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Zu den „Glücksorten in Oberschwaben“ zählt die Autorin auch die Buchhandlung Lesebar in Ochsenhausen. Ganz nach dem Motto „Lesen macht glücklich“. Foto: Andrea Reck

Buchtipp – Achtzig „Glücksorte in Oberschwaben“ hat die Ravensburgerin Juliane Lutz aufgetan. Auf jeweils zwei Seiten stellt sie landschaftliche Kleinode wie den Langwuhrweiher, das Wurzacher Ried oder die Adelegg vor aber auch architektonische Kostbarkeiten wie das Treppenhaus im Wurzacher Schloss, den Biberacher Weberberg oder die Kirche St. Verena in Rot an der Rot.

Wichtig sind der Autorin Begegnungen mit Menschen wie Kräuter-Schwester Birgit im Kloster Reute, Eleonore Gruber in ihrem Haushaltswarenladen in Kressbronn oder der Malerin Anca Jung im Atelier in Bad Saulgau. Einkehr-Tipps wie der Fidelisbeck in Wangen, Härle’s Hofcafé in Laubbach, die Berg Brauerei in Ehingen, das Crumbles in Ochsenhausen, das Hotel zur Rose in Eglofs sind nicht nur für Touristen sondern auch für mache Einheimische eine Entdeckung. Neben spirituellen Orten wie der blauen Grotte in Baienfurt und der Heilig-Kreuz-Kapelle in Amtzell, dem Bussen bei Uttenweiler und dem Franziskusgarten von Kloster Sießen werden auch Einkaufstempel vorgestellt wie der Bio-Hofladen in Ummendorf, der Interieur-Laden Annamia in Vogt. Beim Lesen der kurzweilig verfassten Texte bekommt man Lust, gleich aufs Rad zu steigen und einige der Orte zu besuchen.
Hungrig kommt man sicher nicht zurück von der Landpartie, und Badezeug einzupacken ist sicher auch nicht verkehrt. Vielleicht guckt bei der Heimfahrt auch ein gehäkelter Bär von der Teddy Manufaktur von Marina Haas in Urlau aus der Gepäcktasche. Sollten Sie im Sommer nicht alle Glücksorte besuchen, freuen Sie sich auf die Kunstorte auf Zeit: den Erntedankteppich in Otterswang und die Krippenausstellung im Kloster Kellenried. Dass es nicht nur um Genuss und Gaudi geht, zeigt die Empfehlung, den 1730 angelegten Jüdischen Friedhof in Laupheim mit seinen eindrucksvollen Grabsteinen unterm Blätterdach zu besuchen. Das schön bebilderte Buch ist für 15,99 € erschienen im Droste Verlag.

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Autorin: Andrea Reck 



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Editorial BLIX Januar/Februar 2026

Liebe Leserinnen, liebe Leser, das Jahr 2025 ist Geschichte. Es war nicht weniger anstrengend als 2024, wie ich finde. Doch bevor wir auf das neue Jahr 2026 hoffen, möchte ich mich bedanken: bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für Ihr anhaltendes Interesse und nicht minder bei unseren zahlreichen Werbepartnern, die BLIX erst möglich machen. Möglich machen es auch die vielen, die daran mitarbeiten, sich engagieren und sich jeden Monat von neuem ins Zeug legen. Vielen herzlichen Dank! BLIX i…
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Jahresillustration 2026

Zum nachdenken und schmunzeln!
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Der Waldler

Altdorfer Wald – Worum geht’s zehn Jahre nach dem Klimaschutzabkommen in Paris, das die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzen soll? Es geht um ein Stück Wald, elf Hektar groß in der Nähe von Wolfegg, im Altdorfer Wald, 8200 Hektar groß, der sich zwischen Waldburg und Aulendorf erstreckt. Es geht um Kies und dessen Abbau und damit um viel „Schotter“. Und es geht um den Schutz dieses Waldes und des Trinkwassers, das er trinkfertig filtert, und das für Samuel Bosch der „Energy Drink“ ist, …
erschienen in: BLIX Januar/Februar 2026

Den Schuss gehört

Oberschwaben – Das Biosphärengebiet Oberschwaben ist gescheitert. An einer nahezu perfekten Kampagne, gesteuert von einer Adelsallianz, die ihren Feldherrn auf Schloss Zeil hat. 
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Raus aus der Bubble!

