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Aktuell

Jahrelang hat Dr. Pius Adiele über Rassismus und Sklavenhandel in der Geschichte geforscht. Wie bewertet der aus Nigeria stammende Kirchenhistoriker und stellvertretende Dekan des Dekanats Ostalb die aktuelle Diskussion über Rassismus und Polizeigewalt? Der Blick in die Geschichte offenbart Hintergründe.

Unser Artikel „Nie ätzender“ aus der letzten Ausgabe BLIX Juni 2020 stieß auf großes Echo. Die Meinung unserer Leser ist uns dabei wichtig. Wir greifen das Thema in den Leserbriefen erneut auf und stehen Rede und Antwort.

Biberach - Rund um die Welt protestieren seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd Ende Mai Menschen gegen Rassismus. Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag, wurde auch auf dem Biberacher Gigelberg ein Zeichen gegen Rassismus und für Menschenrechte gesetzt.

Ravensburg - Nun ist auch die Hoffnung gestorben beim Wochenblatt. Aus der Hoffnung, nach Corona wieder aus dem „Dornröschen-Schlaf“ erwachen zu können, wie noch Anfang Juni vom Wochenblatt-Management leise in Aussicht gestellt, wird nichts. Aus der Insolvenz gibt es kein Entrinnen mehr, die miesen Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache, räumen die Verleger ein. Den Rest erledigt nun die Ulmer Rechtsanwaltskanzlei Pluta.

Oberschwaben - Liegt es am meist schönen Wetter, dass das bunte Volk so sorglos erscheint? Am Thema liegt es auf jeden Fall nicht. Denn das ist voller Sorgen. Sorgen um die Demokratie, Sorgen um die Freiheit überhaupt, Sorgen um Beruf und Existenz, Sorgen um die Zukunft der Kinder und ja, auch Sorgen um die Gesundheit, die man allerdings weniger vom Coronavirus, sondern vielmehr von einem befürchteten Impfzwang bedroht sieht. Eine persönliche Annäherung in Zeiten des allgemeinen Abstandes, der bei Demonstrationen etwas geringer ausfällt.

Bregenz - Wenn das Kunsthaus Bregenz am 5. Juni wieder seine Pforten öffnet, gibt es als Überraschung eine Sonderausstellung zu sehen, die brandaktueller nicht sein könnte. Die Ausstellung „Unvergessliche Zeit“ präsentiert Arbeiten, die zur Zeit des Corona-Lockdowns oder auch in Vorahnung darauf entstanden sind. Direktor Thomas D. Trummer vereint sieben bedeutende internationale KünstlerInnen: Helen Cammock, Annette Messager, Rabih Mroué, Markus Schinwald, Marianna Simnett, Ania Soliman. Als finaler Beitrag zur KUB Sommerausstellung konnte auch der Südafrikaner William Kentridge gewonnen werden. 

Biberach -  Im Landkreis Biberach ist von intensivem Ackerbau über ausgeprägte Grünlandregionen bis zur Landschaftspflege in Süddeutschlands größtem zusammenhängendem Moorgebiet, dem Federsee, große Vielfalt geboten. Liegt der landwirtschaftliche Schwerpunkt auf der Nutztierhaltung, gibt es doch immer mehr Projekte im Bereich der Direktvermarktung. Weitere Bereiche sind Sonderkulturen und Tourismusdienstleistung. Aber der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen im Landkreis liegt mit 6,6 Prozent unter dem Landesdurchschnitt von 9,6 Prozent. Noch. 

Das mit der Kunst ist so eine Sache. Sie kann auch schiefgehen. Weniger die Kunst als deren Verwendung. Die Schwäbische Zeitung lieferte dafür auf der Titelseite am Samstag ein putziges Beispiel. Wobei es um ein wirklich wichtiges Thema ging. Nein, nicht Corona. Das Virus füllte nur den Rest der Seite, der noch übrig blieb rund um die halbseitige Fotomontage unter der Überschrift „3. Mai – Internationaler Tag der Pressefreiheit“.

„Nichts bleibt wie es war!“ Diese Erkenntnis ist nicht neu. Hannes Wader, der Barde aus vergangenen Zeiten, hat es bereits 1972 in seinem Lied „Heute hier, morgen dort“ kundgetan. Aber Waders Blick auf die Welt gilt mehr denn je: „Und was gestern noch galt, stimmt schon heut' oder morgen nicht mehr!“

KONSTANZ. Macht uns die Corona-Pandemie nicht alle gleich? Wie wird die Gesellschaft nach der Krise dastehen? Was kann der Sozialstaat tun, und wird das Vertrauen der Bevölkerung bestehen bleiben? Der Konstanzer Ungleichheitsforscher Prof. Dr. Marius R. Busemeyer steht Rede und Antwort.

OCHSENHAUSEN. Es war vorbei. Endlich! Am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg in Europa. Der Krieg der Deutschen endete bedingungslos. „Das tausendjährige Reich“ währte nur 12 Jahre, aber hinterließ zig-Millionen Kriegstote und ermordete Juden, Sinti und Roma, russische Kriegsgefangene, politisch Verfolgte, Homosexuelle und Behinderte. Das Grauen in den befreiten Konzentrationslagern war unvorstellbar. Vor 75 Jahren, vor nur einem knappen Menschenalter, endete der größte und grausamste Massenmord der Menschheitsgeschichte.

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