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Biberach - In seiner Sitzung am 26. Juli wählte der Kreistag Mario Glaser zum Landrat des Landkreises Biberach. Er war der einzige Kandidat. Da Landrat Heiko Schmid krankheitsbedingt fehlte, leitete Roland Wersch, 1. Stellvertretender Vorsitzender des Kreistags, die Sitzung.

Heuneburg - Der Schauplatz war und ist unverbaubar. Die Übersicht über das Donautal mit Blick auf den Bussen im Osten und bei guter Sicht bis zu den Alpen im Süden war prädestiniert für „Wohnen mit Aussicht“ und Schutz vor Angriffen. Das war wichtig vor über 2500 Jahren, als die ersten Siedler sich auf der Plateaunase über der Donau zwischen dem heutigen Hundersingen und Binzwangen niederließen. Es war die Geburt einer Stadt und nach Meinung römischer Gelehrten die erste nördlich der Alpen. Sie nannten sie Pyrene und ihre Bewohner Kelten, die Kühnen, was nicht bedeutete, dass sie in den Augen der Römer nicht auch Barbaren waren. Was aber auch nichts daran ändert, dass die Heuneburg, wie die Siedlung heute profan genannt wird, nach Meinung von Historikern die „bedeutendste keltische Akropolis Europas“ war. In der Hallstattzeit im 6. Jahrhundert v. Chr. erreichte die keltische Stadt an der Donau ihre Blütezeit und war mit über 5000 Bewohnern weithin Siedlungs-, Wirtschafts- und Machtzentrum. Ein Fürstensitz. Der richtige Ort für das jährliche große Sommerinterview mit Roland Roth, schließlich braucht der Wettermann den freien Blick zum Himmel und die Freiheit der Gedanken. Die Fotografin Barbara Bucher hat ihn dabei als Kelte in Szene gesetzt.

Baden-Württemberg - Auf der Alb wurde 2008 ein Biosphärengebiet eingerichtet, 2016 kam das Biosphärengebiet Südschwarzwald dazu. Wird in Oberschwaben-Allgäu das dritte im Bunde sein? BLIX hat sich umgeschaut und nach dem Für und Wider gefragt. Unsere Empfehlung: ideal für „Urlaub dahoim“!

Biberach - Er meldete sich zu Wort und widersprach. Sein Vorredner Ralph Heidenreich, linker Stadtrat in Biberach, hatte in seinem Statement über den Krieg in der Ukraine die deutschen wie die russischen Medien gleichermaßen als propagandistisch kritisiert. Das stimme nicht, erklärte der Zuhörer. Er spräche russisch und könnte die russischen Medien lesen und verstehen, deshalb müsste er dieser plumpen Gleichsetzung widersprechen. Der Unterschied sei riesig. Die russischen Medien seien raffinierte Propagandainstrumente Putins und mitverantwortlich für den Krieg.

Schwäbische Alb - Knapp eine Stunde fährt man von Biberach zum Infozentrum des Biosphärengebietes Schwäbische Alb bei Münsingen. Man kann die meisten Ziele aber auch gut mit dem ÖPNV ansteuern. Für Radfahrer und Wanderer ein ideales Terrain.

Leutkirch - Es geht letztlich um das Große & Ganze, das im Kleinen beginnt. Artenschutz & Klimaschutz lassen sich im Kleinen gut vereinen – mit Hilfe von großen Tieren. Wasserbüffel dienen dem Erhalt von artenreichen Feuchtgebieten und bieten Schutz & Nutzen. Die großen schwarzen Tiere finden sich aber auch andernorts in Oberschwaben. Eine Spurensuche mit Ausflugstipp.

Wer langweiligen Forstwegen wenig abgewinnen kann und nicht erst 900 Meter hinaufsteigen will, um ein großartiges Panorama zu genießen, dem sei der Wanderweg „Luftiger Grat“ bei Oberstaufen empfohlen. Bitte einsteigen in die herrlich altmodischen gelben Vier-Sitz-Gondeln der Allgäuer Hochgratbahn.

Sehen, riechen, schmecken, genießen: Eine kleine kulinarische Weltreise versetzt auch auf dem heimischen Balkon in Urlaubslaune.

Ravensburg - Am 7. Juli wurden vor dem Ravensburger Amtsgericht Charlie Kiehne und Samuel Bosch wegen Diebstahls angeklagt. Lebensmitteldiebe oder Lebensmittelretter, das stand zur Entscheidung. Die beiden Aktivisten, die als Baumbesetzer im Altdorfer Wald bekannt sind, hatten aus einem Abfallcontainer eines Supermarktes noch einwandfreie Lebensmittel an sich genommen. Statt vernichten retten, um die Nahrungsmittel denen zu geben, die sie sich nicht mehr leisten können. Das ist der Anspruch der „Lebensmittelretter“, die sich damit auch als Klimaschützer verstehen, indem sie gegen die existenzielle Ressourcenvernichtung protestieren. Vor Gericht erklärten Charlie Kiehne (20) und Samuel Bosch (19), sie hätten sich nicht bereichert, den Supermarkt nicht geschädigt und seien in kein abgeschlossenes Gelände eingedrungen. Das Gericht wollte das Verfahren einstellen, die beiden Aktivisten lehnten dies ab. Sie verlangen einen Urteilsspruch. Was steckt dahinter? Ziemlich viel, findet unser Autor Wolfram Frommlet, der mit 77 Jahren zur Großelterngeneration zählt. Eine Zusammenfassung.

Die Fördermittel für einen Heizungstausch sind aktuell noch sehr attraktiv. Bis zu 50 Prozent der anfallenden Kosten werden im besten Fall vom Staat übernommen. Dabei gelten auch in diesem Jahr noch die Voraussetzungen, die 2021 im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) festgelegt wurden. Gute Nachrichten in Zeiten zunehmend leerer werdender Geldbeutel. Die Frage ist jedoch wie lange das noch so bleibt. Grund genug, trotz Hitze an’s Heizen zu denken und dabei einen kühlen Kopf zu bewahren.

Biberach - Die Stadthalle ist 2022 bereits das zweite Jahr in Folge Schauplatz der Bau- und Immobilienmesse ‚mein Zuhause‘. Bei diesem regionalen informations-, Beratungs- und Verkaufsmarktplatz ist sicher für Jede(n), der eine Immobilie bauen, kaufen oder sanieren möchte, etwas Passendes dabei. Am dritten und vierten September jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr kann Mann/Frau sich über Aktuelles aus den verschiedensten Gewerken und Dienstleistungsangeboten rund um die Immobilie schlau machen.

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