Ravensburg / Bad Waldsee – Davon abgesehen, dass das Schauspielerduo Magdalena Meier und Yevhenii Blumenfeld am Montagvormittag des 23. Oktober sich natur- und berufsgemäß voll ins Zeug legte und der Schülerschar des Gymnasiums der Klassen 7 alles bot, was Theater eben kann, war das Stück geprägt von der Idee, es in ukrainischer und deutscher Sprache aufzuführen.
Bad Waldsee – Die Erwin Hymer Group (EHG) gibt die Erweiterung ihrer Produktions- und Logistikflächen am Standort Bad Waldsee bekannt. Nach der Zustimmung des Gemeinderats der Stadt Bad Waldsee Ende Juli erfolgte nun der Ankauf einer Gesamtfläche von 21.000 m² mit Zusicherung eines Vorkaufsrechts über weitere 12.000 m². Auf den Teilflächen Teichäcker und Wasserstall des Gewerbeparks Nord sollen die Sandwichteilefertigung von Hymer und das Logistik-Center der neu gegründeten EHG Services GmbH untergebracht werden. Das Investitionsvolumen für beide Bauvorhaben beträgt insgesamt 30 Millionen Euro. Die Flächen- und Gebäudekonzepte unterstützen die Nachhaltigkeitsstrategie der EHG. In der Pressemitteilung des Bad Waldseer Traditionsunternehmens heißt es weiter:
Wangen – Bekanntlich hat das baden-württembergische Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen das auf Kißlegger Gemarkungsgebiet liegende Gewerbegebiet Interkommunale Gewerbegebiet Waltershofen (IKOWA) aus dem künftigen Regionalplan gestrichen. Hierzu ging bei der Redaktion der Bildschirmzeitung folgende gemeinsame Pressemitteilung des Kreisverbandes Wangen und des Ortsverbandes Bad Wurzach-Kißlegg der Grünen, unterzeichnet von Klaus Häring-Becker (Wangen) und Rainer Skutnik (Kißlegg), ein.
Bad Waldsee – Die Jahreshauptversammlung des Kneippvereins Bad Waldsee hatte wiederum ihre ganz persönliche Note. In einer überschaubaren Runde im Gasthaus „Zur Flasche“ wurden die Regularien zügig abgearbeitet. Wie in jedem Jahr war der frühere Bürgermeister und Kurdirektor Professor Rudolf Forcher gerne im Kreise der Mitglieder.
Bad Waldsee – Das Läuferjahr neigt sich dem Ende zu und erfahrungsgemäß finden Landauf und Landab noch viele interessante Laufveranstaltungen in allen Klassen statt. Auch die Aktiven der Bad Waldseer Laufgruppe beteiligten sich rege an den angebotenen Events.
Reute – Am vergangenen Samstag fand in Meßstetten das Bezirksfinale Mannschaft im Gerätturnen weiblich statt. Zu diesem Wettkampf kommen die besten Mannschaften Südwürttembergs zusammen und turnen um die Qualifikation zum Landesfinale auf Württembergebene. Für das Bezirksfinale hatten sich im Frühjahr 2 Mannschaften des TSV Reute jeweils als Erstplatzierte des Turngau Oberschwabens qualifiziert.
Bad Waldsee – Die drei 10. Klassen der Eugen-Bolz-Schule Bad Waldsee hatten das Vergnügen, eine Woche nach Berlin auf Abschlussfahrt zu gehen. Spaß und Freizeit brachten die Klassen näher zusammen und jede/r konnte eindrucksvolle Erfahrungen sammeln.
Leutkirch – Kürzlich wurde im Historischen Sitzungssaal des Rathauses der neue Leutkircher Behindertenbeirat ins Amt eingesetzt. Zuvor wurden ausscheidende Mitglieder durch Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle verabschiedet.
Hauerz – Dieses Jahr präsentieren wir Ihnen die spannende und unterhaltsame Kriminalkomödie „Ein mörderisches Spiel“ von Gerhard Riedl. Am 27. OKtober war Premiere. Die weiteren Aufführungstermine: Samstag, 28. Oktober, und Samstag, 4. November, jeweils um 20.00 Uhr; Sonntag, 29. Oktober, um 17.00 Uhr (NEU!); Sonntag, 5. November, um 14.00 Uhr mit Kaffee und Kuchen.
