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Comedy und Dorftratsch

Ein Programm vom Feinsten beim Eintürner Musikball



Foto: Ulrich Gresser
Gute Stimmung bei Ines Nacht: Ines Haag, Sophia Weber als Motsi Mabuse und der Shanty-Chor.

Eintürnen – Für TV-Unterhaltung vom Feinsten sorgten die Musiker des Musikvereins Eintürnen auf der Bühne der Festhalle in Eintürnenberg, natürlich mit viel Musik aber auch Comedy und Dorftratsch.

Traditionell eröffnete die Musikkapelle musikalisch den Ball. In diesem Jahr, weil sich beim Ball alles um das Thema Fernsehen drehte, natürlich mit der Eurovisionsmelodie, die in früheren Zeiten bei gemeinsamen Liveübertragungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz wie bei „Wetten dass?“ üblich war. Gefolgt von einem Medley, in dem die Erkennungsmelodien von Derrick, Der Alte, Wetten dass und das Intro der Tagesschau zusammengefasst wurden. Vom Typ her hätte man eher auf „Schwere Jungs“ getippt, was da als Cordula Grün vor der Bühne hin und her sauste – schwer war allerdings vor allem sein Instrument. Weiter ging es mit den kleinsten Nachwuchstänzerinnen von Bliems Bunte Bühne, die eine fetzige Tanzperformance auf die Bühnenbretter legten, ehe Frank Binzer und Amelie Stephan als Vater und Tochter auf dem „heimischen“ Sofa im hinteren Teil der Halle ruhend aus dem Off das Fernsehprogramm bzw. Ballprogramm bestimmten, während Heinz Schele auf der Bühne den Programmansager gab, den es genauso wie die Sendepause in den Frühzeiten des Fernsehens noch gab.

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Los ging es – oh Wunder bei einem Musikball – mit dem Musikantenstadl und dem Volksmusik-Duo Marianne & Michael. Tabea Stephan und Florian Weber gingen dabei so in ihren persiflierenden Rollen auf, dass man bei geschlossenen Augen hätte meinen können, das Original stände auf der Bühne.

Beim traditionellen Stammtisch spießten Florian Bott und Markus Bendel – zum Teil auch selbstironisch – besondere Vorfälle im Dorfgeschehen auf. Etwa das vergessene Instrument beim Kurkonzert, oder das verwechselte Auto, oder die Pizzabestellung aus Bad Waldsee, die ganz konspirativ beim Adler in Molpertshaus übergeben wurde. Oder dass der Musikverein wegen der Satzungsänderung, die den Weg für ein Vorstandsteam freimachte, zu einer Fünf-Minuten-Mitgliederversammlung zusammenkommen musste.

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Die Saalwette

Zapp: Auf zur klassischen Samstagabendunterhaltung mit „Wetten dass?“ und (Heinz-)Thomas Gottschalk(-Schele). Dieser wettete, dass die „Gastmusiker“ im Saal es nicht schaffen werden, am Ende des Programms auf geliehenen Instrumenten den Stimmungsmusik-Klassiker „Die Vogelwiese“ spielen zu können. Das war Fernseh-Tochter Amelie dann doch zu bieder, und so zappte sie weiter zur Helene-Fischer- Show, gerade rechtzeitig, um das große Duett mit Peter Maffay (Florian Weber) und der Sängerin selbst (Rosa Schöllhorn) samt Background-Chor zu erleben.

Kostümprämierung

Gemeinsam mit Ines Haag als Co-Moderatorin präsentierte Heinz Schele die Kostümprämierung, für die eine Jury die drei schönsten und originellsten Kostüme vor-ausgewählt hatte. Und so tummelten sich Asterix und Obelix, Tina Turner und Die Schöne und das Biest auf der Bühne. Die Publikumswertung sah dann die muskulöse Tina Turner als Siegerin, die einen von den Musikern signierten Fußball mit nach Hause nehmen durfte.

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Wie es sich für die Talksendung Ines (Haag´s) Nacht gehört, durfte zu ihren Talkgästen Motsi Mabuse (Sophia Weber) und Paul Panzer (Tausendsassa Florian Weber) ein Shanty-Chor (mit den Sängern von Tongebräu plus Nachwuchs-Sängern) nicht fehlen. Während Motsi Mabuse diverse Männer testete – natürlich nur auf ihr Tanztalent – gab Florian Weber alias Paul Panzer im feinsten kölschen Dialekt kleine philosophische Einblicke in seine Familie.

Kein Musikball kann ohne Tongebräu zu Ende gehen: Alexander Dreher, Heinz Schele, Roland Weber, Berthold Leupolz und Günther Stephan brachten in diesem Jahr im Stile von Bänkelsängern die Bild- und Tongeschichte des Poschd-Frosch-Räuber-Polizisten dar.

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Da staunte Heinz Schele nicht schlecht: Rund 25 Musiker standen am Programm-Ende auf der Bühne – samt Noten, Notenständer und Leihinstrumenten, bereit, den Stimmungsklassiker anzustimmen. Und der ganze Saal sang mit. Natürlich gab es noch eine Zugabe, nein sogar zwei: Neben der Vogelwiese stimmte die „Band“ noch „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ an. Danach übernahm die Band „Die Falschspieler“ das musikalische Zepter, die schon während der Umbaupausen für Partystimmung gesorgt hatte. Ein großes Schild verwies auf die Aftershow-Party, die es nach jeder Unterhaltungssendung gibt und zum Fernsehen dazugehört wie die Fernbedienung…

Beachten Sie auch unsere Bilder-Galerie.



Fotos: Ulrich Gresser

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