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Oberschwaben - Mitte März schlossen die Schulen in Baden-Württemberg, um die Verbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen. Viele Bildungseinrichtungen haben seither den Unterricht ins Digitale verlagert. Wie kommen Schülerinnen und Schüler im virtuellen Klassenzimmer zurecht, wie die Lehrkräfte? Wie ergeht es Auszubildenden?

Knives Out Cover DBZ„Whodunit“ - so nennt man im englischsprachigen Raum eine Geschichte aus Literatur oder Film, in der es einen Mord, mehrere Verdächtige und viele falsche Spuren gibt. Dieses Genre beherrschte vor allem die britische Schriftstellerin Agatha Christie meisterhaft. Der amerikanische Autor und Regisseur Rian Johnson wandert auf den Spuren der gefeierten Krimiautorin und liefert mit „Knives Out“ einen raffinierten Thriller, bei dessen zahlreichen Wendungen dem Publikum schnell schwindlig werden kann.

Peanut Butter Falcon Cover DBZEs gibt kaum ein amerikanischeres Filmgenre als das klassische Roadmovie. Die filmische Reise durch weites Land, auf der die Protagonisten auf der Suche nach Freiheit und Abenteuer nicht selten zu sich selbst finden, hat lange Tradition. Dieser Tradition folgt auch „The Peanut Butter Falcon“, der erste abendfüllende Spielfilm der beiden jungen Regisseure Tyler Nilson und Michael Schwarz. Es ist ein Film über ein ungleiches Duo auf der Flucht quer durch den Süden der USA, ein Werk das Tradition und Moderne verknüpft und dabei wie nur wenige Filme der letzten Zeit zu Herzen geht.

BIBERACH. Not macht erfinderisch! Seit Wochen hält Corona die Kultur und die Künstler im Koma. Damit wollen sich Uli Stöckle und Tobias Meinhold nicht länger arrangieren. Im historischen Komödienhaus, wo sonst der Dramatische Verein sein Publikum beglückt, wird am kommenden Samstag, 9. Mai, „DIE SHOW, die es niemals geben sollte“ Premiere feiern – Corona konform, versteht sich. Die Profis sorgen für Studio- und Live-Atmosphäre. Das Programm habe Late-Night-Show-Charakter, erklärt Meinhold, der die Sendung moderiert. Mit einem bunten Mix aus Musik, Comédie und Kabarett sowie Studiogästen und Einspielern von Zuschauern soll die rund einstündige Sendung daran erinnern, dass die Kultur Corona trotzt. Ein Experiment, das immer samstags im Mai um 20.15 Uhr auf www.die-show.online live zu goutieren sowie auf youtube zu finden sein wird. BLIX sprach mit Uli Stöckle, der Technik und Redaktion verantwortet, über „DIE SHOW, die es nie geben sollte“.

Das mit der Kunst ist so eine Sache. Sie kann auch schiefgehen. Weniger die Kunst als deren Verwendung. Die Schwäbische Zeitung lieferte dafür auf der Titelseite am Samstag ein putziges Beispiel. Wobei es um ein wirklich wichtiges Thema ging. Nein, nicht Corona. Das Virus füllte nur den Rest der Seite, der noch übrig blieb rund um die halbseitige Fotomontage unter der Überschrift „3. Mai – Internationaler Tag der Pressefreiheit“.

„Nichts bleibt wie es war!“ Diese Erkenntnis ist nicht neu. Hannes Wader, der Barde aus vergangenen Zeiten, hat es bereits 1972 in seinem Lied „Heute hier, morgen dort“ kundgetan. Aber Waders Blick auf die Welt gilt mehr denn je: „Und was gestern noch galt, stimmt schon heut' oder morgen nicht mehr!“

KONSTANZ. Macht uns die Corona-Pandemie nicht alle gleich? Wie wird die Gesellschaft nach der Krise dastehen? Was kann der Sozialstaat tun, und wird das Vertrauen der Bevölkerung bestehen bleiben? Der Konstanzer Ungleichheitsforscher Prof. Dr. Marius R. Busemeyer steht Rede und Antwort.

Eltern übersehen häufig die negativen Folgen ausgeprägter Mediennutzung bei ihrem Nachwuchs. Knapp drei Viertel der Kinderärzte sind der Meinung, dass Eltern den Umgang ihrer Kinder mit Computern, Spielekonsolen oder Smartphones völlig verharmlosen. In ihren Sprechstunden erleben die Mediziner, dass es weit häufiger die Ärzte als die Eltern sind, die den Gebrauch solcher Geräte überhaupt thematisieren. Dies sind Ergebnisse der Studie "Smart Aufwachsen 2019?" der pronova BKK, für die 100 niedergelassene Kinderärzte befragt wurden.

Vier von zehn erkrankten Arbeitnehmern haben sich seit Anfang März per Telefon krankschreiben lassen. Bei 43 Prozent von ihnen bestand laut behandelndem Arzt der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Befragung von mehr als 2.000 Beschäftigten im Auftrag der DAK-Gesundheit.

Fotograf des Monats: Andreas Reiner
 
Der in Göppingen geborene Biberacher Andreas Reiner hat in den vergangenen Jahren bereits mit einigen Fotoreportagen auf sich aufmerksam gemacht. Mit seinem neuen Projekt „Stille Leere“ rückt der 52-jährige gelernte Fotograf einmal mehr den Menschen in den Mittelpunkt. Dazu porträtiert er mitten in der Corona-Krise diejenigen, die es mit am härtesten trifft: Die Gastwirtinnen und Wirte in der Region.

ULM. Gemäß aktueller Corona-Verordnung dürfen ausgewählte Unter-nehmen wieder öffnen, andere noch nicht. Für viele Betriebe heißt es also weiterhin: Sie müssen geschlossen bleiben und auf dringend benötigte Einnahmen verzichten. „Wir setzen uns mit Nachdruck für Fairness und Gleichberechtigung unserer Wirtschaft ein. Es ist absolut nicht nachvollziehbar, dass Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Geschäftsinhalt unterschiedlich behandelt werden, wenn sie corona-konforme Hygiene- und Schutzmaßnahmen ge-währleisten. Es muss der Grundsatz der Gleichberechtigung gelten“, so Max-Martin W. Deinhard, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm.

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