Bad Waldsee – Der Bereich Wirtschaftsförderung / Standortmanagement wurde 2017 als Schnittstelle, Ansprechpartner und Informationsgeber zwischen Stadtverwaltung und Wirtschaftstreibenden und allen anderen Stadt-Akteuren installiert. Shqipe Karagja präsentierte in der Gemeinderatssitzung vom 23. Oktober die vielfältigen Aufgaben dieser wichtigen Stelle.
Bad Waldsee – Die Stadtverwaltung stellte in der Gemeinderatssitzung vom 23. Oktober die Fortschreibung des Kindergartenbedarfsplanes für die nächsten Jahre vor. Aktuell fehlen 130 Kindergartenplätze.
Bad Waldsee – Nachdem der Ausschuss für Umwelt und Technik, die Ortschaftsverwaltung Mittelurbach sowie die Verwaltungsgemeinschaft Bad Waldsee-Bergatreute und in der Sitzung am 23.10. auch der Gemeinderat sowohl der Änderung des Flächennutzungsplans als auch dem Vorhabenbezogenen Bebauungsplan zustimmten, steht der Verwirklichung des Solarparks nichts mehr im Wege.
Kreis Ravensburg – Auf dem Dach klettern die Löhne nach oben: Dachdecker im Landkreis Ravensburg bekommen mehr Geld. Der Stundenlohn für Gesellen steigt ab Oktober auf 21,12 Euro. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. „Damit hat ein Dachdecker am Monatsende rund 105 Euro mehr im Portemonnaie, wenn er Vollzeit arbeitet“, sagt Andreas Harnack.
Stuttgart / Aulendorf (dbsz) – Zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung bei medizinischen Notfällen stellt das Land Baden-Württemberg dem Regierungsbezirk Tübingen rund 913.000 Euro zur Verfügung. Ein erheblicher Teil davon geht nach Aulendorf: Die Rettungswache des dort ansässigen Malteser-Hilfsdienstes bekommt eine Förderung in Höhe von rund 164.400 Euro.
Leutkirch – Zwei Kurse für alle, die mit dem Hula Hoop-Reifen üben und dabei immer fitter werden möchten, bietet die vhs Leutkirch mit Kursleiterin Beate Weirather an.
Kressbronn – Auch wenn sich da und dort im weiteren Verfahren noch Marginalien ändern werden, so steht nun doch fest, wo in Oberschwaben künftig Windkraftanlagen errichtet werden – vorausgesetzt, die Investoren nehmen das Flächenangebot an, das der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben (RVBO) nach langem Sichtungs- und Gewichtungsverfahren festgelegt hat. Die Bildschirmzeitung (DBSZ) veröffentlicht am Ende dieses Artikels Karten von allen Standorten in ihrem Verbreitungsgebiet, entnommen der Webseite des Regionalverbandes (www.rvbo-energie.de).
