Skip to main content
Im Bibliothekssaal des ehemaligen Klosters Ochsenhausen

Regierungspräsident Klaus Tappeser übergab Meisterbriefe für den Beruf Landwirt/in



Foto: Hans Reichert
38 junge Landwirte, junge Landwirtinnen erhielten am 11. Dezember im historischen Bibliothekssaal in Ochsenhausen aus der Hand des Regierungspräsidenten ihre Meisterbriefe.

Ochsenhausen – Im Prachtbau des Klosters Ochsenhausen war Freude überall – in den Deckengemälden und in den Gesichtern der 38 neuen Meister und Meisterinnen der Landwirtschaft. Ein würdevoller Rahmen für die feierliche Übergabe der Urkunden durch Regierungspräsident Klaus Tappeser. Die Bläser von „HeiliXblechle“ spielten sogar eine Intrada von Nikolaus Betscher, dem letzten Abt des Klosters vor der Mediatisierung.

Der Meistertitel werde in der Gesellschaft unterschätzt, klagte Klaus Tappeser. Im Gegensatz zum akademischen Bachelor befähigt eine Meisterprüfung zur selbständigen Führung eines Betriebs in voller Verantwortung und zur Ausbildung des Berufsnachwuchses. Der Regierungspräsident  hob in seiner Rede auch die markt- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen für die Landwirtschaft hervor und betonte deren Rolle bei der Energiewende. Dabei sei die Branche besonders vom Klimawandel betroffen. Tappeser appellierte an die Jungmeisterinnen und -meister, sich diesen Herausforderungen zu stellen, die Betriebe entsprechend auszurichten und anzupassen und durch profunde Öffentlichkeitsarbeit über ihre tägliche Arbeit, die dem Wohle aller dient, zu informieren. Auf diesem Weg könne die Landwirtschaft zu einem ihrer Leistung und Bedeutung angemessenen Bild in der Öffentlichkeit beitragen.

ANZEIGE

„Wir sind Zukunftsbauern“

Großen Respekt „für alle, die schaffen“, zollte Benno Wichert, der Vizepräsident des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg. Landwirte seien Meister darin, hochwertige Lebensmittel zu erzeugen, Energie zu produzieren, für eine nachhaltige Zukunft sorgen, sich um Wasserschutz und Landsschaftspflege zu kümmern. „Landwirte schaffen an der Zukunft, wir sind Zukunftsbauern!“

Die neuen landwirtschaftlichen Leistungsträger wurden in diesem Festakt von Abteilungspräsidentin Anita Schmitt vom Regierungspräsidium Tübingen begrüßt. Weitere Grußworte und gute Wünsche überbrachten Ochsenhausens Bürgermeister Philipp Bürkle und Biberachs Landrat Mario Glaser. Durch den anschließenden „Meistertalk“ führte Bernhard Bitterwolf. Eine Kostprobe daraus: „Was macht einen Bauern glücklich?“  Für Jungmeister Vinzenz Popp ganz klar: „Ein guter Melkstand und ein guter Kontostand!“ 

ANZEIGE

Landwirte brauchen mentale und körperliche Fitness und absolutes Fachwissen, sagte Patricia Seele von der Fachschule für Landwirtschaft in Biberach. Interessant auch, dass Absolventen wie Vinzenz  Popp zuerst Zimmermann waren und Larissa Einsiedler gelernte Industriekauffrau. Wo das Herz schlägt, ist halt entscheidend. Viel Ermunterung zum Engagement im Ehrenamt erhielten die Absolventen vom Biberacher Landrat Mario Glaser zugesprochen. Einen guten Wunsch präsentierte Bernhard Bitterwolf musikalisch mit seiner Schalmei und dem Lied „Bleib g`sund!“

Die Geehrten aus dem DBSZ-Land

Aus dem Verbreitungsgebiet der Bildschirmzeitung (DBSZ) wurden als Meister, als Meisterin der Landwirtschaft geehrt:

ANZEIGE

Daniel Birk, Bad Wurzach-Gospoldshofen

Julius Bühler, Bad Waldsee-Hittisweiler

ANZEIGE

Larissa Einsiedler, Leutkirch-Willerazhofen (Jahrgangsbeste)

Jonas Gronmaier, Leutkirch-Ellerazhofen (Jahrgangsbester)

ANZEIGE

Martin Gronmaier, Leutkirch (Jahrgangsbester)

Niklas Gütler, Bad Waldsee-Steinach

Stefan Mader, Kißlegg

Magnus Mangler, Bad Wurzach-Eintürnen

Florian Maucher, Bad Waldsee-Mattenhaus

Timo Schultheiß , Rot an der Rot-Spindelwag

Das Blechbläser-Ensemble “HeiliXblechle” umrahmte den Festakt musikalisch. Die Gruppe besteht aus Karlheinz Vetter, Eugen Maucher, Martin Räth und Barny Bitterwolf (von links).

Schlagfertig: Vinzenz Popp aus Göttlishofen blieb Moderator Barny Bitterwolf keine Antwort schuldig.

Ochsenhausens Bürgermeister Philipp Bürkle sprach ein Grußwort.




