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Popcorn & Kino

Ravensburg/Weingarten - Oberschwaben ist seit letztem Jahr um ein Filmfestival reicher. Nach der erfolgreichen Festivalpremiere im vergangenen Jahr starten die 2. Filmtage Oberschwaben am 13. Oktober in Ravensburg und in Weingarten. An vier Tagen präsentiert die Intendantin Helga Reichert und ihr Team Lang- und Kurzfilmproduktionen, die noch nicht regulär im Kino zu sehen sind oder im Fernsehen ausgestrahlt wurden. Zu allen Filmen sind die Filmschaffenden eingeladen, nach der Vorstellung mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. Die knapp 50 Veranstaltungen finden im Ravensburger Frauentorkino und erstmals auch im Kulturzentrum Linse in Weingarten statt. Wir trafen uns mit Helga Reichert zum Gespräch.

Robert Östlunds neuer Film „Triangle of Sadness“ teilt in allerlei Richtungen aus. Er versucht die Oberflächlichkeit der Modeindustrie aufs Korn zu nehmen, der glatten Selbstinszenierung von Influencern und Lifestylebloggern mit einer ebenso glatten Inszenierung etwas entgegenzusetzen, und Klassenstrukturen zu entlarven. Ob ihm das gelingt können die Zuschauer ab 13. Oktober entscheiden, wenn die Satire in den deutschen Kinos startet.

Der schwule Podcaster Bobby (Billy Eichner), hat starke Probleme mit Bindungen. Als er eines Tages Aaron (Luke Macfarlane) kennenlernt, steht für ihn fest, dass er es wert sein könnte seine Ängste über Bord zu werfen und eine feste Beziehung zu wagen.

In die Fußstapfen Steven Spielbergs scheint der amerikanische Filmemacher Jordan Peele mit seinem neuen Film „Nope“ treten zu wollen. Wer das humoristische TV-Werk des ehemaligen Comedians und Regisseurs kennt, weiß dass seine vermentlich neue Liebe für Science Fiction und die Begegnung mit Außerirdischen nicht von Ungefähr kommt. Am 11. August startet der Film in den deutschen Kinos.

Der Auftrag von Ladybug (Brad Pitt) ist nicht kompliziert: Im Shinkansen, dem japanischen Expresszug mit dem Spitznamen Bullet Train, soll er einen Koffer sichern und an der nächsten Station aussteigen. Der Zug, der mit mehr als 300 km/h von Tokio nach Morioka donnert, führt unter den Passagier*innen jedoch noch weitere Auftragsmörder.

Für Theaterschauspieler Yûsuke (Hidetoshi Kirishima) könnte es eigentlich nicht schlimmer kommen. Vor Jahren verlor er seine kleine Tochter, jetzt stirbt seine Frau, die ihn zudem betrogen hat, überraschend an einer Gehirnblutung und schließlich erkrankt er an einem Glaukom, weshalb er langsam zu erblinden droht.

Der nordische Gott Thor kehrt für einen vierten Solo-Auftritt in „Thor: Love and Thunder“ auf die Leinwände zurück. Nachdem er zuletzt seine Heimat verlor und erfolgreich gegen Thanos kämpfte, wurde ein neues Asgard in Norwegen gegründet. Im neuesten Film trifft Thor auf seine verflossene Liebe Jane Foster (Natalie Portman), die diesmal sogar selbst zum Mighty Thor wird. Am 6. Juli startet das Marvel-Abenteuer in den deutschen Kinos.

Sophie (Adra Adjona) kommt nach Hause, um ihren Eltern zu sagen, dass sie einen Mann heiratet, den sie nicht kennen. Ihrem kubanisch-amerikanischen Vater Billy (Andy Garcia) gefällt das gar nicht, denn er ist ein traditioneller Mann, der mit Veränderungen nicht gut zurechtkommt. Als er noch dazu erfährt, dass seine Tochter den Antrag gemacht hat und selbst für ihre Hochzeit aufkommen möchte, fällt er fast aus allen Wolken. Das kommt für ihn natürlich nicht in Frage.

Kriegsveteran Will Sharp (Yahya Abdul-Mateen II) steckt in Schwierigkeiten. Seine Frau benötigt eine dringende Operation, für die der Familie allerdings das Geld fehlt. Auf dem Arbeitsmarkt hagelt es zudem nur Absagen. In seiner Not kontaktiert Will seinen Stiefbruder Danny (Jake Gyllenhaal), der wie sein Vater Zeit seines Lebens in krumme Geschäfte verwickelt war. Jetzt plant Danny einen großen Coup. In einem Banktresor lagern über 30 Millionen Dollar, die sich Danny unter den Nagel reißen will um sich dann zur Ruhe setzen zu können. Will willigt notgedrungen ein das Fluchtfahrzeug zu lenken. Doch natürlich geht die Sache ordentlich in die Hose.

Regisseur Colin Trevorrow besinnt sich bei „Jurassic World: Ein Neues Zeitalter“ auf die Wurzeln des Franchise und holt T-Rex und Raptor im Kampf um die Vorherrschaft auf den Planeten zurück. Und dann ist da auch noch das originale Hauptdarsteller-Trio, welches erstmals wieder gemeinsam in einem Jurassic-Film zu sehen ist. Am 8. Juni startet der in den deutschen Kinos.

Bevor er als Spielzeug die Kinderherzen höherschlagen ließ, wagte sich der mutige Pilot Buzz Lightyear (Chris Evans) an Orte, an denen noch nie zuvor jemand war – bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter. Wie keiner vor ihm wird er die unendlichen Weiten des Weltalls kennen lernen. Später wird der als Space Ranger in die Geschichte eingehen, dies sind seine wagemutigen Abenteuer der ersten Stunde.

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