Fehlendes Licht hat für alkoholisierten Radfahrer Anzeige zur Folge
Leutkirch im Allgäu – Weil er ohne Licht unterwegs war, hat ein Pedelec-Fahrer am Donnerstagabend in der Kemptener Straße die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife auf sich gezogen.
Leutkirch im Allgäu – Weil er ohne Licht unterwegs war, hat ein Pedelec-Fahrer am Donnerstagabend in der Kemptener Straße die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife auf sich gezogen.
Leutkirch im Allgäu – Von einem Auto aufgeladen und schwerverletzt wurde ein 57-jähriger Rennradfahrer bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag gegen 17 Uhr in der Kemptener Straße.
Kißlegg – Rund 26.000 Euro Sachschaden sind bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend auf der A 96 zwischen den Anschlussstellen Leutkirch-Süd und Kißlegg entstanden.
Bad Wurzach – Die Bad Wurzacher Kegler haben seit dem vergangenen Wochenende einen Württembergischen Meister in der Klasse Senioren A.
Zum in der „Schwäbischen Zeitung“ (Ausgabe Ravensburg) am 27. Mai erschienenen Artikel „Kreis rechnet mit über 200 Flüchtlingen pro Monat“, allgemein zur Belastung der Kreise und Gemeinden durch die ungesteuerte Migration
Der Mensch gewöhnt sich an Vieles. So ist es auch kein Aufreger mehr, wenn berichtet wird, dass der Kreis Ravensburg auch in Zukunft mit über 200 Flüchtlingen pro Monat rechnen muss. Das entspricht einem jährlichen Zuwachs einer Gemeinde in der Größenordnung von Aichstetten.
Der Zustrom an Migranten beträgt pro Jahr etwa 1 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landkreises. Ihre Unterbringung ist eine bleibende Herausforderung und verschärft die Wohnungssituation erheblich.. Ausgehend von der Annahme, dass 50 Personen in einer neu gebauten Flüchtlingsunterkunft beherbergt werden können, heißt das, dass in unserem Kreis ca. 50 solcher Unterkünfte jährlich gebaut werden müssen, um die Flüchtlinge unterzubringen. Ein Heim mit 50 Plätzen kostet 2,5 Millionen € (Faustregel: 50.000 € pro Platz). Wir sprechen also von einem notwendigen Investitionsvolumen von etwa 120 bis 150 Millionen Euro – und das jährlich!
Natürlich dürfen wir dieses heikle Thema nicht auf Zahlen reduzieren, denn hinter jedem Menschen, der bei uns aufgenommen werden möchte, verbirgt sich ein Schicksal, oft auch eine Tragödie.
Politik beginnt aber beim Betrachten der Wirklichkeit. Blicken wir auf die rechtliche Situation, in der sich diese Migration bewegt. Da die 1,5 Millionen Ukrainer, die sich in Deutschland aufhalten, wie Bürgergeld-Empfänger und damit besser als in den anderen größeren europäischen Ländern behandelt werden, sind für die Flucht nach Deutschland monetäre Gründe von Bedeutung. Von allen anderen Migranten, die seit einem Jahrzehnt nach Deutschland kommen, sind nur ca. 3 Prozent asylberechtigt und haben damit ein Bleiberecht. Das heißt, dass 97 Prozent sich illegal oder nur geduldet in Deutschland aufhalten, aber unseren Staat jährlich viele Milliarden kosten.
Ein weiterer Rechtsbruch vollzieht sich beim Dublin-3-Abkommen, das auf europäischer Ebene längst ignoriert wird. Dublin 3 hätte das ungeprüfte Weiterwinken nach Deutschland von an den EU-Außengenzen Angekommenen verhindern sollen. Funktioniert aber nicht.
Die Bundesregierung ist für die nationale Flüchtlingspolitik zuständig. Konkret befassen aber müssen sich Kreise und Gemeinden. Sie sind zunehmend überfordert damit. Der Hilfeschrei der Kommunen bei Kanzler Scholz verhallte.
Unser Landkreis muss weiter Flüchtlinge aufnehmen mit allen Konsequenzen.
Die angestrebte Integration der Migranten in unsere Gesellschaft gelingt in keiner Weise. Es entstehen Parallelgesellschaften, die ein hohes Konfliktpotential besitzen. Die hohe Anzahl Moslems, die dem Koran folgen, lehnen die westliche Lebensart ab.
Die Unterzeichnung des Migrationspaktes von einer großen Zahl von Ländern im Dezember 2018 in Marrakesch, der unter Federführung von Bundeskanzlerin Angela Merkel erarbeitet worden war und auch von ihr unterschrieben wurde, hatte zur Folge, dass aus der illegalen Migration eine legalisierte wurde, dass sie aber keineswegs gebremst wurde.
