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Popcorn & Kino

Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von A.J. Finn aus dem Jahr 2017, ist „The Woman in the Window“ einer der zahlreichen Filme deren Kinostart auf Streaming-Platformen ausgelagert wird. Amy Adams spielt eine unter Angststörungen leidende Frau, die einen Mord mit ansieht. Oder glaubt sie nur, Zeugin eines Verbrechens geworden zu sein? Am 14. Mai startet der Thriller auf Netflix.

Das Leben von Cassie (Carey Mulligan) ist auf den ersten Blick ein Scherbenhaufen: Mit 30 Jahren lebt sie immer noch bei Eltern Stanley (Clancy Brown) und Susan (Jennifer Coolidge) und langweilt sich bei ihrer Arbeit in einem Coffee Shop. Doch nachts führt sie ein geheimes Doppelleben:

Die junge Kellnerin Arielle (Bella Thorne) fristet ein tristes Dasein in einer heruntergekommenen Südstaaten-Kleinstadt. Ihr Traum ist es, auf Instagram berühmt zu werden. Eines Tages begegnet sie dem rebellischen Dean (Jake Manley) und verliebt sich in ihn. Als Dean in Notwehr seinen gewalttätigen Vater tötet, ergreift das Paar die Flucht. Ihre Überfälle auf Tankstellen und Schnapsläden filmt Arielle dabei mit dem Handy. Schon bald schießt die Zahl ihrer Follower auf Instagram in die Höhe und die Sucht nach Klicks verleitet sie zu immer krasseren Aktionen.

Rund 30 Jahre nach seinem Oscar-Sieg für die Darstellung des Hannibal Lector gilt Anthony Hopkins wieder als heisser Anwärter auf den Oscar. In „The Father“, einem britischen Drama über einen dementen Vater, der sich als umtriebiger 80jähriger weigert häusliche Pflege anzunehmen. Ab 22. April ist das Kammerspiel in Deutschland zu sehen.

Fern (Frances McDormand) ist Anfang 60 und braucht nicht viel in ihrem Leben. In einem rostigen Van reist sie durch den Westen der USA. Ihre letzten Habseligkeiten passen in das Gefährt, als Erinnerung an ihren verstorbenen Mann trägt sie seine Jacke.

Zeit ihres Lebens war Chloe (Kiera Allen) ein kränkliches Kind. Mit 17 sitzt sie im Rollstuhl, verlässt ihr Zuhause so gut wie nie, ist voll und ganz von ihrer alleinerziehenden Mutter Diane (Sarah Paulson) abhängig. Doch dann entdeckt Chloe, dass ihre Mutter es womöglich nicht ganz so gut mit ihr zu meinen scheint, wie sie immer dachte. Sie gibt ihr falsche Medikamente, das Internet ist abgestellt. Chloe wird bewusst: Sie ist eine Gefangene in ihren eigenen vier Wänden. Und Diane hat nicht vor, Chloe wieder loszulassen.

George Clooney ist in „The Midnight Sky“ nach einer globalen Katastrophe fast allein in der Arktis. Bei ihm ist nur ein kleines, mysteriöses Mädchen namens Iris, das er kurze Zeit nachdem seine Mitstreiter die Station verlassen haben, gefunden hat. Funkkontakt gibt es nicht mehr. Alles auf der Welt ist still. Doch im All ist noch das Raumschiff Aether unterwegs. Am 23. Dezember hatte das Science Fiction Opus bei Netflix Premiere.

Eigentlich wollte die 17-jährige Millie Kessler (Kathryn Newton) nur noch ihr Abschlussjahr an der High School hinter sich bringen, doch mit einem Mal gerät ihr Leben auf sehr unerwartete Weise durcheinander. Der berüchtigte Serienmörder ‚Blissfield Butcher‘ (Vince Vaughn) versetzt die Stadt in Angst und Schrecken und trifft dabei auch bald auf Millie.

Am Anfang des Films begleiten wir einen namenlosen Mann (Russel Crowe), der in seinem Auto sitzt, seinen Ehering wegwirft, aussteigt, auf das Haus, vor dem er parkt, zugeht und dieses mit einem Benzinkanister in Flammen aufgehen lässt. Noch wissen wir nichts über diesen Mann, ehe er Rachel (Caren Pistorius) auf der Straße begegnet. Die junge Mutter ist von dem langsam dahintuckernden Pick-Up des Unbekannten genervt und setzt zu einem riskanten Überholmanöver an. Diese Respeklosigkeit nimmt der namenlose Protagonist sehr ernst, er nimmt die Verfolgung auf - getrieben von blinder Wut und dem Verlangen, Rachel fortan das Leben zur Hölle zu machen.

Biberach - Am ersten November endeten die 42. Biberacher Filmfestspiele und fest steht jetzt schon, es war ein Festival das allen Gästen und Beteiligten im Gedächtnis bleiben wird. Das als Publikumsveranstaltung bekannte Festival fand aufgrund der Corona-Pandemie in deutlich kleinerem Rahmen als gewohnt statt. 3.560 Filmfreunde begaben sich in die Kinosäle, in denen diesmal Maskenpflicht herrschte. Zum Vergleich, im Vorjahr waren es noch rund 15.000 Besucher. Auch die Preisverleihung konnte nur online abgehalten werden. Dennoch bezeichnete Dieter Kosslick, der frühere Direktor der Berlinale, der dieses Jahr in der Hauptjury saß, die Biberacher Filmfestspiele 2020 als „historisch“ sowie als Präsenzfestival als „Demonstration für das Kino“.

Biberach - Die vermutlich außergewöhnlichsten Filmfestspiele seit 40 Jahren sind Geschichte. Georg Kliebhan ist seit Jahrzehnten als Fotograf immer hautnah dabei, wenn in Biberach sich Stars und Publikum zum Festival treffen. BLIX sprach mit dem Zeitzeugen über das Festival, bei dem Masken eine Hauptrolle spielten.

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