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Dieses Jahr kann nicht unkommentiert bleiben. Dazu ist es zu außergewöhnlich. 2020, diese besondere Jahreszahl, hat zu Beginn noch nicht erkennen lassen, womit wir überrascht wurden. Corona, eine Pandemie, die sich entsprechend der globalen Reise- und Handelsströme rasend schnell über den Globus ausbreitete, hält die Welt im Würgegriff. Einem nahezu weltweiten Shutdown in der ersten Hälfte des Jahres folgte nun die erneute Einschränkung des öffentlichen und privaten Lebens. Das Virus gefährdet Leben, und der staatliche Kampf dagegen schafft inzwischen zivilen Unmut und Protest.

Ochsenhausen - Auch in Baden-Württemberg mangelt es an Hausärzten, trotz vieler junger Menschen, die Medizin studieren. Nicht jeder hat wie Anton Schlegel in Ochsenhausen das Glück, dass sein Sohn die Allgemeinarzt-Praxis weiterführt. Als Corona-Schwerpunkt-Praxis steht sie derzeit vor ganz besonderen Herausforderungen.

Aulendorf - Wussten Sie schon, dass Aulendorf der drittkleinste Ort in Deutschland mit einer Bahnhofsmission ist? Grund dafür ist Aulendorfs besondere Bedeutung als wichtigster Bahnknotenpunkt Oberschwabens. Seit nunmehr 75 Jahren unterstützen hier Ehrenamtliche Reisende mit praktischer Hilfe, oft aber auch als seelischer Beistand in der Not.

Oggelsbeuren - Eigentlich gehört dieser Titel zu einem deutschen Melodram des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1974. Es geht dabei um eine 60-jährige deutsche Putzfrau, die einen 20 Jahre jüngeren marokkanischen Gastarbeiter heiratet. Eine spannende Geschichte. Aber darum geht es mir eigentlich nicht nur. Es geht mir um Ängste verschiedener Dimensionen.

Ummendorf - Und der Weg beginnt mit dem ersten Schritt. 17 Männer und zwei Frauen haben sich vor drei Jahren auf den Weg gemacht, die Geschichte eines kleinen Flecken Erde aufzuschreiben. Herausgekommen ist ein stattliches Buch mit 388 Seiten und fast 500 Fotos. Die Geschichte der Gemeinde Ummendorf erzählt in 48 Kapiteln, beginnend lange bevor es die beiden Orte Ummendorf und Fischbach gab, bis zum abschließenden und aktuellsten Foto, das im Frühjahr diesen Jahres entstand. Der Fotograf Volker Strohmaier ist wie die meisten seiner schreibenden MitstreiterInnen Ummendorfer, zumindest ist er dort geboren. So auch Johannes Lutz, der Initiator des historischen Projekts. Mit dem Mann, den alles interessiert, sprach BLIX über das Werk: „Ummendorf. Landschaft. Geschichte. Gesellschaft“.

Kißlegg - Im Oktober wählten die Bewohner Kißleggs einen Bürgermeister: Dieter Krattenmacher, der schon 16 Jahre die Geschicke der aus drei Teilorten bestehenden Westallgäuer Gemeinde bestimmt.

Biberach - Am ersten November endeten die 42. Biberacher Filmfestspiele und fest steht jetzt schon, es war ein Festival das allen Gästen und Beteiligten im Gedächtnis bleiben wird. Das als Publikumsveranstaltung bekannte Festival fand aufgrund der Corona-Pandemie in deutlich kleinerem Rahmen als gewohnt statt. 3.560 Filmfreunde begaben sich in die Kinosäle, in denen diesmal Maskenpflicht herrschte. Zum Vergleich, im Vorjahr waren es noch rund 15.000 Besucher. Auch die Preisverleihung konnte nur online abgehalten werden. Dennoch bezeichnete Dieter Kosslick, der frühere Direktor der Berlinale, der dieses Jahr in der Hauptjury saß, die Biberacher Filmfestspiele 2020 als „historisch“ sowie als Präsenzfestival als „Demonstration für das Kino“.

Biberach - Die vermutlich außergewöhnlichsten Filmfestspiele seit 40 Jahren sind Geschichte. Georg Kliebhan ist seit Jahrzehnten als Fotograf immer hautnah dabei, wenn in Biberach sich Stars und Publikum zum Festival treffen. BLIX sprach mit dem Zeitzeugen über das Festival, bei dem Masken eine Hauptrolle spielten.

Vogt - Die zwischen Allgäu und Schussental angesiedelte Gemeinde liegt knapp 700 Meter über dem Meeresspiegel. Aufgrund der sehr guten Infrastruktur lässt es sich hier hervorragend leben und arbeiten. Der Ort erstreckt sich auf einer Fläche von 22,31 km² und zählt circa 4500 Einwohner.

Biberach/Ulm - Der Dramatische Verein will zum Jahresende in der Stadthalle das Theaterstück „Monsieur Ibrahim oder die Blumen des Koran“ aufführen. Gemeinsam proben dürfen die acht Darsteller aber nicht.

Gehören Sie zu den Bäckerinnen und Bäckern, die alljährlich die gesamte Familie mit Weihnachtsgebäck versorgen? Respekt. Hoffentlich wissen die Lieben zu schätzen, wie viel Arbeit dahinter steckt. Aber auch die eigene Freude am Selbstgebackenen ist nicht zu unterschätzen.

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