Liebe Leserinnen, liebe Leser, das Jahr 2025 ist Geschichte. Es war nicht weniger anstrengend als 2024, wie ich finde. Doch bevor wir auf das neue Jahr 2026 hoffen, möchte ich mich bedanken: bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für Ihr anhaltendes Interesse und nicht minder bei unseren zahlreichen Werbepartnern, die BLIX erst möglich machen. Möglich machen es auch die vielen, die daran mitarbeiten, sich engagieren und sich jeden Monat von neuem ins Zeug legen. Vielen herzlichen Dank! BLIX ist nur so überzeugend, wie wir alle zusammen. Die Doppelausgabe Januar / Februar ist Beleg dafür. Sollte jemand anderer Meinung sein …, ist das auch okay!
Das schrieb ich so ähnlich bereits vor einem Jahr. Da stand die Bundestagswahl am 23. Februar vor der Tür. Ein Jahr später wählen wir nun den Stuttgarter Landtag neu. Am 8. März, dem Weltfrauentag, entscheidet sich, wer zukünftig in The Länd das Sagen hat. Die Frauen werden es im Stuttgarter Landtag immer noch nicht sein. Aber folgt nach dem ersten grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann mit Manuel Hagel der jüngste Hausherr in der Villa Reitzenstein? Zumindest in der Hinsicht könnte BaWü wieder ein Zeichen setzen. Und natürlich bleibt die nervöse Frage: Wie viel blau fließt ein? Ich halte es dabei mit Mitgliedern (nicht allen) des Jugendgemeinderats in Weingarten, die empfehlen, die AfD erst gar nicht zu wählen.
Und damit bin ich vom möglichen jüngsten Ministerpräsidenten über den ältesten Jugendgemeinderat Deutschlands schließlich bei der Jugend angelangt, die in dieser Ausgabe eine besondere Rolle spielt. Als Autor, der als Student der Medienwissenschaften in Tübingen sich grundlegende Gedanken über Medien in der Demokratie macht. Benjamin Fuchs appelliert dabei an die JournalistInnen, den Mut zur „guten Nachricht“ zu haben, was dem gesellschaftlichen Diskurs „und dem Wohlbefinden der Menschen“ dienlich wäre. Des Weiteren ein Jugendgemeinderat, den es schon seit 40 Jahren in Weingarten gibt und der erfolgreich die Geschicke in der Welfenstadt mitgestaltet. Mit Alexandra Sailer, die seit zehn Jahren die Arbeit des Jugendgremiums begleitet und mit 30 Jahren ebenfalls noch jung ist, sprachen wir über diese außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. Und schließlich noch als unser „Titelheld“ Samuel Bosch, der seine ganz eigene Erfolgsgeschichte schreibt, indem er seit fünf Jahren als Waldschützer sommers wie winters in einem Baumcamp im Altdorfer Wald lebt. Fünf Jahre von 23 Jahren, so alt ist der Jüngling gerade geworden, das ist eine lange Zeit, die der Oberschwabe dem Protest gegen den drohenden Kiesabbau und der Rodung des Waldes bereits widmet und wild entschlossen ist, mit seinen MitstreiterInnen weiter durchzuhalten, bis die Kiesgrubenpläne endgültig begraben werden, und er „singend“ den Wald verlassen kann. Sein gut begründeter Idealismus gepaart mit seinem handfesten Pragmatismus erscheint mir vorbildhaft für diese Welt, die uns im neuen Jahr wieder viel abverlangen wird. Oder ist es nicht umgekehrt, und wir verlangen diesem Globus viel zu viel ab?
Ein Biosphärengebiet in Oberschwaben hätte ein kleiner regionaler Beitrag zur Milderung dieser krassen Überforderung sein können. Das ist am Widerstand von Egoismus und Eigennutz einer kleinen, aber gut organisierten Interessengruppe von Adel und Bauern gescheitert. Dass dabei auch ein „medialer Auftragskiller“, dessen Spuren zum Schloss Zeil führen, seinen infamen Teil dazu beigetragen hat, weist Kontext-Autor Josef-Otto Freudenreich nach („Den Schuss gehört“). Der Adel zeigt sich dabei 500 Jahre nach dem Bauernkrieg wieder von seiner unsympathischen Seite. Zum Schaden von Mensch, Natur und Umwelt.
Machen wir das Beste draus! Ich wünsche
Ihnen allen ein gutes, erquickliches neues Jahr 2026. Bleiben Sie fit & fidel und BLIX gewogen.
Dr. Roland Reck, Chefredakteur

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