe vom Juni 2022 zum Artikel „Wir sind alle Migranten“, S. 62

Es ist gut, wenn Völker und Nationen einander gegenseitig helfen. Deutschland, ehrgeizig wie immer, möchte auch in diesem Bereich die Nummer Eins sein. Man darf darüber nur nicht vergessen, dass auch eine Nation sich übernehmen kann.

Ingoldingen - „Ohne Frage ist es werdenden Müttern das größte Anliegen, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen“, lautet ein Satz im BLIX-Artikel „Nur keine Umstände!“ über Mode in der Schwangerschaft in der Mai-Ausgabe. Aber wie geht es Eltern mit dieser Feststellung, deren Kind eine Behinderung hat? Sonja Hummel machte in einem Leserbrief darauf aufmerksam. BLIX sprach mit ihr.

Der Krieg in der Ukraine dauert bereits drei Monate. Wie viele Tote und Verletzte er schon auf beiden Seiten kostete, weiß man nicht. Die zerstörten Städte in der Ukraine lassen Schlimmes befürchten. 14 Millionen Ukrainer sind innerhalb und außerhalb ihres Landes auf der Flucht. Trotzdem werden die Schlagzeiten hierzulande weniger, sind wir bereits im Gewöhnungsmodus? Die Aufregung über die Lieferung schwerer Waffen ist abgeebbt. Die bange Frage, mit was wir heizen, wenn russisches Öl und Gas versiegt, scheint vertagt auf nach dem Sommer. Die „Zeitenwende“ - schaun wir mal! Doch die Fragen bleiben: Wie kann dieser Krieg beendet werden? Wie eine Eskalation verhindert werden? Und was kommt danach: ein Europa ohne Russland? Ein globales Wettrüsten? Der Atomwaffenstaat Russland womöglich ein „failed state“? Neben der Politik beschäftigt sich die Wissenschaft intensiv mit diesen Fragen. Die Hochschule Biberach hat dazu für die Öffentlichkeit eine Ringvorlesung angeboten. Mit dem Friedens- und Konfliktforscher Prof. Dr. Friedrich Glasl führte BLIX ein schriftliches Interview.

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