Am 25. Oktober hat der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben (RVBO) in Kressbronn die Windkraftvorranggebiete für das Verbandsgebiet – das sind die Kreise Ravensburg, Sigmaringen und der Bodenseekreis – im Entwurf vorgestellt. DBSZ-Redakteur Gerhard Reischmann hat an RVBO-Direktor Dr. Wolfgang Heine folgende Fragen gerichtet:
DBSZ: Die bisherigen Suchräume für Windkraft und Freiflächen-Photovoltaik wurden von 11 Prozent der Verbandsfläche auf nun 2,15 Prozent plus 0,3 Prozent optionale Fläche „eingedampft“. Der neue Regionalplan, der diese Vorranggebiete aller Voraussicht nach weitgehend enthalten wird, wird aber erst 2025 Rechtskraft erlangen. Wie ist die Rechtslage bis dahin? Kann der Regionalverband derzeit die Windkraftentwicklung im Verbandsgebiet überhaupt noch steuern? Heine: Wir erwarten, dass sich die Flächenkulisse von derzeit rund 2,5 % noch im Laufe des Verfahrens in Richtung des Flächenziels von mindestens 1,8 % vermindert. Der Teilregionalplan Energie erlangt voraussichtlich Ende 2025 Rechtskraft. Danach dürfen Windkraftplanungen nur noch in den darin enthaltenen Vorranggebieten aufgenommen werden, es sei denn, Kommunen haben oder entwickeln darüber hinaus eigene sogenannte Konzentrationszonen, was nur vereinzelt der Fall sein dürfte. Im Moment sind Windkraftprojekte privilegierte Vorhaben im Außenbereich, d.h. prinzipiell überall möglich, sofern in einer Gemeinde keine Konzentrationszone für die Windkraft vorliegt, dann ist ein Projektierer daran gehalten. Im Genehmigungsverfahren beim Landratsamt wird geprüft, ob gegen Vorgaben des Regionalplans verstoßen wird oder diverse Schutzgüter betroffen sind (Lärm, Artenschutz etc.). Wenn das nicht der Fall ist und eine Genehmigung erteilt wird, kann das Vorhaben realisiert werden, auch wenn unser Teilregionalplan noch nicht rechtskräftig ist.
DBSZ: Verstehe ich das richtig, dass, wer bis 2025 alle genehmigungsrechtlichen Vorgaben – Abstand, Lärm, Artenschutz – erfüllt, quasi überall im Verbandsgebiet eine Windkraftanlage errichten kann? Heine: Ja, es sei denn, dass eine Gemeinde über Konzentrationszonen verfügt, dann kann der Projektierer nicht außerhalb dieser Gebiete planen.
DBSZ: Gehe ich recht in der Annahme, dass die derzeit im Hummelluckenwald bei Arnach-Humberg und im Alttanner Wald bei Weitprechts projektierten Windkraftanlagen – alle in Sichtweit des Wurzacher Riedes – nicht vom Tisch sind, obwohl sie in keinem Vorranggebiet liegen? Heine: Wenn dort eine Genehmigung vor Ende 2025 erfolgt, kann das Vorhaben realisiert werden, auch wenn wir dort kein Vorranggebiet ausweisen.
DBSZ: Auch wenn die jetzt beschriebenen Vorranggebiete erst 2025 Rechtskraft erlangen werden, so sind sie doch ein raumplanerisches Signal. Verstehe ich das richtig, dass ein WKA-Projektierer, der nun in diese Gebiete hineinplant, jetzt eine gewisse Planungssicherheit hat, dass jetzt schon Vertrauensschutz entsteht? Heine: Wir suchen nach Flächen mit hoher Eignung und möglichst geringem Konfliktpotenzial und weisen dort Vorranggebiete mit dem Ziel aus, dass das Genehmigungsverfahren zügig über die Bühne gehen kann. Gleichwohl kommen dort nochmal alle Themen auf den Tisch und müssen abgearbeitet werden.
Die Frage nach dem Europadiplom
DBSZ: Im Umfeld des Wurzacher Riedes sind zwar Humberg und Alttann nicht als Vorranggebiete ausgewiesen, wohl aber der Blasiberg bei Mennisweiler und eine große Zone bei Osterhofen. Beide Standorte haben ein erhebliches optisches Störpotenzial im Hinblick auf das Wurzacher Ried. Windkraftanlagen bei Osterhofen würden den Haidgauer Berg und die Grabener Höhe deutlich überragen und den Blick aufs Ried, von der Kurstadt Bad Wurzach aus gesehen, massiv beeinträchtigen. Sehen Sie da keine Gefahr für das Europa-Diplom? Heine: Wir halten diese Vorranggebiete und unser dahinter stehendes Planungskonzept für vereinbar mit dem Europadiplom und haben uns diesbezüglich an den Europarat gewandt, ob er da mitgehen kann. Eine Antwort erwarten wir im Laufe des 1. Quartals 2024. Dann sehen wir weiter.
Die Fragen wurden schriftlich eingereicht. Die Bildschirmzeitung (DBSZ) dankt Herrn Dr. Heine für die rasche Beantwortung.
