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Stuttgart - Der globale Klimakollaps nimmt seinen Lauf. Überschwemmungen, Wetterextreme, Waldbrände und zunehmende Konflikte um Ressourcen von Wasser und Boden. Das 1,5 Grad-Ziel kann nicht mehr eingehalten werden. Und was passiert an Klimaschutz in Baden-Württemberg? Nach Ansicht von Klimaaktivisten und Umweltschützern deutlich zu wenig. Darauf aufmerksam machen wollen Sie mit der Aktion „Klimaschutz sofort“ am 21. September 2021 am Landtag/Eckensee in Stuttgart. 

Angela Merkel (67) ist seit 2005 Bundeskanzlerin und tritt nach 16 Amtsjahren zur Bundestagswahl im September ab. Damit toppt Merkel als erste Frau in diesem Amt den ebenfalls 16 Jahre regierenden Helmut Kohl (1982–1998), der nach seiner Abwahl unfreiwillig und schwer enttäuscht das Kanzleramt räumen musste. Angela Merkels lange angekündigter Rückzug ist ein Novum in der Bundespolitik und ihre lange Kanzlerschaft eine Zäsur. Was bleibt von dieser Frau, der vor 16 Jahren selbst die eigene Partei dieses Amt nicht zugetraut hatte? BLIX fragte Personen des öffentlichen Lebens, mehr Frauen als Männer, PolitikerInnen, Bundestagsabgeordnete (MdB) und einige, die es werden wollen, aber auch Menschen aus Kirche, Kultur, Geschäftswelt und Wald. Und nur einige wenige konnten nicht, weil sie nicht wollten. Die gesammelten Meinungen zu Angela Merkel sind selbstverständlich kein repräsentativer Querschnitt, sondern ein Gedankenkarussell, das sich um eine Frau dreht, die unser Leben über 16 Jahre maßgeblich beeinflusst hat. Ciao, Angela Merkel!

Altdorfer Wald - Land unter! Das ist das Geschehen, als das Große Sommerinterview mit Roland Roth („Wie wird’s Wetter, Herr Roth?“) ansteht. Die Nachrichtenlage ist verheerend. Unwetterkatastrophen in Nordrhein-Westfalen, Rheinlandpfalz und Oberbayern, ebenso in deren Nachbarländern. Kriegsähnliche Bilder von zerstörten Dörfern und Städten. Eingestürzte Häuser und Brücken, weggerissene Straßen, hunderte Tote und Vermisste. Milliardenschäden. Eine Katastrophe, die die jüngsten Überschwemmungen in Oberschwaben noch als „Glücksfall“ erscheinen lässt. Aber auch im Ländle hieß es mancherorts „Land unter!“. In Ellwangen ertrank ein Mensch in seiner Wohnung. Die Erinnerungen an die verheerenden Sturzfluten 2016 werden wach. Die weitere Aussicht: ein „Schaukelsommer“ (Roth) in Zeiten der Klimakrise.

Altdorfer Wald - Es musste ohne Sonnenschein gehen, manches lässt sich nicht aufschieben, so auch nicht das Treffen und das Fotoshooting mit Roland Roth. Der Ort dafür war auch zwingend: Das Baumcamp im Altdorfer Wald, wo junge AktivistInnen bereits seit einem halben Jahr ein Stück Wald besetzt halten, um dessen Rodung für den geplanten Kiesabbau zu verhindern. Wo also ließe sich besser in diesen Zeiten über das Wetter und das Klima reden als in diesem Wald, der ein kleiner Schauplatz ist für die große Krise, in der wir stecken?

Oberstdorf - Nicht ganz „dahoim“, aber auch nicht weit weg: Allein das spektakuläre alpine Panorama ohne schweißtreibende Aufstiege lohnt die Tour vom Nebelhorn ins Oytal. Der letzte Abschnitt begeistert nicht nur Kinder: Mit dem Roller geht’s zurück zu Parkplatz oder Bahnhof.

Oberschwaben und die Alb werden von etlichen Eisenbahnstrecken durchzogen, einige waren jahrzehntelang stillgelegt. Inzwischen sind aber wieder welche reaktiviert. Bevor aber der Regelbetrieb läuft, fokussieren sich die Betreiber auf den Freizeitverkehr. Unser Autor ist mit der Räuberbahn zwischen Altshausen und Pfullendorf gefahren und hat dabei mit dem Rad die Gegend erkundet.

Biberach - Es ist wahrlich nicht die erste Ausstellung, in die Frank Brunecker ins Museum Biberach einlädt. Der Leiter des städtischen Museums hat seit 1997 eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Themen präsentiert. Das ehemalige Braith-Mali-Museum beschränkt sich schon lange nicht mehr auf Kunst & Kultur, sondern gräbt in der städtischen Geschichte genauso wie es große örtliche Unternehmen ins Museum holt. Museal ist nur der Ort, die Themen sind es nicht, mal Leichtes über das Schützentheater, mal Schweres über die nationalsozialistische Geschichte der Stadt, und immer wieder Naturkundliches: über den Wald, das Wasser und jetzt „Bienen & Co“. Zu der Frank Brunecker sagt: „Ich bleib’ ratlos zurück.“

Ravensburg - In seiner bewegenden Rede zum deutschen Überfall auf die Sowjetunion vor 80 Jahren sagte Bundespräsident Steinmeier „die sich in ihrem nationalistischen Wahn gar noch auf deutsche Kultur und Zivilisation beriefen… schändeten alle Grundsätze der Humanität und des Rechts…So schwer es uns fallen mag: Daran müssen wir erinnern. Diese Erinnerung bleibt uns Deutschen eine Verpflichtung.“ Dies gilt auch für andere Verbrechen unter dem Nationalsozialismus wie die ungeheuerliche Gewalt, den Rassismus gegen die Sinti und Roma.

Bad Schussenried - Wie ein Tourist durch Oberschwaben reisen? Auch für Einheimische gibt es „vor der Haustüre“ viel zu entdecken, dazu kann man sich auch bei der Oberschwaben Tourismus GmbH Tipps holen.

Leutkirch - Wenn im September der Elfte des Monats anbricht, dann sind es genau 20 Jahre, seit der bisher verheerendste Terroranschlag der Menschheits-geschichte die Zwillingstürme des New Yorker World Trade Centers in Schutt und Asche legte und an die 3000 Menschen in den Tod riss. Bis auf einen Tag fast punktgenau zehn Jahre danach holte Bernd Dassel die ZDF-Reporterin Julie von Kessel am 12. September 2011 in seinen „Talk im Bock“ nach Leutkirch. Sie erlebte das grausige Inferno hautnah. Um ihr Leben rennend, schaffte sie es, dem Tod zu entrinnen.

Gutenzell-Hürbel - 75 Kühe leben auf dem Wendelhof, einer landwirtschaftlichen Kooperation der Betriebe von Norbert und Stefan Huchler. Am Rande des Weilers Niedernzell gibt es nicht nur einen Milchviehstall mit einer kleinen 100 KW-Biogasanlage, sondern auch viel zu lernen. Der zertifizierte Bauernhofpädagoge teilt sein Wissen mit Schülern, Studenten und Lehrern.

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