BLIX Banner1

Eichstegen - Schon in jungen Jahren schwebte Egon Frick vor, ein Haus zu bauen, das keinen Müll hinterlässt. Nun hat er es geschafft: Das Musterhaus steht in Eichstegen bei Altshausen. Aus dem Grundgedanken heraus, ein wohngesundes, ressourcenschonendes und nachhaltiges Haus zu bauen, entstand das 8Haus, das fast ausschließlich aus Naturmaterialien besteht.

Bauplätze sind rar. Das gilt auch für Oberschwaben. Im Landkreis Biberach ebenso wie in Ravensburg. Bauplätze sind teuer. Vor allem natürlich in Städten und wirtschaftlich starken Regionen. Damit auch Normalverdiener zum Zug kommen, versuchen einige Gemeinden, die Grundstücke nach sozialen Kriterien zu vergeben. Doch da fühlt sich schnell jemand diskriminiert.

Kanzach - Das Getümmel ist unübersichtlich. Wer ist Angreifer, wer Verteidiger? Ort des Geschehens ist die Bachritterburg in Kanzach. Auslöser des Kampfgeschehens war die Frage, warum die Mittelalterburg anders als das benachbarte Federseemuseum im Sommer geschlossen blieb. BLIX fragte bei Bürgermeister Klaus Schultheiß nach und berichtete kurz und knapp darüber (Aug/Sep 20). Was folgte war ein Sturm der Empörung von Seiten der Living-History-Szene in halb Europa, und im kleinen Ort Kanzach war man darüber zutiefst erschrocken. Nun sucht man den Burgfrieden.

Memmingen - Als Oberbürgermeister Manfred Schilder im März 2018 bei einer Delegiertenversammlung des Fischertagvereins „mit großer Freude auf die Heimatfeste der Maustadt“ blickte, würdigte er die besondere Bedeutung des Fischertags: „Er gehört zu Memmingen wie die Luft zum Atmen.“ Schon damals gab es einen abschlägigen Bescheid für eine Antragstellerin, die per Satzungsänderung auch Frauen zum traditionellen Ausfischen des Stadtbachs zuzulassen forderte. Dass ihr Ansinnen abgeschmettert wurde, quittierte „mann“ mit stürmischem Beifall. Das legendäre Heimatfest mit Identität stiftender Wirkung sollte Männerdomäne bleiben. Jetzt ist Schluss damit!

Friedrichshafen - „Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand“ - so steht es in er Bibel und dieser uralte Satz gilt gerade in Zeiten von Corona. Auch die standesamtliche Trauung von Aneta und Fabian Hurm am 22. August im Graf-Zeppelin-Haus verlief anders als geplant. Covid-19 wies die Hochzeitsgesellschaft in sehr enge Grenzen.

Oberstadion - „Gegen Antisemitismus – gegen das Vergessen. Der Erinnerung und der Hoffnung gewidmet“, so der Titel einer Ausstellung, die ab Oktober in Oberstadion zu sehen ist. Schon der Ort dieser Ausstellung, das Krippenmuseum, ist außergewöhnlich. Die auch während der Sonderausstellung zugängliche Dauerausstellung des Krippenmuseum beherbergt in der denkmalgeschützten Pfarrscheuer aus dem Jahr 1612 seit zwölf Jahren eine der bedeutendsten und größten Krippenausstellungen Europas.

Fischbach - Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliches Engagement: statt in der Philharmonie spielt der vielfach ausgezeichnete Saxophonist Christian Segmehl im Oktober im Holzlager. Gut vier Dutzend Besucher dürfen zuhören in Fischbach.

Das Büchlein kommt unschuldig daher. Ganz in weiß. Der Titel „Wie ich meine Zeitung verlor“ klingt gleichfalls harmlos, schließlich gibt es täglich eine neue. Der Untertitel „Ein Jahrebuch“ lässt auf einen längeren Zeitraum schließen. Es sind analog zur deutschen Einheit 30 Jahre. Birk Meinhardt schlägt den Bogen vom Journalist als sozialistischer Kader, der er war und dem der Mauerfall eine Karriere als preisgekrönter Reporter bei der Süddeutschen Zeitung eröffnete, bis hin zum Rückblick als Buchautor und scharfer Kritiker seiner einst so geliebten Zeitung.

Während Weiterbildung für Berufsgruppen wie Ärzte, Beschäftigte in Pflegeberufen oder Lehrer ohnehin verbindlich ist, bieten auch vermehrt Betriebe ihren Beschäftigten die Möglichkeit, sich weiter zu qualifizieren. Besondere Weiterbildungschancen gibt es während der Kurzarbeit.

Ulm - Will man genüsslich von 8 Uhr morgens bis in den fortgeschrittenen Nachmittag mit allen Finessen frühstücken, dann ist man im Café Einstein richtig. Die Ulmer Gastronomie in der Wichernstraße ist für seine Frühstücksvariationen weithin bekannt. Das gibt es auch weiterhin nicht umsonst, aber von nun an nur noch bargeldlos. „Das Einstein“ ist seit einigen Wochen die erste Lokalität in Ulm und Umgebung, wo statt Bargeld nur noch die Karte zählt. Ob die Rechnung aufgeht, wird sich zeigen.

Schon mehrfach habe ich in BLIX für die Grippeschutzimpfung geworben, habe alle Argumente dafür vorgetragen und erklärt. Und wahrscheinlich nicht viel erreicht. Wer schon überzeugt war, brauchte meine Argumente nicht, wer skeptisch war, den konnte ich mit den Pro-Argumenten nicht erreichen. Deshalb will ich es dieses Jahr mal anders versuchen, indem ich auf die Contra-Argumente eingehe.

­