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Jahrelang hat Dr. Pius Adiele über Rassismus und Sklavenhandel in der Geschichte geforscht. Wie bewertet der aus Nigeria stammende Kirchenhistoriker und stellvertretende Dekan des Dekanats Ostalb die aktuelle Diskussion über Rassismus und Polizeigewalt? Der Blick in die Geschichte offenbart Hintergründe.

Unser Artikel „Nie ätzender“ aus der letzten Ausgabe BLIX Juni 2020 stieß auf großes Echo. Die Meinung unserer Leser ist uns dabei wichtig. Wir greifen das Thema in den Leserbriefen erneut auf und stehen Rede und Antwort.

Aulendorf - Die Letzten beißen die Hunde. Der Lockdown traf alle und manche besonders. Dazu zählt die Branche, die in normalen Zeiten den öffentlichen Raum bespielt: die Kultur- und Veranstaltungsmacher. Die drinnen und draußen dafür sorgen, dass was los ist im Städtle. Und dass auf der Bühne was passiert, braucht es viele hinter der Bühne. Und weil vorne immer noch nichts los ist, ist auch hinten tote Hose. Um auf die prekäre Situation der Branche hinzuweisen, wurde die Aktion „Night Of Light“ ins Leben gerufen. Deutschland sieht rot – Alarm!

Biberach - Der Buchbinder Olli Braun ist in Biberach aufgewachsen und seit Kindesalter mit dem Schützenfest verbunden, davon über 40 Jahre in verschiedenen aktiven Rollen. Eher durch Zufall kam dem 50-Jährigen die Idee, einen Schützenkalender zu gestalten, dabei spielte ein Schützenkrapfen eine tragende Rolle. In diesem Jahr sollte schließlich ein Jubiläumskalender zum 5-Jährigen erscheinen, doch durch Corona kommt nun alles anders. Die Schütza ist abgesagt, aber ein Kalender kommt trotzdem - mit topaktuellen Motiven. 

Ravensburg -. Hochmut kommt vor dem Fall! Das wäre die Kurzfassung für das Aus von „Live in Ravensburg“, kurz Lira genannt, wenn man die Feststellung des Geschäftsführers Willi Schaugg, wonach die städtische GmbH sich „vom Sorgenkind zum Gewinnbringer der Stadt“ gemausert habe, wie er vor zwei Jahren im regionalen Fernsehen verkündet hatte, mit der Tatsache konfrontiert, dass der Stadtrat nun das Ende der Veranstaltungs-GmbH zum 30. Juni beschlossen hat. Damit folgte das Gremium der Verwaltungsempfehlung, um den angespannten Haushalt nicht noch länger mit den Defiziten der eigenen GmbH zu belasten. Denn Lira war schon immer „Sorgenkind“. Aber wie weiter mit der Kultur als „Gewinnbringer“ in Ravensburg? Das will BLIX vom Aufsichtsratsvorsitzenden der Lira und Ersten Bürgermeister Simon Blümcke, zuständig für die Kultur in der Türmestadt, wissen.

Altdorfer Wald - Einst hat er den letzten Räubern Oberschwabens Unterschlupf geboten, nun muss er selbst geschützt werden – gegen den Raubbau an seinem Untergrund. So sehen es die Mitglieder des Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald e.V., die am 2. Juli um 8 Uhr in der Früh dem Ravensburger Landrat Harald Sievers (CDU) eine Petition zum Schutz des größten Waldgebiets Oberschwabens überreicht haben. Die Petition für ein Landschaftsschutzgebiet und gegen den geplanten weiteren Kiesabbau haben rund 10.000 Einwohner des Landkreises unterschrieben.

Oberschwaben - Immer wieder glänzt Oberschwaben bei bundesweiten Wirtschaftsrankings auf vorderen Plätzen. Dazu tragen nicht zuletzt die relativ unbekannten Marktführer, die Hidden Champions, bei. Der familiengeführte Mittelstand zeigt sich in Krisenzeiten besonders flexibel. Die entscheidende Frage aber lautet: Wie kann sich die regionale Wirtschaft in der Corona-Krise behaupten?

Oberschwaben - Totgesagte leben länger, heißt es. Und das Wochenblatt war schon einmal fast beerdigt. Das war vor zweieinhalb Jahren. Damals hatte man bei Schwäbisch Media die Flurbereinigung im eigenen Haus beschlossen und schickte das Anzeigenblatt, das angeblich gar nicht zum Verlag gehörte, in die Insolvenz. Der Coup misslang, weil BLIX darüber berichtet hatte und Investoren sich daraufhin ermannten und wenige Wochen nach dem Abgesang „Einfach platt“ (BLIX, Jan/Feb 2018) das „Unabhängige Wochenblatt“ aus der Taufe hoben. Es lebte zwei starke Jahre, nun ist es tot! Ein Nachruf.

Ulm - Wie sich die Coronakrise auf die Wirtschaft der Region auswirkt, will BLIX von Max-Martin W. Deinhard, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm, wissen.

Viele Menschen arbeiten seit Anfang März zu Hause. Was für Kellner, Friseure und Pfleger unmöglich ist, klappt in manchen Branchen erstaunlich gut.

Ehingen - Die Corona-Pandemie bringt vor allem Selbstständige, die auf Honorarbasis tätig sind, in schwere Bedrängnis. Können sie ihre Tätigkeit nicht mehr ausüben, gibt es für sie keine soziale Absicherung. Dies bekamen nun die Lehrkräfte an der Ehinger Musikschule zu spüren. Diese Einrichtung, deren Schüler immer wieder Auszeichnungen auf Bundes- oder Landesebene erreichten, beschäftigt seit 1997 ihre Lehrkräfte ausschließlich auf Honorarbasis – mit Ausnahme des Schulleiters.

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