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Towerstars legen ersten Pe-Playoff Sieg vor

Fulminates Mitteldrittel bringt ersten Sieg gegen Freiburg



Foto: Kim Enderle
Spielszene vor dem Tor der Gäste

Ravensburg – Die Ravensburg Towerstars sind ihrem Ziel “Viertelfinale” einen ersten Schritt nähergekommen. Sie siegten im ersten Spiel der “best-of-three” Pre-Playoff-Serie gegen den EHC Freiburg mit 6:1. Fünf Treffer im zweiten Spielabschnitt ebneten den Weg auf besonders entschlossene Weise.

Die Towerstars mussten für den Auftakt in die Serie gegen Freiburg, wie bereits gemeldet, auf die verletzten Julian Eichinger, Pawel Dronia, Oliver Granz sowie Lukas Mühlbauer verzichten. Da der Ingolstädter Förderlizenz-Verteidiger Daniel Schwaiger im Gegensatz zum Stürmer Noah Dunham nicht mehr zum Einsatz kommen darf, wurde Max Hadraschek zum Verteidiger umfunktioniert. 

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In den Startminuten passierte auf beiden Seiten nicht wirklich viel. Es kam zum typischen Abtasten und Austesten des gegnerischen Vorcheckings. Nach rund fünf Minuten fanden die Towerstars dann besser ins Spiel und setzten sich immer wieder im Drittel der Gäste fest. Zu hochkarätigen Möglichkeiten kam es jedoch nicht. In der 7. Minute verbuchte Freiburg dann die Möglichkeit auf die Führung aufgrund einer Strafzeit gegen Nick Latta. Doch auch die Ravensburger Abwehr vor und um Torhüter Ilya Sharipov zeigte sich gut aufgestellt. So blieb es bis zur ersten Pausensirene auch torlos. 

Eine Strafzeit setzte es für die Oberschwaben auch gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts, doch auch diese wurde mit guter Arbeit der Unterzahlformationen schadlos über die Zeit gebracht. Danach legten die Ravensburger Cracks ein deutlich höheres Tempo vor als noch im ersten Abschnitt. Die Chancendichte nahm zu und nach 27 Minuten wurden die Bemühungen prompt belohnt. Robbie Czarnik setzte sich über die rechte Seite durch, sein abgefälschter Pass landete zunächst an den Beinschienen von Wölfe-Torhüter Patrik Cerveny. Fabian Dietz nutzte den Nachschuss dann zur 1:0 Führung. Unter dem Jubel der Zuschauer in der Ravensburger CHG Arena war dieser Treffer eine regelrechte Initialzündung.

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Zwar fand in der 29. Minute ein Tor wegen der maßgeblichen Beteiligung des Schlittschuhs von Fabian Dietz keine Anerkennung, das war jedoch zwei weitere Zeigerumdrehungen später vergessen. Kapitän Sam Herr tankte sich entschlossen durch den Slot und schob den Puck dem gegnerischen Goalie trocken zum 2:0 durch die Schoner. Als sich Lukas Bender nur 65 Sekunden später erstmals in seiner jungen Karriere als Torschütze in eine DEL2-Statistik eintrug, wurde die starke Offensivphase noch deutlicher unter Beweis gestellt.  

Den Towerstars, die in den vergangenen Wochen arg mit der Effektivität gehadert hatten, gelang nun alles. Nick Latta erhöhte zwei Minuten vor der Pause auf 4:0, damit war der Torhunger der Oberschwaben in diesem Mittelabschnitt aber noch nicht gestillt. Die letzten Sekunden tickten von der Uhr, da startete Charlie Sarault nochmals in Richtung des Freiburger Tores. Er zog kurz nach der blauen Linie ab und die Scheibe schlug 0,3 Sekunden vor der Pausensirene zum 5:0 im rechten Winkel ein.  

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Damit war die Partie quasi schon nach 40 Minuten entschieden. Etwaige Zweifel beseitigte Fabian Dietz in der 42. Minute mit dem 6:0. Sein Schuss rutschte dem zwischenzeitlich eingewechselten David Zabolotny durch die Schoner. Dass Ludwig Nirschl in der 51. Minute das 6:1 gelang, hatte für den Ausgang des Spiels keine Auswirkung mehr. Leider hatte eine Auseinandersetzung zwischen Freiburgs Nick Master und Towerstars Stürmer Louis Latta mehr als nur statistischen Charakter. Beide mussten mit 5 plus Spieldauerstrafen wegen Stockschlag beziehungsweise Stock-Check vorzeitig vom Eis. Beide Spieler erwartet ein automatisch eröffnetes Ermittlungsverfahren des DEL2-Disziplinarausschusses.  

“Nach den letzten Spielen war es mental nicht einfach, in diese Serie zu starten. Doch die Jungs haben intensiv gearbeitet und jeder erzielte Treffer macht die Sache im Hinterkopf deutlich einfacher”, freute sich Towerstars Trainer Gergely Majoross. Der Coach hob jedoch mahnend den Zeigefinger: “Es ist egal, ob man 6:1 oder in der Verlängerung gewinnt. Es ist nur ein Sieg in der Serie und wir werden am Freitag in Freiburg sicherlich ein anderes Spiel erwarten.”

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