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Biberach - Afghanen in Deutschland sorgen sich um ihre Angehörigen in der Heimat. Die Angst vor den Taliban ist groß. Wer nicht in die Nachbarstaaten Pakistan oder Iran flüchten kann, hofft auf Arbeitsmöglichkeit in Deutschland. Unsere Autorin berichtet auch aus ihrer Erfahrung in der Flüchtlingshilfe.

Stralsund / Rot - Angela Merkel war da, Gerd Leipold nicht. Die Geburtstagsfeier zu „50 Jahre Greenpeace“ fand am 30. August im Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund statt, wo die Bundeskanzlerin den Umweltschützern großen Respekt zollte für ihren teils „todesmutigen“ Kampf gegen die weltweite Umweltzerstörungen. Gerd Leipold, der ehemalige Direktor von Greenpeace International, schwänzte die Geburtstagsfeier wegen dringender Arbeit in Berlin, wie er erklärt. Der Oberschwabe verpasste damit einen bemerkenswerten Auftritt der scheidenden Kanzlerin.

Weingarten - Nichts ist vor ihnen sicher: keine Bäume zu astig, keine Fassaden zu glatt, keine Türme zu hoch, keine Kirchen zu heilig. Die Klimaaktivisten aus dem Altdorfer Wald, wo sie seit Anfang des Jahres ein immer umfangreicheres Baumcamp behausen, klettern überall hoch, um ihre Botschaft zu verkünden: Stoppt die Klimakrise oder wer’s englisch mag: „System change, not climate change!“ Am 25. September, einen Tag vor der Bundestagswahl, war es die Basilika in Weingarten, wo sie versuchten, noch in den Wahlkampf einzugreifen, indem sie vor der Wahl der CDU warnten.

Normalerweise schätzen Arbeitgeber lernbegierige Mitarbeitende und kommen für alle Fortbildungskosten auf. Müssen diese jedoch spezielle Fortbildungen selbst zahlen, können sie sich zumindest vom Finanzamt Einiges erstatten lassen.

Ummendorf / Kempten - Im Zuge der langsam, aber sicher zu Ende gehenden Zeiten des Bergbaus an Ruhr und Saar (Steinkohle) und in der Ville westlich Köln (Braunkohle) stehen auch die einst stolzen, sich Kumpel nennenden Bergleute im Tage- und im Untertagebau vor dem Aus. Nicht ganz. Der oberschwäbische Biohof Steigmiller in Ummendorf kooperiert jetzt mit einem 2020 in Kempten gegründeten Start-up, den „Kohlekumpels“. Was steckt dahinter?

Rottum/Kürnbach - Über 120 Jahre alt ist er geworden, der alte König. Und wie es einem König gebührt, ist er mit Harz einbalsamiert worden. So lebt er fort in anderer Form, aber sichtbar und sogar anfassbar. Der Urbaum des Jakob-Fischer-Apfels verschied im letzten Jahr an seinem Standort auf einer Wiese bei Rottum in der Gemeinde Steinhausen, nun kehrt er wieder als Kunstwerk, noch zu betrachten bis Ende Oktober im Museumsdorf in Kürnbach.

Landkreis Biberach/Landkreis Ravensburg - Mehr bio-regionale Lebensmittel für eine nachhaltige, gesundheitsfördernde und genussvolle Ernährung: Dieses Ziel wird im Rahmen des Pilotprojekts „Bio in der Gemeinschaftsverpflegung in Bio-Musterregionen“ in einzelnen Einrichtungen der Landkreise Biberach und Ravensburg zukünftig umgesetzt.

Ochsenhausen - Es ist eine Premiere, die den jährlichen Veranstaltungsreigen in Ochsenhausen zukünftig bereichern soll. Initiator und Veranstalter Rainer Schick erklärt, wie die Idee, einen Bio-Markt zu organisieren, entstand und was die BesucherInnen erwartet.

Friedrichshafen - Ein Flugboot, das Weltgeschichte geschrieben hat. Das Dornier Museum feiert 50 Jahre Rückkehr der legendären Do 24 in ihre Heimat an den Bodensee. Seit Anfang September wird das weltweit einzigartige Amphibienflugzeug dort der Öffentlichkeit präsentiert, eine begleitende Ausstellung erzählt dabei von dessen ereignisreicher Geschichte.

Mochental - Gleich zwei runde Geburtstage gilt es für einen außergewöhnlichen Kunstfreund zu feiern: Ewald Schrade, seit 50 Jahren Galerist, wird 80 Jahre alt.

Bad Wurzach - Genussvoll ist es, in den Wurzacher Götterhimmel einzutauchen. Im Deckengemälde des barocken Schloss-Treppenhauses sieht man Zeus inmitten seines Hofstaates. Eine Schlüsselszene ist die Aufnahme von Herakles in den Olymp. Auf goldenem Wagen, gezogen von zwei mächtigen Schimmeln, zieht der Held ins Allerheiligste der griechischen Sagenwelt ein. Die hier dargestellte Apotheose des Heroen nennt Otto Frisch, Bad Wurzachs hochverdienter früherer Stadtarchivar, in seinem Standardwerk „Bad Wurzach – Geschichte und Entwicklung einer oberschwäbischen Bäderstadt“ (Hinterzarten 1975) eine „Verherrlichung menschlichen Sich-Mühens“. Als Schöpfer des Ende der 1720er-Jahre entstandenen Großfreskos vermutet Frisch den renommierten Rokoko-Maler Jacopo (Giacomo) Amigoni.

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