Die Erwartung, dass die Zuwanderung unser Arbeitskräfteproblem lösen würde, hat sich nicht erfüllt. Gezielte Zuwanderung in den Arbeitsmarkt ist nur über ein restriktives Einwanderungsgesetz à la Kanada zu erzielen. Kanada will Fachkräfte, keine Kostgänger.
Das Asylrecht soll den wirklich Schutzbedürftigen immer Schutz bieten. Wenn wir unsere Migrationspolitik nicht grundlegend ändern und uns nicht auf die Aufnahme der wirklich Schutzbedürftigen im Sinne des Asylrechtes beschränken, werden wir unser Land bald kaum mehr wiedererkennen.
Eugen Abler, Bodnegg
Leutkirch – Franz Josef Natterer-Babych, der am 9. Juni bei der Oberbürgermeisterwahl kandidiert, ist am heutigen Freitag, 7. Juni, 19.30 Uhr, beim Standkonzert der Musikvereine Merazhofen und Gebrazhofen auf dem Marktplatz anwesend und ansprechbar.
Bad Waldsee – Am morgigen Samstag, 8.Juni, um 19.30 Uhr erwartet Sie im Großen Saal der Schwäbischen Bauernschule in Bad Waldsee eine kunterbunte Impro-Theater-Show. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Reute-Gaisbeuren – Das Jahr 2024 ist für den Musikverein Reute-Gaisbeuren ein Jahr der großen Veränderungen. Neben dem kompletten Wechsel der Vorstandsspitze, den weitreichenden Planungen und dem baldigen Start des Neubaus dirigierte dann auch noch Erich Steiner, passend zum Beginn seines Ruhestandsin diesem Jahr, am Ostersonntag sein letztes Jahreskonzert in Reute. So suchte der Musikverein seit Februar einen neuen Dirigenten bzw Dirigentin. Und wurde fündig. Für die Bildschirmzeitung “Der Waldseer” befragte Melanie Bosch die neue Dirigentin Carina Wachter.
Bad Wurzach – Nachdem eine Initiative gegen den Gemeinderatsbeschluss zum Turmbau im Ried mit der Einleitung eines Bürgerbegehrens begonnen hat, berief die Stadtverwaltung kurzfristig ein Pressegespräch ein, um zu einigen der seitens der Initiatoren gemachten Aussagen Stellung zu beziehen.
Leutkirch – Die Anwohner können aufatmen: Die Dammsicherungsarbeiten am Taufach-Fetzach-Moos bei Urlau, die vergangene Nacht (5.6./6.6) begonnen wurden, sind abgeschlossen und werden von Experten als sicher bewertet. Es konnten innerhalb kürzester Zeit 3500 Tonnen Frostschutzkies und 6000 m² Vlies verbaut werden, um den Damm zu stabilisieren. Die Feuerwehr Wuchzenhofen hat zusätzlich gut 3500 Sandsäcke am Damm angebracht.
Leutkirch – Am Donnerstag (6.6.) hat sich gegen 14.30 Uhr auf der L319 bei Herlazhofen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine 80 Jahre alte Skoda-Lenkerin war in Richtung Zollhaus unterwegs gewesen und kam aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr. Dort kollidierte ihr Pkw mit einem entgegenkommenden Lastwagen. Während dessen 44 Jahre alter Fahrer körperlich unverletzt blieb, kam für die Frau jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle.
Bad Waldsee – Nachdem Shqipe Karagja Bad Waldsee in Richtung Ravensburg verlässt, konnte die Verwaltungsspitze in der Gemeinderatssitzung vom 3. Juni ihren Nachfolger präsentieren: Axel Musch.
Bad Wurzach – Im Bereich der Riedschmiede hat am Mittwoch gegen 16.00 Uhr der Pilot eines Ultraleichtflugzeugs notlanden müssen.
Leutkirch – Unverletzt konnte sich ein 71 Jahre alter Baggerfahrer am Mittwoch kurz vor 9.00 Uhr auf einem Betriebsgelände in der Wangener Straße aus seinem in Schieflage geratenen Bagger befreien.
Bad Waldsee – Bislang unbekannte Täter haben in den vergangenen drei Wochen auf einem Firmengelände in der Industriestraße einen Motor sowie das Getriebe eines Krans fachmännisch ausgebaut und entwendet.
Kißlegg – Passend zum großen 1200-Jahr-Jubiläum ist die Gemeinde Kißlegg vor Kurzem um ein bedeutendes Kulturdenkmal reicher geworden. In der Werkstatt von Flaschnermeister Wolfgang Huber wurde – schon vor einigen Jahren – ein ungewöhnliches, über 150 Jahre altes Grabmal liebevoll rekonstruiert. Nun wurde es restauriert und zu einer Familiengrabstätte erweitert. Vor wenigen Wochen wurde es auf dem Kißlegger Friedhof aufgerichtet.