Der Wahlkampf naht, die Stimmung ist schlecht und die Medien spielen dabei eine zentrale Rolle. Aber nicht erst jetzt, sondern seit Johannes Gutenberg 1450 den Buchdruck mit beweglichen Lettern erfand, prägen Medien die öffentliche Meinung. Aus der Macht von wenigen Medien ist mit dem Internet die Macht der vielen User geworden. Aber stimmt das? Unser Autor, 20 Jahre jung, Abitur in Riedlingen, studiert in Tübingen Medienwissenschaft und Geschichte und ist der Meinung, die JournalistInnen – w…
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Prinz aus dem Morgenland

Biberach – Ambitioniert spielt das „Theater ohne Namen“ ein Märchen des wortgewandten Biberacher Autors Christoph Martin Wieland (1733 – 1813). Die Hauptrolle, Prinz Biribinker, spielt ein junger Syrer, Mohamad Khallouf. Eine märchenhafte Geschichte über Kultur und Integration.
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„Wie, die Christa?“

Bad Saulgau – Die städtische Galerie die Fähre in Bad Saulgau zeigt unter dem Titel Niemandsland bis zum 8. März rund 50 meist großformatige Werke von Christa Näher. Die renommierte Künstlerin lebt und arbeitet in der Region, ist bislang öffentlich aber kaum in Erscheinung getreten. Der Bad Saulgauer Galerieleiterin Alexandra Karabelas ist es gelungen, sie für eine große Werkschau zu gewinnen. Es wurde Zeit.
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„Unterhaltungsspeisepläne”

Ochsenhausen – Die beiden Betreiberinnen der Buchhandlung Lesebar kennen sich nicht nur vortrefflich bei literarischen Fragen aus, sie wollen sich auch einmischen in den gesellschaftlichen Diskurs.
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„Sprachrohr der Jugend“

Weingarten – Wenn in Weingarten über Skateparks, Schulwege, Freizeitangebote oder digitale Ausstattung gesprochen wird, sitzen Jugendliche nicht nur im Publikum – sie sitzen mit am Tisch. Der Jugendgemeinderat Weingarten (JGR) ist seit 1985 die offizielle Stimme der jungen Generation und gilt mit 40 Jahren als ältester aktiver Jugendgemeinderat Deutschlands. Was 1985 als Experiment begann, ist heute ein etabliertes Beteiligungsmodell, das bundesweit als Vorbild gilt. Und eines zeigt: Politisc…
erschienen in: BLIX Januar/Februar 2026

Ohne gefrorene Teiglinge

Schemmerhofen – Das Arbeiten in der Backstube ist nicht das Schlimme, betont Daniel Keck, sondern „das Drumherum“. 125 Jahre nach Gründung der Bäckerei belastet nicht mehr die Schwerarbeit des Teigknetens, der Familienbetrieb leidet unter den Zumutungen der Bürokratie.
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Feiern in schwierigen Zeiten

Ulm – Die Handwerkskammer Ulm blickt auf 125 Jahre zurück und feiert ihre Erfolge. Aber viele ihrer Mitgliedsbetriebe durchleben gerade schwierige Zeiten. 
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Hochzeitstrends 2026

Wenn Sie nicht wissen, was ein Elopement ist oder was Microwedding bedeutet, planen Sie 2026  offenbar keine Hochzeit. Einige Trends werden vielleicht trotzdem nicht an Ihnen vorbeigehen. 
erschienen in: BLIX Januar/Februar 2026

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Leserbriefe Januar/Februar 2026

Auch für den Januar und Februar erreichten uns wieder viele Leserbriefe. Vor allem das Thema Biosphärengebiet steht dabei weiterhin im Mittelpunkt.
erschienen in: BLIX Januar/Februar 2026

Neu im Kino: 28 Years Later – The Bone Temple

Im Jahr 2025 wurde das Horror-Franchise rund um „28 Days Later“ wieder zum Leben erweckt. Zunächst erschien im Sommer „28 Years Later“, der eine Gruppe an Überlebenden des Wutvirus in den Fokus rückt. Am 15. Januar erscheint mit „28 Years Later: The Bone Temple“ nun schon der zweite Teil der neuen Trilogie in den deutschen Kinos. 
erschienen in: BLIX Januar/Februar 2026

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