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Markt & Chancen

Ravensburg - Nach dem Aus von „Live in Ravensburg“, der städtischen GmbH, kurz Lira genannt, die neben vielen anderen Veranstaltungen in der Türmestadt auch die Oberschwabenschau verantwortete, war die spannende Frage: Wie geht es weiter mit dem Messestandort Ravensburg? Schließlich scheiterte Lira an dem hohen Defizit, das die Stadt nicht mehr tragen wollte.

Ulm - Will man genüsslich von 8 Uhr morgens bis in den fortgeschrittenen Nachmittag mit allen Finessen frühstücken, dann ist man im Café Einstein richtig. Die Ulmer Gastronomie in der Wichernstraße ist für seine Frühstücksvariationen weithin bekannt. Das gibt es auch weiterhin nicht umsonst, aber von nun an nur noch bargeldlos. „Das Einstein“ ist seit einigen Wochen die erste Lokalität in Ulm und Umgebung, wo statt Bargeld nur noch die Karte zählt. Ob die Rechnung aufgeht, wird sich zeigen.

Umweltfreundlich mobil sein und dabei Geld sparen: Fakten und Tipps dazu stellt das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg in der Kommunikationslinie „clever mobil“ vor. In Form eines unterstützenden Informationsangebots macht das Ministerium auf zahlreiche Möglichkeiten aufmerksam, das Mobilitätsverhalten nachhaltig und zugleich kostengünstig zu gestalten.

Ravensburg - Bald können die Menschen in Ravensburg und Weingarten schwere und sperrige Lasten kostenlos mit dem Fahrrad transportieren. Denn der BUND Ravensburg-Weingarten startet ein neues Projekt und stellt ab Herbst 2020 in Ravensburg und Weingarten mehrere Lastenräder zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung.

Ravensburg -. Hochmut kommt vor dem Fall! Das wäre die Kurzfassung für das Aus von „Live in Ravensburg“, kurz Lira genannt, wenn man die Feststellung des Geschäftsführers Willi Schaugg, wonach die städtische GmbH sich „vom Sorgenkind zum Gewinnbringer der Stadt“ gemausert habe, wie er vor zwei Jahren im regionalen Fernsehen verkündet hatte, mit der Tatsache konfrontiert, dass der Stadtrat nun das Ende der Veranstaltungs-GmbH zum 30. Juni beschlossen hat. Damit folgte das Gremium der Verwaltungsempfehlung, um den angespannten Haushalt nicht noch länger mit den Defiziten der eigenen GmbH zu belasten. Denn Lira war schon immer „Sorgenkind“. Aber wie weiter mit der Kultur als „Gewinnbringer“ in Ravensburg? Das will BLIX vom Aufsichtsratsvorsitzenden der Lira und Ersten Bürgermeister Simon Blümcke, zuständig für die Kultur in der Türmestadt, wissen.

Altdorfer Wald - Einst hat er den letzten Räubern Oberschwabens Unterschlupf geboten, nun muss er selbst geschützt werden – gegen den Raubbau an seinem Untergrund. So sehen es die Mitglieder des Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald e.V., die am 2. Juli um 8 Uhr in der Früh dem Ravensburger Landrat Harald Sievers (CDU) eine Petition zum Schutz des größten Waldgebiets Oberschwabens überreicht haben. Die Petition für ein Landschaftsschutzgebiet und gegen den geplanten weiteren Kiesabbau haben rund 10.000 Einwohner des Landkreises unterschrieben.

Oberschwaben - Immer wieder glänzt Oberschwaben bei bundesweiten Wirtschaftsrankings auf vorderen Plätzen. Dazu tragen nicht zuletzt die relativ unbekannten Marktführer, die Hidden Champions, bei. Der familiengeführte Mittelstand zeigt sich in Krisenzeiten besonders flexibel. Die entscheidende Frage aber lautet: Wie kann sich die regionale Wirtschaft in der Corona-Krise behaupten?

Oberschwaben - Totgesagte leben länger, heißt es. Und das Wochenblatt war schon einmal fast beerdigt. Das war vor zweieinhalb Jahren. Damals hatte man bei Schwäbisch Media die Flurbereinigung im eigenen Haus beschlossen und schickte das Anzeigenblatt, das angeblich gar nicht zum Verlag gehörte, in die Insolvenz. Der Coup misslang, weil BLIX darüber berichtet hatte und Investoren sich daraufhin ermannten und wenige Wochen nach dem Abgesang „Einfach platt“ (BLIX, Jan/Feb 2018) das „Unabhängige Wochenblatt“ aus der Taufe hoben. Es lebte zwei starke Jahre, nun ist es tot! Ein Nachruf.

Ulm - Wie sich die Coronakrise auf die Wirtschaft der Region auswirkt, will BLIX von Max-Martin W. Deinhard, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm, wissen.

Viele Menschen arbeiten seit Anfang März zu Hause. Was für Kellner, Friseure und Pfleger unmöglich ist, klappt in manchen Branchen erstaunlich gut.

Ehingen - Die Corona-Pandemie bringt vor allem Selbstständige, die auf Honorarbasis tätig sind, in schwere Bedrängnis. Können sie ihre Tätigkeit nicht mehr ausüben, gibt es für sie keine soziale Absicherung. Dies bekamen nun die Lehrkräfte an der Ehinger Musikschule zu spüren. Diese Einrichtung, deren Schüler immer wieder Auszeichnungen auf Bundes- oder Landesebene erreichten, beschäftigt seit 1997 ihre Lehrkräfte ausschließlich auf Honorarbasis – mit Ausnahme des Schulleiters.

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