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Bauen & Wohnen

Letzteres ist in Baden-Württemberg seit dem ersten Januar 2022 durch die Einführung der Solarnutzungspflicht gesetzlich vorgeschrieben. Zunächst waren lediglich Nicht-Wohngebäude wie Firmendächer oder Parkplätze ab einer Größe von 35 Stellplätzen betroffen. Ab dem ersten Mai jedoch gilt das neue Gesetz auch für private ‚Häuslebauer‘.

Aulendorf - Bausünden, die jetzt noch gemacht werden, sind im wörtlichen Sinne in Beton gegossen, soll heißen, sind von Dauer und deshalb zu vermeiden. Das sollte zwingende Richtschnur bei Entscheidungen über Bebauungspläne aller Art sein. Zumindest wenn man den Klimaschutz entsprechend seiner Dringlichkeit jetzt und hier voran stellt. Soweit die Theorie.

Ulm - Blitzumfrage: Handwerksbetriebe von Preissteigerungen und Rohstoffverknappung betroffen – große Hilfsbereitschaft und Solidarität mit der Ukraine.

Gutenzell-Hürbel - Was macht man nicht alles, um einen Bauplatz zu bekommen. Bei Minusgraden sechs Tage vor der Vergabestelle kampieren etwa.

Muss künftig jedes Haus eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage auf dem Dach haben? Neubauten in Baden-Württemberg schon. Und zwar ab Mai 2022 auch auf Wohngebäuden.

Biberach - Als Anton Hofreiter dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ im Februar letzten Jahres ein Interview zum Thema Wohnungsbau gab, hagelte es für den damaligen Grünen-Fraktionschef und seine Partei Kritik aus allen politischen Richtungen. Am Ende sahen sich Bündnis 90/Die Grünen genötigt eine Klarstellung auf der eignen Homepage zu veröffentlichen.

Und nicht nach dem Klima ‘schaua‘. Diese leicht abewandelte Form eines bekannten Volksliedes trifft die aktuelle Situation unserer (Neu-) Baukultur recht gut. Bei Neubauten entsteht der Großteil der Treibhausgase nicht durch das Bewohnen, sondern bereits vor dem Einzug. Um dem entgegen wirken zu können, müssen sich die öffentliche Förderung des Bauens und die gesetzlichen Vorschriften künftig am Klima- und Ressourcenschutz und damit an Ökobilanzen für Häuser orientieren.

Viele alte Gebäude werden heutzutage abgebrochen, obwohl sie modernisiert werden könnten. Dringend nötig wäre hier ein Umdenken bei allen Beteiligten, auch um die Klimaziele erreichen zu können. Der Trend, noch relativ junge Gebäude abzubrechen, um sie durch Neubauten zu ersetzen, ist vor allem in den Städten unübersehbar, wo das Bauen boomt. Mehr Wohn- oder Bürofläche, größere Räume, mehr Rendite – das sind die Gründe. Doch immer mehr Architekten und Stadtplanern ist der Abriss-Trend ein Dorn im Auge. Vor allem aus Umwelt- und Klimaschutzgründen.

Blixland - Nachdem die Mieten in Stuttgart und München jahrelang im Steilflug nach oben schossen, flacht die Preiskurve dort allmählich etwas ab. Am Alpenrand hingegen geht’s schneller aufwärts.

KREIS BIBERACH. Alle fünf Jahre organisiert die Architektenkammer gemeinsam mit dem Landratsamt Biberach und auch dieses Mal wieder unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Heiko Schmid das Auszeichnungsverfahren „Beispielhaftes Bauen im Landkreis Biberach“, zuletzt 2015 und nun wieder, coronabedingt ein Jahr verspätet.

Kommunen spielen eine wichtige Rolle im Klimaschutz. Die Hälfte der Deutschen wünscht sich noch mehr kommunales Engagement. Dies zeigt der neue Monitorbericht „Klima und Energie“, den das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erarbeitet hat.

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