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Waldburg / Stuttgart - Es war einmal ein Ritter und sein Knappe, die beschlossen, Abenteuer zu bestehen. Daraus entstand Weltliteratur. Don Quijote, der Ritter von der traurigen Gestalt, und Sancho Panza, das spanische Cleverle, sind die beiden Helden, die viel Ungemach erleben mussten und trotzdem nie den Mut verloren. Ihr Kampf gegen die Windmühlen ist legendär. Und er geht weiter!

Die Bundestagswahl hat Eugen Abler nicht mehr abgewartet. Nach 43 Jahren Mitgliedschaft gab der Bodnegger der CDU bereits im letzten Jahr sein Parteibuch zurück. Enttäuscht, aber mit sich im Reinen verließ der heute 69-Jährige seine politische Heimat, die CDU im Landkreis Ravensburg, die er über Jahrzehnte mit prägte. Sein Resümee: die CDU hat ihr christliches Fundament verloren. Die Begründung liefert der Kommunalpolitiker in seinem Buch „Der Verrat am C. Einsichten und Ansichten eines ehemaligen CDU-Mitglieds“, erschienen 2021 im Gerhard Hess Verlag. Eine Abrechnung, die er so nicht nennt.

Laupheim - Eugen Abler wohnt schon immer in Bodnegg, zwischen Ravensburg und Wangen gelegen. Zum Gespräch lädt er den Journalisten aber ein, nach Laupheim zu kommen, wohin er an diesem Tag mit Kolpingsmitgliedern aus seiner Heimatgemeinde gereist ist, um in der Sammelzentrale der „Aktion Hoffnung“ Altkleider zu sortieren. In Säcken, Gitterboxen, Regalen und an Kleiderständern findet sich Wohlstandskleidung, die gespendet wurde und von den ehrenamtlichen Helfern sorgfältig „fairwertet“ wird. Eugen Abler ist einer davon. Für das Gespräch über sein Buch und die Bundestagswahl ziehen wir uns zurück. Es gibt Kaffee und handgemachte Kirschsahnetorte.

Biberach - Die Ausbildung von Medienfachleuten unterliegt einem rasanten Wandel. Seit 75 Jahren bleibt das Hauchler Studio höchst kreativ am Ball und genießt in der Branche einen hervorragenden Ruf.

Ulm - „Fachkräfte sichern – Wirtschaft stärken!“ - unter diesem Motto fand am 11. Oktober im Haus der Wirtschaft der diesjährige Fachtag Schule & Wirtschaft statt. Experten aus Unternehmen und Schulen diskutierten, wie die Berufsorientierung von Jugendlichen in einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt gelingen kann.

In Zeiten von Steinwüsten, Gabionen und Mährobotern wirken die Fotos von ungekünstelten Gärten mit Zwiebellauch, Rettich, Löwenmäulchen und Malve, geschützt von einem Flechtzaun aus Weidenruten, wie Relikte längst vergangener Zeiten. Ein bemerkenswertes Buch will den Dreiklang aus Gemüse, Blumen und Kräutern am Leben erhalten.

Biberach - Eine Ausstellung des Fotografen Andy Reiner im Landratsamt zeigt Menschen, die zwar auf dem regulären Arbeitsmarkt tätig sind aber hier Begleitung brauchen. Der Maschinenbauingenieur Erich Kraus aus Laupheim ist einer der am Arbeitsplatz Portraitierten.

Biberach - Die Insekten sollen sterben? Man hat schon mal davon gehört – trotzdem mag man es kaum glauben. Es gibt doch Abermillionen von ihnen, schon gar im idyllischen Oberschwaben. Dennoch schwinden die Schmetterlinge, Schwebfliegen und Wildbienen auch hier, oder gerade hier, erklärt Frank Brunecker. Der Leiter des Biberacher Museums hat sich im Rahmen der Ausstellung „Bienen & Co.“ zum Experten weitergebildet und gibt in BLIX Auskunft über Leben und Sterben der Insekten in Oberschwaben. Die Idylle trügt, warnt Brunecker, und erklärt:

Memmingen - In Memmingen wirft ein großes Ereignis seine Schatten voraus, auch wenn es erst in vier Jahren stattfindet. Mit viel Vorfreude schaut man auf das Jahr 2025. 500 Jahre zuvor, anno 1525, zur Zeit der Bauernkriege, verfassten die leibeigenen Bauern in der Kramerzunft am Weinmarkt 12 Artikel, in denen sie erstmals Menschen- und Freiheitsrechte von der Obrigkeit einforderten. Vergeblich, wie man weiß, aber nicht ohne Wirkung.

Memmingen - Direkt neben dem Memminger Bahnhof befindet sich das 1901 erbaute ehemalige königliche Bayerische Postgebäude. Seit Herbst 2005 präsentiert sich in diesem Gebäude die MEWO-Kunsthalle. Als Ort für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts beherbergt sie die städtischen Sammlungen zu den in Memmingen geborenen Malern Max Unold (1885-1964) und Josef Madlener (1881-1967). Ferner werden in der Kulturstätte Sonderausstellungen zur zeitgenössischen und gegenwartsbezogenen Kunst gezeigt. Das Dachgeschoß beherbergt eine umfangreiche Graphiksammlung.

Bewährtes ist gleich geblieben beim 36. Oberschwäbischen Kalender. Nach wie vor liefern Fotografen-Berufsanfänger und Schülerinnen und Schüler aus anderen Sparten der Beruflichen Schulen eine Fülle von Arbeiten, aus denen die Kalenderbilder ausgewählt wurden. Daneben stehen auch die Bilder des Fotografen Fränkel aus dem Kreisarchiv Sigmaringen zur Verfügung.

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