Zum Leserbrief “Liebe Kleber …” erreichte uns folgende Replik:
Bad Waldsee – Am Montag (3.6.), stimmte der Gemeinderat – gegen die Stimmen der Grünen-Fraktion –für den Durchführungsbeschluss zum Erweiterungsbau des Gymnasiums in der letzten Planausführung, das heißt: ohne Aula.
Truilz – Vor drei Jahren wurde die Schreinerei vom damaligen Starkregen-Hochwasser schwer getroffen und auch an diesem Wochenende wäre es durch den Dauerregen über mehrere Tage beinahe brenzlig geworden. Doch dieses Mal waren Michael Welte und Jürgen Holzmann sowie ihre Mitarbeiter vorbereitet.
Leutkirch – Mittwochabend, 5. Juni, kurz nach 19.00 Uhr. In der Festhalle Leutkirch sind „Plätze hier vorne noch zu haben“, sagt Bürgermeisterin Christina Schnitzler. In der Tat: Der Saal ist nicht voll. OB Hans-Jörg Henle und Herausforderer Franz Josef Natterer-Babych aus Kempten lassen bei der offiziellen Kandidatenvorsrellung erkennen: Es gibt am kommenden Sonntag durchaus eine Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Persönlichkeiten. Etwa zwischen einem, der seine „guten Ideen” schildert (Natterer-Babych) und einem, der nach 16 Amtsjahren Leutkirch „gut gerüstet” für anstehende Aufgaben sieht. Auch deshalb könne sich Leutkirch als „Mitmachstadt“ weiter entwickeln.
Leutkirch – “Aufgrund der starken Regenfälle in den letzten Tagen haben wir den Damm des Taufach-Fetzach-Mooses in stetiger Beobachtung. Dieser ist nun an einigen Stellen sehr durchnässt, weshalb wir aktuell Dammsicherungsarbeiten durchführen.” So heißt es in einer Mitteilung der Stadt Leutkirch, die in der Nacht an die Presse gegangen ist (6. Juni, 0.47 Uhr). Nachstehend die Mitteilung im Wortlaut:
Zu den jüngsten Hochwasser-Ereignissen
Durlesbach – Aufgrund der vorangegangen Regenfälle und des aufgeweichten Bodens sowie der prognostizierten Regenfälle und Gewitter am kommenden Wochenende müssen wir leider schweren Herzens die gesamte Veranstaltung absagen. Wir bitten um Verständnis, bereits gekaufte Karten werden an den Vorverkaufsstellen erstattet. Das teilte uns der Förderverein Durlesbachbähnle e.V., der zusammen mit Spektrum K ein ambitioniertes Programm aufgestellt hatte, heute (5.6.) mit.
Ravensburg – Bei den Kaderplanungen zur neuen Saison 2024/2025 müssen die Ravensburg Towerstars in der Offensive einen Rückschlag hinnehmen. Stürmer Sam Herr wird nach der Sommerpause nicht nach Ravensburg zurückkehren. Er bat aus persönlichen Gründen um Auflösung seines Vertrages.
Leutkirch – Überraschend schwach war der Publikumszuspruch bei der von der Stadt ausgerichteten Vorstellung der beiden OB-Kandidaten heute Abend in der Festhalle. Jeder Bewerber hatte 15 Minuten Zeit, um sich vorzustellen und seine politischen Ziele für die Entwicklung der Großen Kreisstadt Leutkirch für die nächsten acht Jahre darzulegen. Ein ausführlicher Bericht unseres Reporters Julian Aicher folgt morgen hier in der Bildschirmzeitung “Der Leutkircher”.
Bad Waldsee – Der vom Bund und Land geförderte Breitbandausbau in Bad Waldsee im Rahmen des Weiße-Flecken-Programms, mit einem Gesamtvolumen von ca. 30 Millionen Euro (Eigenanteil Stadt: ca. 4,5 Millionen Euro), wurde in acht Ausbaugebieten unterteilt. Im Bereich Gaisbeuren wird im Herbst begonnen.
Meckenbeuren – Stand: 5. Juni, 8.00 Uhr – In der Gemeinde Meckenbeuren sind die Aufräumarbeiten in vollem Gang. Der Schulhof der Grundschule in Meckenbeuren-Kehlen wurde leergepumpt und gereinigt. Der Schulbetrieb beginnt voraussichtlich am Donnerstag.
Kreis Ravensburg – Aufgrund des Hochwassers kommt es weiterhin zu gesperrten Straßenabschnitten im Kreisgebiet.