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Skitourengehen macht fit und warm. Andrea Reck weiß es aus Erfahrung.

Nieselregen und Frost sind die besten Verbündeten des inneren Schweinehundes. Ehe die Laufschuhe geschnürt werden,  muss mitunter länger als üblich mit ihm gekämpft werden. Doch gerade in der dunklen Jahreszeit tut Bewegung im Freien besonders gut. 

Natürlich bedarf es im Winter geeigneter Kleidung, um nicht zu frieren oder schnell ins Schwitzen zu kommen. Etwa Thermohosen und leichte und wärmende Softshell-Jacken. Am besten im Zwiebel-Lagen-Look, bei dem mehrere Kleidungsstücke übereinander getragen werden, derer man sich gegebenenfalls entledigen kann. Speziell beim Radfahren sind gute Handschuhe, warme Einlegesocken oder Thermosocken hilfreich. Atmen sollte man bei Minustemperaturen vorzugsweise durch die Nase, um die einströmende Luft zu erwärmen. Vorausgesetzt wir haben genug Schnee und es ist kalt genug, bieten sich Ausdauersportarten wie Langlauf, Skitouren, Schneeschuhwanderungen, Snowboarden, Eislaufen oder Ausflüge mit dem Schlitten an. Sie machen – vor allem zusammen mit anderen Menschen – am meisten Spaß. Und dies ist ein wichtiger Punkt. Alle Vorsätze, die man vor allem zum Jahreswechsel fasst, sind bald vergessen, wenn die Bewegung öde und langweilig wird.

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Tägliche Routinen sind hilfreich, am besten fest in den Tagesablauf eingebaut. Dafür stehen auch viele teils kostenlose Apps zur Verfügung, die durchaus motivieren können, jeden Tag entsprechende Übungen auf der schnell ausgerollten Matte mitzumachen – ob mit oder ohne weitere Geräten wie Hanteln, Bänder oder Keilen. 

Günstiger als der Besuch im Fitnessstudio ist meist die Mitgliedschaft im örtlichen Turnverein, der Skigymnastik, Aerobic, Yoga, Sport für Ältere  und vieles mehr anbietet. Der feste Termin an einem bestimmten Wochentag wird meist auch deshalb gerne eingehalten, weil man da mit Freunden zusammen trainiert. Natürlich können die Vereine was die Termin-Flexibilität angeht, den Fitnessstudios nicht das Wasser reichen. Dort kann man oft bis spät am Abend an den Geräten trainieren oder auch spezielle Kurse belegen wie Faszien-Training, „BauchBeinePo“ oder schweißtreibendes Indoor-Cycling.

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Dass die guten Vorsätze oft scheitern liegt dabei meist nicht an der fehlenden Zeit. Eher an der mangelnden Selbstdisziplin und daran, dass man sich einfach zu hohe Ziele gesetzt hat. Man sollte sich also nicht zu viel vornehmen. Regelmäßig(!) ein paar Minuten Gymnastik zu machen kann schon sehr hilfreich sein. Im Internet finden sich unzählige Workouts für jeden Schwierigkeitsgrad. Auch Apps, auf denen jeden Tag ein passende Übung gegen knarzende Knie, steife Nacken oder schmerzende Rücken empfohlen werden, können motivieren.

Ein Besuch in den zahlreichen Thermalbäder in unserer Region ist im Winter ein besonderes Vergnügen. Da hüpft auch der innere Schweinehund schnell mit vom Beckenrand.

Autorin: Andrea Reck



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