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Ravensburg -. Hochmut kommt vor dem Fall! Das wäre die Kurzfassung für das Aus von „Live in Ravensburg“, kurz Lira genannt, wenn man die Feststellung des Geschäftsführers Willi Schaugg, wonach die städtische GmbH sich „vom Sorgenkind zum Gewinnbringer der Stadt“ gemausert habe, wie er vor zwei Jahren im regionalen Fernsehen verkündet hatte, mit der Tatsache konfrontiert, dass der Stadtrat nun das Ende der Veranstaltungs-GmbH zum 30. Juni beschlossen hat. Damit folgte das Gremium der Verwaltungsempfehlung, um den angespannten Haushalt nicht noch länger mit den Defiziten der eigenen GmbH zu belasten. Denn Lira war schon immer „Sorgenkind“. Aber wie weiter mit der Kultur als „Gewinnbringer“ in Ravensburg? Das will BLIX vom Aufsichtsratsvorsitzenden der Lira und Ersten Bürgermeister Simon Blümcke, zuständig für die Kultur in der Türmestadt, wissen.

Altdorfer Wald - Einst hat er den letzten Räubern Oberschwabens Unterschlupf geboten, nun muss er selbst geschützt werden – gegen den Raubbau an seinem Untergrund. So sehen es die Mitglieder des Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald e.V., die am 2. Juli um 8 Uhr in der Früh dem Ravensburger Landrat Harald Sievers (CDU) eine Petition zum Schutz des größten Waldgebiets Oberschwabens überreicht haben. Die Petition für ein Landschaftsschutzgebiet und gegen den geplanten weiteren Kiesabbau haben rund 10.000 Einwohner des Landkreises unterschrieben.

Oberschwaben - Immer wieder glänzt Oberschwaben bei bundesweiten Wirtschaftsrankings auf vorderen Plätzen. Dazu tragen nicht zuletzt die relativ unbekannten Marktführer, die Hidden Champions, bei. Der familiengeführte Mittelstand zeigt sich in Krisenzeiten besonders flexibel. Die entscheidende Frage aber lautet: Wie kann sich die regionale Wirtschaft in der Corona-Krise behaupten?

Oberschwaben - Totgesagte leben länger, heißt es. Und das Wochenblatt war schon einmal fast beerdigt. Das war vor zweieinhalb Jahren. Damals hatte man bei Schwäbisch Media die Flurbereinigung im eigenen Haus beschlossen und schickte das Anzeigenblatt, das angeblich gar nicht zum Verlag gehörte, in die Insolvenz. Der Coup misslang, weil BLIX darüber berichtet hatte und Investoren sich daraufhin ermannten und wenige Wochen nach dem Abgesang „Einfach platt“ (BLIX, Jan/Feb 2018) das „Unabhängige Wochenblatt“ aus der Taufe hoben. Es lebte zwei starke Jahre, nun ist es tot! Ein Nachruf.

Ulm - Wie sich die Coronakrise auf die Wirtschaft der Region auswirkt, will BLIX von Max-Martin W. Deinhard, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm, wissen.

Viele Menschen arbeiten seit Anfang März zu Hause. Was für Kellner, Friseure und Pfleger unmöglich ist, klappt in manchen Branchen erstaunlich gut.

Ehingen - Die Corona-Pandemie bringt vor allem Selbstständige, die auf Honorarbasis tätig sind, in schwere Bedrängnis. Können sie ihre Tätigkeit nicht mehr ausüben, gibt es für sie keine soziale Absicherung. Dies bekamen nun die Lehrkräfte an der Ehinger Musikschule zu spüren. Diese Einrichtung, deren Schüler immer wieder Auszeichnungen auf Bundes- oder Landesebene erreichten, beschäftigt seit 1997 ihre Lehrkräfte ausschließlich auf Honorarbasis – mit Ausnahme des Schulleiters.

Ravensburg - Mit dürren Worten teilte die Oberschwabenklinik gGmbH das sofortige Ausscheiden von Geschäftsführer Dr. Sebastian Wolf mit: „Der Aufsichtsrat hat entschieden, dass Herr Dr. Sebastian Wolf ab sofort aus der zweiköpfigen Geschäftsführung der Oberschwabenklinik gGmbH (OSK) ausscheidet.

Oberschwaben -Die Landesregierung stärkt dem ländlichen Raum in Corona-Zeiten den Rücken. Mit der ELR-Sonderlinie Dorfgastronomie/Grundversorgung (Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, kurz ELR) hat das Land einen Millionenbetrag zur Stärkung der lokalen Grundversorgung eingesetzt. Um gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und auf dem Land zu schaffen, wurde zur Förderung von Dorfgasthäusern, sowie Gemeinschaftseinrichtungen knapp 16 Millionen Euro ausgeschüttet.

Biberach - Tropft Ihr Wasserhahn? Trauen Sie sich nicht mehr auf die Leiter, um die Vorhänge zu wechseln? Haben Sie keine Verwandten oder Freunde, die für Sie einkaufen können? Können Sie sich das Taxi ins Krankenhaus nicht leisten? Brauchen Sie Hilfe beim Ausfüllen eines Antrags an eine Behörde? Oder wollen Sie einfach nicht alleine ins Konzert gehen? Dann können Sie sich an Menschen in Biberach wenden, die sich in der Initiative Bürger für Bürger engagieren. Und dies schon seit zwei Jahrzehnten.

Region -  Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die regionale Wirtschaft sind massiv und ziehen sich quer durch alle Branchen und Unternehmensgrößen. Nach einer aktuellen Blitzumfrage der IHK-Ulm rechnen etwa acht von zehn Unternehmen für das Jahr 2020 mit Umsatzrückgängen.

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