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In Ravensburg

25 Jahre Selbsthilfegruppe Schlaganfall



Foto: OBERSCHWABENKLINIK gGmbH
Mareike Gögler, Karin Geffers, Stroke-Nurse Evelyn Frankenhauser und Valentina Weber, stellvertretende Leitung Pflege- und Prozessmanagement.

Ravensburg – Seit 25 Jahren gibt es in Ravensburg die Selbsthilfegruppe für Schlaganfallbetroffene und ihre Angehörigen. Mareike Gögler, Selbsthilfebeauftragte bei der Oberschwabenklinik, bezeichnet es als eine „Erfolgsgeschichte“, die vor allem mit der Gründerin der Gruppe zusammenhängt: Karin Geffers, selbst Schlaganfallbetroffene. „Mit und trotz der Erkrankung ist ein erfülltes Leben möglich“, fasste Gögler bei einer kleinen Jubiläumsfeier ein wesentliches Anliegen der Gruppe zusammen.

„Selbsthilfe nach außen tragen“ – darum sei des Karin Geffers bei der Gründung gegangen. Auslöser war eine Veranstaltung der Selbsthilfegruppe aus Biberach 1999 im Ravensburger Schwörsaal. Geffers war fasziniert vom Vortrag der Vorsitzenden Cornelia Mayer. Sie musste zugleich feststellen, dass es eine solche Gruppe in Ravensburg bis dahin nicht gab und der Weg nach Biberach für sie durch die Nachwirkungen ihres Schlaganfalls zu beschwerlich gewesen wäre.

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„Wir müssen unsere Erfahrungen weitergeben und wir müssen aus der Isolation rauskommen, in die wir nach einem Schlaganfall gefallen sind“, war ihr der Stellenwert der Selbsthilfe bewusst. Sie beschloss, in Ravensburg eine Selbsthilfegruppe zu gründen und suchte Unterstützer. Sie fand Hilfe bei der AOK, bei der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe und im St. Elisabethen-Klinikum beim damaligen Chefarzt Prof. Dr. Hans Joachim von Büdingen und Oberarzt Dr. Thomas Staudacher.

Nach 25 Jahren konnte Karin Geffers erfolgreich Bilanz ziehen. Nach dem Start mit zehn bis 15 Leuten hat die Selbsthilfegruppe bis heute Bestand. Sie trifft sich regelmäßig im Tagungsraum der AOSK im Untergeschoss des DRK-Gebäudes an der Ulmer Straße. Vorträge, der Austausch von Alltagserfahrungen oder einfach nur das Zusammensein prägen die Gruppe. Selbst nach den schweren Corona-Jahren sind alle wiedergekommen. „Es war ein Gefühl wie bei einer Neugründung“, freut sich Geffers. Andere Selbsthilfegruppen haben diesen tiefen Einschnitt in die Gesellschaft nicht überstanden.

Um die Gruppe herum hat sich einiges getan. Im Jahre 2000 wurde am EK die Schlaganfallspezialstation, die „Stroke Unit“, eingerichtet. 2002 rief Karin Geffers die Schlaganfall-Infostelle am EK ins Leben, die sie bis heute ehrenamtlich betreut. Seit 2012 gibt es die „Stroke Nurse“, die Patienten nach einem Schlaganfall zu Hause weiterbetreut. Geffers wurde für ihr Engagement im Jahre 2006 mit dem Ehrenamtspreis der Stiftung Schlaganfallhilfe ausgezeichnet.

Als „kompetent, zuverlässig, engagiert, erfahren und sehr herzlich“ charakterisierte Mareike Gögler die Gründerin der Selbsthilfegruppe. Karin Geffers wünscht sich um Jubiläum, „dass wir in Zukunft weiterhin Hand in Hand diesen Weg gehen“. Sie hat auch schon Pläne, wie man die Selbsthilfe für Schlaganfallbetroffene weiter ausbauen könnte: durch eine Gruppe „Sport nach Schlaganfall“.

Schlaganfallbetroffene und deren Angehörige, können per Mail an shg.schlaganfall.rv@gmx.de Kontakt mit der Selbsthilfegruppe aufnehmen. Informationen gibt es auch bei der Schlaganfall-Infostelle am EK dienstags von 14 bis 15.30 Uhr, Tel. 0751/87 2549

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