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Burgrieden-Rot - Manche gehen zum Lachen in den Keller. Schade. Besuchen Sie lieber die aktuelle Ausstellung in der Villa Rot. Schmunzeln, Lachen und gute Laune sind gewollt.

Auch in diesem Jahr fällt die Fasnet infolge der Pandemie wieder weitgehend aus. Das Lachen ist in diesen Zeiten ohnehin schon Vielen vergangen. Dabei war es nie wertvoller als heute!

Oberschwaben wird im neuen Bundestag vertreten von zehn Politikerinnen und Politikern aus den Wahlkreisen Biberach, Ulm, Ravensburg und Zollernalb-Sigmaringen. Für manche ist es bereits die vierte Legislaturperiode, andere arbeiten zum ersten Mal in der Hauptstadt. Für alle ist die Konstituierung des Bundestages eine aufregende und arbeitsreiche Zeit. Anfang Dezember bat BLIX um eine Antwort auf folgende Frage: „Das Jahr 2022 stellt eine Zäsur dar. Nach 16 Jahren Angela Merkel als Kanzlerin gab es zum Jahreswechsel auch einen Regierungswechsel, dabei ist die Ampelkoalition mit SPD, Grüne und FDP ein politisches Novum. Die Probleme, mit denen sich sowohl die neue Bundesregierung als auch der Bundestag beschäftigen müssen, sind zwar nicht neu, aber stellen in ihrer Dimension ebenfalls eine Zäsur dar. Die Pandemie, die Klimakrise und das Artensterben sind epochale Herausforderungen, deren Bewältigung über unser aller Zukunft entscheidet. Sie sind PolitikerIn und tragen Verantwortung egal ob in der Regierung oder in der Opposition. BLIX möchte von Ihnen wissen: Welches politische und persönliche Ziel haben Sie sich für das neue Jahr gesteckt?“ Die Reihenfolge der Statements entspricht deren Eingang.

Biberach/Laupheim - Um ein Personalkarussell in Gang zu setzen, bedarf es keiner Kirmes, sondern Wahlperioden und Wahlkämpfen, so auch im Kreis Biberach, wo sich im neuen Jahr einiges dreht.

Es ist der Dritte Advent. Die Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung liegt auf dem Tisch. Auf der Titelseite geht es um den Antrittsbesuch von Olaf Scholz beim französischen Präsidenten Emmanuel Macron: „Willkommen in der Weltpolitik“ lautet die Headline. Sechs Seiten weiter findet sich unter „Kurz gemeldet“ eine 16-Zeilen-Meldung mit der Schlagzeile „Flucht vor Kämpfen“.

Offener Brief von Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber

Alti/Irland - Die Frage nach der persönlichen Zukunft stellt sich, wenn man sich der Klimakatastrophen und Kriege, die durch die Erderhitzung in den kommenden Jahren weiter zunehmen werden, bewusst wird. Man steht vor der Frage, ob es nicht viel sinnvoller wäre, sein Leben dem Kampf gegen die politische Befeuerung der Klimakrise zu widmen und sich erst dann um die persönliche Zukunft zu sorgen. Und wenn man einen Beruf erlernen möchte, ist da immer noch die Frage: welchen? Wählt man den mit dem besten Einkommenschancen oder dem höchsten gesellschaftlichen Ansehen? Oder den Beruf, bei dem man mit Leidenschaft an der Arbeit ist? Welche Berufe haben angesichts der Klimakrise überhaupt Zukunft?

Aulendorf-Blönried - Theater in der Schule? Für viele nichts Neues. Gerade das Studienkolleg St. Johann ist bekannt dafür. Meist jedoch kommen die Schauspieler aus der Schülerschaft und die Kultur-und Mehrzweckhalle ist mit Eltern, Freunden und Verwandten gefüllt. An diesem ersten Dezember jedoch hieß es „Achtung?!“ als die Theatertruppe Q-Rage in Blönried die Bühne übernahm und die Polizei im Schlepptau hatte.

Biberach - Die Dollinger Realschule bewirbt sich beim Landesprogramm Kulturschule Baden-Württemberg. Ab dem nächsten Schuljahr wird es an der größten Realschule des Landes wohl eine eigene Theaterklasse geben.

Riedlingen - Die zweijährige Berufsfachschule Altenpflegehilfe mit intensiver Sprachförderung hilft Migranten, durch ein zusätzliches Jahr und viel Deutschunterricht ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

Bad Waldsee - „Bad Waldsee tut gut“, so lautet der Slogan der idyllisch gelegenen Kurstadt, die sich mit ihren über 20.000 Einwohnern ab 1. Januar Große Kreisstadt nennen darf. Die 700 Jahre alte Stadt im Landkreis Ravensburg glänzt mit sehenswerten gotischen und barocken Gebäuden in der Altstadt, die sich zwischen Stadtsee und Schlosssee erstreckt. Aber die Idylle trügt in diesen Tagen, es dräut Ungemach. Denn das Krankenhaus, das mit seiner Orthopädie einen guten Ruf genießt und zum Selbstverständnis der Kurstadt gehört, steht in der Diskussion. Die kommunale Oberschwabenklinik gGmbH, zu der das Waldseer Krankenhaus gehört, beschäftigt sich mit einer Strukturreform, die den Standort in Bad Waldsee in Frage stellt. Matthias Henne (39) ist seit April 2020 Bürgermeister und nun frisch gebackener Oberbürgermeister der Stadt und erklärt BLIX seine Sicht der Dinge.

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