NEUESTE BEITRÄGE

Bad Wurzach
Am 13. April

Bus aus Aulendorf fährt nach München zum „Marsch für das Leben“

Aulendorf (rei) – Am 13. April kommen Christen auf dem Königsplatz in München zusammen, um beim „Marsch für das Leben“ für das Lebensrecht aller Menschen, auch der gezeugten und noch nicht geborenen Menschen, einzutreten. Aus Oberschwaben fahren Busse ab Aulendorf und ab Ochsenhausen nach München.
Leserbrief

Die neuen Götzen heißen Zeitgeist und Gewinnmaximierung

Zum Ausbau der Windkraft, insbesondere zum möglichen Bereitstellen eines in kirchlichem Besitz stehenden Grundstücks bei Siggen (Gemeinde Argenbühl) als Standort für eine Windkraftanlage
von Hans-Joachim Schodlok
veröffentlicht am 22. Februar 2024
Pfosten und Fahrzeug beschädigt

Unfallflucht

Bad Wurzach – Wegen Verkehrsunfallflucht wird sich eine 59-jährige Pkw-Lenkerin strafrechtlich verantworten müssen.
Starkes Bewerberfeld

15 Kandidaten bewerben sich um die acht Sitze im Ortschaftsrat Hauerz

Hauerz – Rund zwei Dutzend Gäste waren zum Oberen Wirt gekommen, um die Liste mit den 15 Kandidaten des Wahlvorschlags für die Ortschaftsratswahl am 9. Juni zu bestätigen. Orstvorsteher Kurt Miller hatte in fleißiger Vorarbeit 15 Kandidaten gefunden, die sich für die acht Sitze im Ortschaftsrat bewerben.
In Bad Waldsee ein Betrüger-Duo aufgeflogen

Zwei Tatverdächtige nach Schockanruf festgenommen

Bad Waldsee / Region – Eine Vielzahl an Schockanrufen sind am Dienstag wieder bei Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Ravensburg eingegangen. Ein 56-Jähriger, der bei Bad Waldsee von vermeintlichen Polizeibeamten angerufen wurde, durchschaute die Masche sofort. Als die Täter ihm vorspielten, dass seine Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und er nun eine Kaution in Höhe eines fünfstelligen Euro-Betrags leisten muss, drehte er den Spieß um und verständigte die Polizei.

MEISTGELESEN

Bad Wurzach
Wirtshausmusizieren

Am 1. März in drei Wurzacher Traditionsgaststätten

Dietmanns / Seibranz / Unterschwarzach – Das traditionelle Wirtshausmusizieren auf dem Land wird da und dort noch gepflegt. Gregor Holzmann ist so einer, der mit seiner Steirischen ins Wirtshaus geht und dort Musik macht. Zu den Wurzacher Wirtshaus-Musikanten gehören auch der Alberser Zweigesang mit Rosl und Brigitte sowie Günter Musch und Walter Strobl mit Söhnen und die 4er-Musig mit Frank Seitz, Wolfgang Grösser, Stefan Grösser und eben Gregor Holzmann. Am 1. März ist es wieder soweit: Da …
Geschäftsführerin stellt sich per Video vor

Petra Springer: Meine Vision vom Kurhaus

Bad Wurzach (rei)  – Petra Springer, in Bad Wurzach und darüber hinaus bekannt als Dirigentin der Stadtkapelle (bleibt sie nach wie vor) und seitherige Leiterin der Jugendmusikschule, wechselt bekanntlich zum 1. April zur Kurhaus-Genossenschaft (die Bildschirmzeitung hat darüber berichtet; siehe Link am Ende des Artikels).  Sie fungiert dort als Geschäftsführerin und Eventmanagerin. Warum hat sie sich für die Position im Kurhaus Bad Wurzach entschieden? Was treibt Petra Springer an…
Heimatpfleger Stephan Wiltsche widerlegt die Mär von der Winteraustreibung

Oft fehlgedeutet: das Funkenfeuer

Region – Das Abbrennen von Reisighaufen oder kunstvoll aufgeschichteten sogenannten Funkenfeuern am Sonntag nach Aschermittwoch ist ein sehr alter Brauch. Das Lodern des gewaltigen Feuers nach dem Einbruch der Dunkelheit, verbunden mit dem Verbrennen einer Strohfigur, hat seine eigene Suggestionskraft. Der Brauch ist belegbar von mittelalterlichem Gepräge. Man trifft ihn vor allem in den ehemals katholischen Landschaften des Allgäus an, auch in Vorarlberg, Liechtenstein, dem Tiroler Oberland …
Starkes Bewerberfeld

15 Kandidaten bewerben sich um die acht Sitze im Ortschaftsrat Hauerz

Hauerz – Rund zwei Dutzend Gäste waren zum Oberen Wirt gekommen, um die Liste mit den 15 Kandidaten des Wahlvorschlags für die Ortschaftsratswahl am 9. Juni zu bestätigen. Orstvorsteher Kurt Miller hatte in fleißiger Vorarbeit 15 Kandidaten gefunden, die sich für die acht Sitze im Ortschaftsrat bewerben.
Der Kristall-Weizen wurde 1924 erfunden

Kißleggs berühmtestes Bier wird 100 Jahre alt

Dürren (dbsz) – Das Kristall-Weizenbier von Farny gibt es seit 1924. Ursprünglich Champagner-Weizen geheißen, löscht es als Kristall-Weizen seit 100 Jahren den Durst. Das Jubiläum nahmen sich drei bekennende Verehrer des perlend-frischen Gerstensaftes zum Anlass, eine Würdigung besonderer Art zu gestalten.

TOP-THEMEN

Bad Wurzach
Bad Waldsee / Region – Eine Vielzahl an Schockanrufen sind am Dienstag wieder bei Bürgerinnen und Bürgern im Landkrei…
Region – Das Abbrennen von Reisighaufen oder kunstvoll aufgeschichteten sogenannten Funkenfeuern am Sonntag nach Asch…
Bad Waldsee – Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Bad Waldsee hat Verstärkung bekommen: Die renommierten und…

Einzelhandel, Dienstleistungen und Handwerk in Allgäu-Oberschwaben

VERANSTALTUNGEN

Bad Wurzach
ANZEIGE
Cookie Consent mit Real Cookie Banner