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Bildung

Alti/Irland - Die Frage nach der persönlichen Zukunft stellt sich, wenn man sich der Klimakatastrophen und Kriege, die durch die Erderhitzung in den kommenden Jahren weiter zunehmen werden, bewusst wird. Man steht vor der Frage, ob es nicht viel sinnvoller wäre, sein Leben dem Kampf gegen die politische Befeuerung der Klimakrise zu widmen und sich erst dann um die persönliche Zukunft zu sorgen. Und wenn man einen Beruf erlernen möchte, ist da immer noch die Frage: welchen? Wählt man den mit dem besten Einkommenschancen oder dem höchsten gesellschaftlichen Ansehen? Oder den Beruf, bei dem man mit Leidenschaft an der Arbeit ist? Welche Berufe haben angesichts der Klimakrise überhaupt Zukunft?

Aulendorf-Blönried - Theater in der Schule? Für viele nichts Neues. Gerade das Studienkolleg St. Johann ist bekannt dafür. Meist jedoch kommen die Schauspieler aus der Schülerschaft und die Kultur-und Mehrzweckhalle ist mit Eltern, Freunden und Verwandten gefüllt. An diesem ersten Dezember jedoch hieß es „Achtung?!“ als die Theatertruppe Q-Rage in Blönried die Bühne übernahm und die Polizei im Schlepptau hatte.

Biberach - Die Dollinger Realschule bewirbt sich beim Landesprogramm Kulturschule Baden-Württemberg. Ab dem nächsten Schuljahr wird es an der größten Realschule des Landes wohl eine eigene Theaterklasse geben.

Riedlingen - Die zweijährige Berufsfachschule Altenpflegehilfe mit intensiver Sprachförderung hilft Migranten, durch ein zusätzliches Jahr und viel Deutschunterricht ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

Bad Waldsee/Gaisbeuren - Was macht eigentlich ein Seiler? Diese Frage bekommt Sebastian Freßle häufig gestellt, vor allem in letzter Zeit, denn der 26-Jährige wurde jüngst im bundesweiten Wettbewerb „Profis leisten was“ für sein Können mit dem 1. Platz ausgezeichnet und darf sich nun Deutscher Meister nennen. Und das in einem Handwerk, das heute nahezu in Vergessenheit geraten ist.

Lange Zeit galt das katholische Oberschwaben an sich als Widerstandsnest gegen den im Deutschen Reich vorherrschenden Nationalsozialismus. Entsprechende Legenden wurden in der öffentlichen Wahrnehmung gepflegt und von Generation zu Generation weitererzählt. Erst die neuere Täterforschung ab den 1990er Jahren begann kritischer hinzuschauen und mit den dauerhaften Nachkriegslegenden aufzuräumen. Immer mehr zeigte sich, dass das „Dritte Reich“ ohne die Aktivitäten der unzähligen örtlichen und regionalen Nazis nicht „funktioniert“ hätte.

Oberstadion - Im Rahmen der aktuellen Ausstellung von Marlis Glaser „KUNST VERBINDET. Gegen Antisemitismus – gegen das Vergessen“ im Krippenmuseum in Oberstadion referierte Prof. Dr. Hanspeter Heinz (82) zum „Antisemitismus in der christlichen Tradition – eine bleibende Herausforderung“. Der katholische Pastoraltheologe und stellvertretende Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Augsburg stellte fest, dass „die Kirchen in der Nazizeit durch Schweigen, Untätigkeit und Mitwirkung schwere Schuld auf sich geladen (haben). Der fast 2000-jährige unchristliche Antisemitismus hatte das Immunsystem der Kirche gegen den Judenhass der Nazis immunisiert. Das nimmt Christen und Kirchen in Pflicht für die Überwindung des auch heute virulenten Antisemitismus.

In der Corona-Pandemie ist die Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen stark gestiegen. Aktuell nutzen 4,1 Prozent aller 10- bis 17-Jährigen in Deutschland Computerspiele krankhaft. Hochgerechnet wären so rund 220.000 Jungen und Mädchen betroffen, was im Vergleich zu 2019 einen Anstieg um 52 Prozent bedeutet. Das zeigen Ergebnisse einer gemeinsamen Längsschnittuntersuchung der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Diese weltweit einzigartige Studie fragte in bundesweit 1200 Familien mehrfach die digitale Mediennutzung von Kindern, Jugendlichen und Eltern ab. DAK-Chef Andreas Storm fordert Konsequenzen in der Gesundheitspolitik und plädiert für eine Präventionsoffensive zur Medienkompetenz.

Biberach - Die Ausbildung von Medienfachleuten unterliegt einem rasanten Wandel. Seit 75 Jahren bleibt das Hauchler Studio höchst kreativ am Ball und genießt in der Branche einen hervorragenden Ruf.

Ulm - „Fachkräfte sichern – Wirtschaft stärken!“ - unter diesem Motto fand am 11. Oktober im Haus der Wirtschaft der diesjährige Fachtag Schule & Wirtschaft statt. Experten aus Unternehmen und Schulen diskutierten, wie die Berufsorientierung von Jugendlichen in einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt gelingen kann.

Normalerweise schätzen Arbeitgeber lernbegierige Mitarbeitende und kommen für alle Fortbildungskosten auf. Müssen diese jedoch spezielle Fortbildungen selbst zahlen, können sie sich zumindest vom Finanzamt Einiges erstatten lassen.

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