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Popcorn & Kino

George Clooney ist in „The Midnight Sky“ nach einer globalen Katastrophe fast allein in der Arktis. Bei ihm ist nur ein kleines, mysteriöses Mädchen namens Iris, das er kurze Zeit nachdem seine Mitstreiter die Station verlassen haben, gefunden hat. Funkkontakt gibt es nicht mehr. Alles auf der Welt ist still. Doch im All ist noch das Raumschiff Aether unterwegs. Am 23. Dezember hatte das Science Fiction Opus bei Netflix Premiere.

Eigentlich wollte die 17-jährige Millie Kessler (Kathryn Newton) nur noch ihr Abschlussjahr an der High School hinter sich bringen, doch mit einem Mal gerät ihr Leben auf sehr unerwartete Weise durcheinander. Der berüchtigte Serienmörder ‚Blissfield Butcher‘ (Vince Vaughn) versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und trifft dabei auch bald auf Millie.

Am Anfang des Films begleiten wir einen namenlosen Mann (Russel Crowe), der in seinem Auto sitzt, seinen Ehering wegwirft, aussteigt, auf das Haus, vor dem er parkt, zugeht und dieses mit einem Benzinkanister in Flammen aufgehen lässt. Noch wissen wir nichts über diesen Mann, ehe er Rachel (Caren Pistorius) auf der Straße begegnet. Die junge Mutter ist von dem langsam dahintuckernden Pick-Up des Unbekannten genervt und setzt zu einem riskanten Überholmanöver an. Diese Respeklosigkeit nimmt der namenlose Protagonist sehr ernst, er nimmt die Verfolgung auf - getrieben von blinder Wut und dem Verlangen, Rachel fortan das Leben zur Hölle zu machen.

Biberach - Am ersten November endeten die 42. Biberacher Filmfestspiele und fest steht jetzt schon, es war ein Festival das allen Gästen und Beteiligten im Gedächtnis bleiben wird. Das als Publikumsveranstaltung bekannte Festival fand aufgrund der Corona-Pandemie in deutlich kleinerem Rahmen als gewohnt statt. 3.560 Filmfreunde begaben sich in die Kinosäle, in denen diesmal Maskenpflicht herrschte. Zum Vergleich, im Vorjahr waren es noch rund 15.000 Besucher. Auch die Preisverleihung konnte nur online abgehalten werden. Dennoch bezeichnete Dieter Kosslick, der frühere Direktor der Berlinale, der dieses Jahr in der Hauptjury saß, die Biberacher Filmfestspiele 2020 als „historisch“ sowie als Präsenzfestival als „Demonstration für das Kino“.

Biberach - Die vermutlich außergewöhnlichsten Filmfestspiele seit 40 Jahren sind Geschichte. Georg Kliebhan ist seit Jahrzehnten als Fotograf immer hautnah dabei, wenn in Biberach sich Stars und Publikum zum Festival treffen. BLIX sprach mit dem Zeitzeugen über das Festival, bei dem Masken eine Hauptrolle spielten.

Biberach - Was haben Tom Hanks, Brad Pitt, Quentin Tarantino und Steven Spielberg gemeinsam? Sie alle haben schon mit Michael Kranz gedreht. Der aus Bad Schussenried stammende und in München lebende Schauspieler hat sich längst im hart umkämpften Filmgeschäft etabliert und ist sowohl im Kino als auch im Fernsehen präsent. Nun nimmt der 37-Jährige auch auf dem Regiestuhl Platz. Bei den 42. Biberacher Filmfestspielen, die dieser Tage stattfinden, ist seine Dokumentation „Was tun“ zu sehen. Dabei nimmt sich Michael Kranz eines brisanten Themas an: Es geht um die Zwangsprostitution Minderjähriger in Bangladesch.

Biberach - Im Jahreskalender nehmen die Biberacher Filmfestspiele einen festen Platz ein in Biberach, in Oberschwaben und in der deutschen Filmszene. Seit mehr als 40 Jahren versammeln sich im Herbst Filmschaffende und ihr Publikum in der Stadt der Biber, um gemeinsam ihrer Leidenschaft zu frönen und sich daran zu erfreuen, dass man sich begegnet, schwätzt und diskutiert. Zum besonderen Biberacher Ritual gehören die Publikumsgespräche nach den Vorführungen mit den Filmschaffenden. Es ist meist ein intensiver Austausch, der von beiden Seiten geschätzt wird. BLIX sprach mit der Intendantin Helga Reichert über das Filmfestival, das stattfindet – trotz Corona.

Der Unsichtbare DBZCecilia (Elisabeth Moss) steckt in einer toxischen Beziehung mit dem schwerreichen Tech-Unternehmer Adrian (Oliver Jackson-Cohen), der ver-sucht jeden Schritt ihres Lebens zu kontrollieren. Eines Nachts gelingt Cecilia zwar die Flucht, doch die Angst vor ihrem Ex verfolgt sie in den Alltag. Zwar erhält sie Unterstützung von ihrer Schwester Emily (Harriet Dyer) sowie ihrem Freund, dem Polizisten James (Aldis Hodge), doch ein normales Leben scheint nicht mehr möglich zu sein, bis Cecilia schließlich die Nachricht erhält, dass Adrian bei einem Unfall ums Leben kam. Der anfänglichen Erleichterung folgt schon bald ein wahrer Alptraum, denn nach und nach geschehen merkwürdige Dinge, doch niemand scheint Cecilia wirklich zu glauben. Doch die Bedrohung kommt nicht etwa aus dem Jenseits, sondern sie ist greifbar und real, wenn auch nicht immer sichtbar.

20 Jahre nach dem gleichnamigen Animationsfilm präsentiert Disney „Mulan“, die neue Realfilm-Interpretation der Geschichte über die legendäre Kriegerin aus einer Jahrhunderte alten chinesischen Ballade. Gemäß dieser großen Tradition glänzt dieser Film mit einem chinesischen Ensemble aus etablierten und neu aufstrebenden Stars. Am 20. August startet der Film in den deutschen Kinos, während der US-Start noch ungewiss scheint.

Der aufstrebende junge Musiker Jeremy (K.J. Apa) verliebt sich Hals über Kopf in die bezaubernde Melissa (Britt Robertson). Doch ihr Glück scheint nur von kurzer Dauer, denn Melissa erhält eine schreckliche Diagnose.

Das Warten hat ein Ende. Die Wiedereröffnung der Kinos kann man hierzulande mit dem Biopic "Marie Curie - Elemente des Lebens" feiern. Der bereits preisgekrönte Film mit Rosamund Pike in der Titelrolle startet bundesweit am 16. Juli in den deutschen Kinos und sorgt somit für das erste emotionale Highlight im Kinosommer 2020. 

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