Auch für den Januar und Februar erreichten uns wieder viele Leserbriefe. Vor allem das Thema Biosphärengebiet steht dabei weiterhin im Mittelpunkt.
Kommentare zu BLIX, Dezember 2025. Thema „Biosphärengebiet“, S. 6 ff.
Lieber Herr Dr. Reck,
ganz großes Lob für Ihre Einordnung und die beiden Texte! Wäre es nicht so traurig! Für Oberschwaben wurde eine Chance vertan. Aber wieder einmal wurde deutlich, dass Fakten und Tatsachen keinen Wert mehr haben, wenn Populismus, Halbwahrheiten und Lügen die Oberhand gewinnen. Ähnliches habe ich beim Nationalpark Schwarzwald erlebt. Dort ging es zwar gut aus, allerdings ebenfalls mit Einschränkungen.
Ich wünsche weiterhin viel Mut und Widerspruch!
Zur Einordnung: Ich war bis Ende letzten Jahres Geschäftsführer der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg; früher bei Stuttgarter Zeitung und als Chefredakteur bei Sonntag Aktuell. Auf BLIX bin ich auf der Fahrt ins Allgäu gestoßen.
Mit herzlichem Gruß, Andreas Braun
Guten Tag, Herr Dr. Reck!
Danke für Ihre kostenlose Zeitschrift mit interessanten Beiträgen. Auch wenn ich Rentnerin und 78 Jahre alt bin, informiere ich mich gerne und bin immer noch lernbereit. Ihre Meinung zum Biosphärengebiet war sehr wichtig für mich, beim Lesen merkt man, auf welcher Seite man steht – auf Ihrer – und bekommt auch Informationen, an die der einfache Bürger nicht unbedingt heran kommt. Deshalb möchte ich mich für Ihre gute Arbeit bedanken.
Gute Wünsche und freundlichen Gruß von
M. Gabriele Hahn, Bad Saulgau
Leserbrief zum Bericht „Biosphärengebiet spaltet Region und Landtag“ – Schwäbische Zeitung, 07.11.2025
Eigentlich ganz einfach
Eigentlich könnte es ganz einfach sein: Im Koalitionsvertrag 2021 vereinbaren Grüne und CDU, überzeugt durch das Erfolgsmodell der Schwäbischen Alb, ein Biosphärengebiet Allgäu- Oberschwaben schaffen zu wollen. In einem Findungsprozess sollten von unten nach oben Entscheidungen herbeigeführt werden. Basisdemokratisch mit der Einbindung aller betroffenen Gruppen und einer Bürgerbeteiligung. Eben so, wie Demokratieprozesse sein sollen. Ich frage mich, wie kommt es zum Kippmoment, der manche Abgeordneten der CDU und manche Kommunalpolitiker*innen zu Gegner*innen des Projekts werden ließen? Warum überzeugt sie„die Allianz“, zuvorderst vertreten durch Ludwig Erbgraf von Waldburg-Wolfegg-Waldsee, Michael Fick, ehemals Leiter des Forstbetriebes des Fürsten Erich von Waldburg-Zeil, zuständig für ein Gebiet von 10.000 Hektar, Franz Schönberger, Vorsitzender der Allianz und Bauernverbandschef, sowie Roswitha Geyer-Fäßler, Vizepräsidentin des Landesbauernverbandes mehr als die faktenbasierten Ergebnisse der Prozessbeteiligten? Hier wird mit Macht eine Idee an die Wand gefahren, bevor überhaupt aktive Bürgerbeteiligung möglich wird. Land- und Forstwirtschaft werden mobilisiert, ohne die Belange von Tourismus, Gastronomie und Naturschutz oder Kunst zu berücksichtigen. Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, einst glühender Anhänger des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, erklärt das in Planung befindliche Gebiet kurz und bündig für tot, „weil wir kaum Arbeitslosigkeit und eine boomende Wirtschaft hätten“. In Sorge um die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder müssen wir kreativ und aktiv bleiben, damit der dramatische Artenschwund einhält, wir gutes und ausreichendes Wasser als Lebensgrundlage haben und Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit unsere Wirtschaft sichern. Mit einem Biosphärengebiet hätte Oberschwaben in allen Bereichen gewinnen, aber nichts verlieren können. Anders als auf den Ackerplakaten behauptet, schließen sich Bürokratie und Vernunft nicht aus, sie ergänzen sich prima.
Cornelia Furtwängler, Biberach
Dieser Leserbrief sollte in der Schwäbischen Zeitung erscheinen, was der stellvertretende Chefredakteur Robin Halle mit dem Hinweis ablehnte, dass Furtwängler „politische Funktionsträgerin“ sei. Was Furtwängler verneint.
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