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Aktuell

Sehr geehrter Herr Dr. Reck,
Ihr Artikel „Horrido“ in Ihrer Zeitschrift BLIX darf nicht ohne Reaktionen bleiben. Journalistisch erscheint mir allerdings die Jagd bei Ihnen nunmehr auf der untersten Sohle angekommen zu sein. Ich weiß nicht, wie Sie selbst jagen und welches Selbstverständnis Sie dabei haben.

Schweinhausen - Joannes Baptista Sproll war einer von ganz wenigen im Episkopat der katholischen Kirche, der offen und lautstark den Nationalsozialismus als Irrglauben geißelte. Der oberschwäbische Bischof nannte die Nazi-Ideologie einen „Generalangriff gegen jegliches Christentum“. Vor wenigen Tagen wurde der 150. Geburtstag von Bischof Sproll, der am 2. Oktober 1870 in Schweinhausen, einem kleinen Bauerndorf in der Nähe Biberachs, das Licht der Welt erblickte, im Beisein des Bischofs Gebhard Fürst ebendort gefeiert.

Sigmaringen - Männergruppen haftet nicht erst seit dem Kinohit „Der bewegte Mann“ ein pseudospirituelles Klischee an. Viele Menschen des „starken Geschlechts“ tun sich schwer damit, im Kreis zu sitzen und über sich zu erzählen. Männerkreise bieten aber eine Möglichkeit, sich selbst zu finden, andere zu sehen und zu verstehen und sich auf eine individuelle „Heldenreise“ zu begeben. Ein Reisebericht.

Konstanz/Biberach/Schemmerhofen - Am 18. Oktober öffneten die Wahllokale wieder ihre Türen. In Konstanz, Biberach und Schemmerhofen konnten die Bürger ihre Kreuze setzen und ihren Bürgermeister wählen. Aufgrund von Corona setzten viele dabei auf die Briefwahl. Überraschungen gab nur wenige: Alle drei bisherigen Amtsinhaber wurden in ihrem Amt bestätigt. Eng wurde es nur für den Konstanzer Oberbürgermeister Uli Buchardt (CDU), der sich nur knapp gegen seinen Kontrahenten Luigi Pantisano durchsetzen konnte.

Biberach - Es war anders geplant. Wie so vieles in diesem Jahr. Adrian Kutter sollte bereits im Frühjahr des Jahres die Ehrenbürgerschaft der Stadt Biberach erhalten. Das verhinderte Corona. Nun fand der Festakt mit Abstand am 8. Oktober in der Stadthalle statt. An diesem Tag titelte die Süddeutsche Zeitung „Wenn das Licht ausgeht“ und meinte damit die existenzielle Krise des Kinos wegen der Pandemie. Die Nachricht über den Überlebenskampf der Branche blieb in der Stadthalle außen vor, das Licht blieb an, es gab zu feiern: Ein Leben für das Kino!

Baindt - „Lasst den Kies im Erdboden!“, appelliert Joachim Kunstmann. „Wer sich für ein Landschaftsschutzgebiet Altdorfer Wald einsetzt, ist kein Spinner, sondern der hat verstanden: Kies, Schotter, Kohle machen wenige reich und viele arm“, ist der Professor für Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten überzeugt. Ein Besuch mit Blick auf den Zankapfel, der Oberschwabens größtes Waldgebiet ist.

Ulm - Premiere mit Mund-Nasen-Schutz: Das Ulmer Tanztheater zeigt den Mann als vereinsamten Medienkonsumenten, der mit sanfter Gewalt zum Glück geführt werden muss.

Mittelbiberach/Dillingen - Was Sven und Lars Bender im Fussball bislang nicht geschafft haben, schaffen nun zwei Zwillingsbrüder aus Mittel-biberach: Sie holen sich einen Meistertitel. Nico Hipp hat bei der Meisterfeier der Handwerkskammer Schwaben den Titel „Jahresbestmeister“ im Maler- und Lackierer-Handwerk verliehen bekommen sowie die Auszeichnung für die beste praktische Prüfung erhalten. Seinen Zwillingsbruder Benjamin hat er dabei nur knapp auf die Plätze verwiesen.

Bad Waldsee - Keine eingefahrenen Wege, keine festgelegten Schrittfolgen: Personal Coach Marcus Frank verbindet mit seinem neuen Programm die Welt der Leichtathletik mit der des Tanzes. TangoAtheltics eben.

Ummendorf - Bücher über Gemeinden liegen im Trend, nicht, weil es um platte Präsentation oder Eitelkeit geht, sondern, weil Gemeinden viel zu erzählen haben. Ummendorf ist in dieser Hinsicht ein Musterbeispiel. Das ehemals landwirtschaftlich geprägte Dorf zählt heute 4400 Einwohner und hat sich zu einem prosperierenden Wohnort mit guter Lebensqualität entwickelt. Was die Infrastruktur angeht, ist der Ort gut ausgestattet und die Nähe zur Stadt Biberach macht sich positiv bemerkbar. Wie vielfältig das Leben in der Gemeinde ist, stellt ein neues, umfangreiches Buch vor. So detailliert sind Ummendorf und sein Teilort Fischbach noch nie beschrieben worden. Und kaum ein Ort ist wohl mit so vielen, kompetenten Autorinnen und Autoren gesegnet.

Die Sau beherrscht den Superlativ. Und zwar in jede Richtung. Saudumm oder saugscheid, saugut oder sauschlecht – das ist Maximum, mehr geht nicht! Auch nicht in der Ambivalenz des Menschen zu diesem Tier. Sauschwierig! Das Schwein beherrscht uns, unsere Sprache, unser Denken und Fühlen. Saugeil! Behandeln wir es deshalb so schweinisch, weil wir es nicht wahrhaben wollen? Antworten gesucht.

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