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Evangelische Gemeinde Bad Wurzach

Mitmach-Gottesdienst zur Tauferinnerung hat Freude gemacht



Foto: Patricia Gragnato
Eine lange Schlange bildete sich, als die vielen Kinder ihre Taufkerze an der Osterkerze entzünden konnten.

Bad Wurzach – Schon vor dem Familiengottesdienst in der evangelischen Kirche Bad Wurzach vergangenen Sonntag war Lachen zu hören und viele kleine Gottesdienstbesucher wuselten durch die Gänge – die Tauferinnerung stand an. Und wieder einmal ist es dem „Gespann“ aus Pfarrerin Silke Kuczera und Prädikantin Astrid Greshake gelungen, Klein und Groß zu begeistern.

Unterstützt wurden sie dabei von Irina Esser an der Orgel, den großen Konfirmanden sowie den kleinen, die sich Lichtschein-Konfis nennen. Alle machten bei der einleitenden Fragerunde rund um das Thema Taufe begeistert mit – und nicht nur sie, auch kleinere Kinder wussten Antworten.

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Danach konnte jeder, der seine Taufkerze mitgebracht hatte, sie an der Osterkerze entzünden und auf den Altar stellen – ein wunderbarer Anblick. Ebenso wie Greshake, die in die Rolle der Lydia aus Lydien schlüpfte, die ihre Heimat verlassen hatte, von ihrer gefährlichen Fahrt über das Meer berichtete und dem Ankommen in der neuen Heimat, wo sie schnell in die Gemeinschaft aufgenommen und als Höhepunkt von Paulus getauft wurde. Sie schloss mit den Worten „durch Jesus Christus sind wir alle Brüder und Schwestern, eine große Familie, und ich gehöre dazu“. Es folgte eine weitere Fragerunde, in der es auch darum ging, welche Bedeutung der eigene Name hat, wozu die großen Konfis einige der Anwesenden interviewten.

Die Lichtschein-Konfis

Nachdem die Lichtschein-Konfis in einer Art Meditation ihr Wissen rund um das Taufwasser preisgegeben hatten, gossen sie das Taufwasser ein. Und nun gab es vier Stationen in Kirche und Gemeindesaal, zu denen die Gottesdienstbesucher wandern konnten: am Taufstein konnte man sich von Greshake und Pfarrerin Cora Böttiger mit Taufwasser segnen lassen – schnell entstand eine lange Schlange; es gab einen Maltisch, an dem man seinen Namen künstlerisch umsetzen konnte, nachdem man seine Bedeutung erfahren hatte; man konnte Zauberblumen mit einem Wunsch versehen und beobachten, wie sie sich im Wasser öffnen; und die Allerkleinsten konnten Bilder ausmalen.

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Erstaunlich, dass hiernach der Gottesdienst weiter gehen konnte – mit einem Lied, zu dem alle die Bewegungen der Lichtschein-Konfis nachmachen konnten. Ein neues Gemeindeglied wurde aufgenommen, bevor auch der Segen mit entsprechenden Bewegungen folgte. Nach dem Gottesdienst war es wie zuvor: im Kirchcafé wurde gelacht und gewuselt. So macht Kirche nicht nur Kindern Spaß!




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