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OB Henle gegenüber SWR4: Urlau hat gehalten

Videos vom Wasser



Foto: Hans-Jörg-Henle
Luftbild (3.6.) vom Rückhaltebecken in Urlau (oben) und vorne vom gefluteten Taufach-Fetzach-Moos. Entnommen dem Instagram-Kanal von Hans-Jörg Henle.

Riedlings-Bauhofen / Urlau (rei) – Leser haben uns kurze Clips zukommen lassen, die die Hochwasser-Problematik an zwei markanten Stellen zeigen: im Bereich Riedlings-Bauhofen und am Hochwasserrückhaltebecken bei Urlau. Gegenüber dem SWR zeigte sich Leutkirchs OB Henle erleichtert darüber, dass das Urlauer Hochwasserschutzsystem dem Jahrhunderthochwasser 2024 standgehalten habe. Dennoch seien weitere Ausbau- und Sicherungsmaßnahmen anzustreben.

Wolfgang Poller hat am Samstag, 1. Juni, um 20.25 Uhr seinen Blick von der Brücke, die  Riedlings und Bauhofen verbindet, schweifen lassen und eine Rundum-Aufnahme gemacht. Sie beginnt mit dem Blick von der Brücke nach Bauhofen und beschreibt dann, nach rechts / Süden drehend, ein Panorama, das mit dem Blick nach Norden (Richtung Brugg) endet. Nachstehend sein Clip:

Simon Sauterleute hat am Samstag, 1. Juni, um 17.00 Uhr eine kurze Aufnahme vom geöffneten Tor am Hochwasser-Rückhaltebecken (HRB) bei Urlau gemacht. Um die Eschach zu entlasten, war das Wehr am Freitag (31.5.) gegen 17.00 Uhr geöffnet worden. Am Samstag (1.6.) gegen 10.00 Uhr war das mit 1 Million Kubikmeter Fassungsvermögen ausgestattete HRB bereits voll. Ab diesem Zeitpunkt lief das überschüssige Wasser ins Taufach-Fetzach-Moos – um 22.00 Uhr am Samstag zum Beispiel in einer Quantität von 48 Kubikmetern pro Sekunde, also 48.000 Liter in der Sekunde. Am Sonntag war der Scheitel überschritten; um ca. 13.30 Uhr flossen nur noch 22 Kubik / s durch das geöffnete Wehr. Diese Zahlen entnahmen wir dem Instagram-Kanal von Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle. Zum Vergleich: das maximale Fasssungsvermögen der Eschach in der Innenstadt von Leutkirch beträgt 15 Kubik pro Sekunde. Das natürliche “Rückhaltebecken” Taufach-Fetzach-Moos ist etwa 300 Hektar groß und kann 3,5 Millionen Kubikmeter aufnehmen. Sollte noch mehr Wasser anfallen, wäre die Innenstadt von Leutkirch hochwasserbedroht.




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