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Eine Hochzeit will gut geplant sein. Ratgeber und Checklisten helfen dabei. Foto: Andrea Reck

Man kann viel falsch machen beim Planen einer Hochzeit. Damit das Brautpaar entspannt feiern kann, sollte es sich gut vorbereiten. Das gute alte Buch hilft auch hier. 

Wie nicht anders zu erwarten, gibt es für die Planung einer Hochzeit diverse Apps, Websites, Blogs und andere Angebote. Manche empfehlen nach dem Zeitplan mit der Budgetplanung und der Gästeliste zu beginnen, andere raten dazu, Inspiration durch das Erstellen eines „mood boards“ zu sammeln, um damit das Hochzeitsmotto herauszufinden. „Ein mood board kannst du entweder ganz klassisch auf einem großen Blatt Papier erstellen oder du wählst die digitale Variante und fügst deine Bilder auf dem Desktop oder Tablet auf ein digitales Whiteboard“, erklärt der Ratgeber. Demnach dürfen Bilder von Brautkleidern und Hochzeitskarten nicht fehlen. Anregung finden Heiratswillige auf der Inspiration Gallery, prall gefüllt mit den neusten Trends aus der Welt der Hochzeiten. 

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Huch, wie kompliziert! Sollte man da nicht gleich einen professionellen Hochzeitsplaner engagieren? Einen wie Jennifer Lopez im Film „Wedding Planner – Verliebt, verlobt, verplant“ aus den Jahr 2001? Der Trend, sich eines Hochzeitsplaners zu bedienen, kommt aus den USA, wo dieser Beruf schon lange existiert.  

Was tun also, vor allem wenn die Zeit drängt? Schließlich liest man auf den einschlägigen Portalen: „Spätestens 12 Monate vor eurem Hochzeitsdatum solltest du mit der Planung beginnen!“ Die Kosten des  Wedding Planners orientieren sich am Gesamtbudget der Hochzeitsfeier und machen etwa 10 bis 15 Prozent davon aus. Manche rechnen auch auf Stundenbasis ab und verlangen zwischen 50 und 150 Euro pro Stunde.

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Nicht vegessen!

Oder sollte man nun schnell die App herunterladen, „mit der du über 130 Aufgabenvorlagen in einer praktischen Checkliste erhältst“? Möglicherweise ist es doch sinnvoller, ganz in Ruhe ein Buch in die Hand zu nehmen. Doch auch hier gilt es erst einmal aus einem riesigen Angebot auszuwählen. Vielleicht „Me & You. Unsere perfekte Hochzeit einfach selbst geplant“ oder lieber „Marry me. Der perfekte Hochzeitsplaner“? Andere Titel lauten: „Unsere Traumhochzeit. Der umfassende Begleiter für deine individuelle Hochzeitsplanung“, „101 Dinge, die ihr für eure Hochzeitsplanung wissen sollt“ oder „Unser Hochzeitsplaner mit Checklisten. Gut vorbereitet auf den schönsten Tag im Leben“.   

Letztgenanntes Buch etwa ist unterteilt in die Kapitel: „Die Planung kann beginnen“: Die Vorbereitungen auf einen Blick – Ihr Wunschtermin – Das Budget – Das Standesamt – Im Ausland heiraten – Die Kirche – Die freie Trauung – Die Gästeliste – Funfacts – Save the Date – Die Einladungen – Die Hochzeitswebsite. Im Kapitel „Location und Dienstleister“ finden sich: Der Stil der Hochzeit – Die Location für die Trauung – Die Location für die Feier – Essen & Trinken – Die Sitzordnung – Die Gästeunterkünfte – Trauzeugen & Co. – Die Dekoration – Der Fotograf – Die Musik – Weiteres Entertainment – Die Programmplanung. Das Kapitel „Die Ausstattung“ behandelt die Problemfelder: Die Ringe – Das Brautkleid – Die Accessoires der Braut – Haare, Make up & Co – Der Stylingplan für die Braut – Der Anzug des Bräutigams –  Junggesellenabschiede vs. Polterabend – Die Accessoires des Bräutigams – Der Brautstrauß – Blumenkinder & Co. – Das Hochzeitsauto. Und zu guter Letzt: „Der Ablauf am Tag der Hochzeit“: Zeitplan im Überblick – Countdown für die Braut – Countdown für den Bräutigam – Der Ablauf beim Standesamt – Der Ablauf in der Kirche – Der Ablauf bei einer freien Trauung –  Hochzeitsbräuche – In der Location – Sektempfang & Co – Die Fotosession – Während des Essens –  Tanz, Musik & Unterhaltung. 

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Uff! Sind Sie jetzt vielleicht auch klammheimlich ganz erleichtert, dass Sie schon verheiratet sind?

Autorin: Andrea Reck



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