Bad Waldsee – Am Montag, 9. Oktober, organisierte das städtische Forstrevier eine beeindruckende Vorführung zur Bekämpfung des Staudenknöterichs in der Kiesgrube Hittelkofen.
Aulendorf – „Schade, dass Sie das Gremium verlassen“ und „Danke, Sie haben Ihr Amt äußerst engagiert ausgeübt“ – mit diesen Worten verabschiedete der Aulendorfer Bürgermeister Matthias Burth den CDU-Gemeinderat Konrad Zimmermann, der seit 24. Oktober 1999 dem Gemeinderat angehört hatte. Er war all die Jahre ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) sowie Stellvertreter im Verwaltungsausschuss (VA) und im Aufsichtsrat der Schloss GmbH.
Bad Waldsee – Der Breitbandausbau und gleichzeitig die Verlegung der Nahwärmeversorgung erfordern Sperrungen in der Friedhofstraße von Mittwoch, 25. Oktober, bis voraussichtlich Freitag, 15. Dezember. Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitten durchgeführt.
Legau – Vor einem Jahr hat Rapunzel-Naturkost sein Besucherzentrum eröffnet. Seitdem haben fast 200.000 Gäste der Rapunzel-Welt in Legau im Unterallgäu einen Besuch abgestattet, sind durch das Mitmach-Museum geschlendert, haben im neuen Bio-Markt eingekauft, haben Pizza, Pasta, Kaffee und Kuchen im Restaurant genossen oder an den verschiedensten Events teilgenommen. Den ersten Geburtstag der Rapunzel-Welt feiert das Unternehmen in dieser Woche mit freiem Eintritt ins Museum i.
Molpertshaus – Auf dem Kunstrasenplatz des TSV fand das Spiel des TSV Berg III gegen den FV Molpertshaus II statt. Trotz ungewohntem Geläuf kam der FVM gut ins Spiel, durch saubere Kombinationen konnten sich die Männer von Coach Marcel Madlener einige gute Chancen erarbeiten, doch ins Tor wollte der Ball nicht.
Reute – Beim diesjährigen Riedlinger MIsselauf haben alle sieben angetretenen Läuferinnen und Läufer der TSV Reute Runners auf der überwiegend aus Schotter – bzw. Waldwegen bestehenden Laufstrecke entlang der Donau einen Podestplatz erreicht.
Blönried – „Mit den Reizen der neuen Medien kommen auch deren Risiken“, so fasste es Schulleiter Marc Grünbaum (Studienkolleg St. Johann Blönried) am Abend des 17. Oktober in seiner Begrüßungsrede zum Infoabend über die Gefahren, die im Netz und im Umgang mit neuen Medien lauern, zusammen.
Haisterkirch – Die Sebastianskapelle, die zur Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Haisterkirch gehört, ist bekanntlich das ganze Jahr über Ziel unzähliger Menschen. Jetzt am vorletzten Oktobersonntag wurde in der Kapelle ein ganz besonderes Konzert angeboten: ein Drehorgelkonzert mit all den dazugehörigen musikalischen Facetten dieses Musikinstrumentes, das im Volksmund auch als Leierkasten bekannt ist.
Wilhelmsdorf / Kißlegg – Nach einer viel zu langen Zwangspause treffen sich dieses Jahr wieder fünf Jugendkapellen zum Oberschwäbischen Jugendblasmusikfestival in der Riedhalle in Wilhelmsdorf. Dieses Festival speziell für junge Orchester findet jedes Jahr in einem der Blasmusik-Kreisverbände Biberach, Bodenseekreis, Ravensburg und Sigmaringen statt. Aus dem Verbreitungsgebiet der Bildschirmzeitung ist das Jugendblasorchester Kißlegg dabei.
Bad Waldsee – „Du sollst mit deinem Pfunde wuchern“, steht schon in der Bibel und das schwerste Pfund von Bad Waldsee ist und bleibt der Stadtsee. 2008 wurde im Rahmen des damaligen Touristischen Masterplans der Aktiv-Weg rund um den Stadtsee eröffnet. Der Themenweg beruht auf den fünf Kneippschen-Gesundheitssäulen und umfasst sieben Stationen.