Kreistagswahl
Wählervereinigung Bürger-Bauern-Mittelstand sieht Politikverdrossenheit
Foto: Wählervereinigung Bürger-Bauern-Mittelstand
Unser Bild zeigt 13 der 26 Kandidaten. Bei der Kreistagswahl treten für die Wählervereinigung Bürger-Bauern-Mittelstand im Bereich der Bildschirmzeitung an: Im Wahlkreis 5 (Aulendorf) Reiff, Marita, Pflegepädagogin, 1977, Wilhelmsdorf; Forderer, Hermann, Angestellter, 1967, Bad Wurzach; Huiber, Patrizia, Immobilienkauffrau, 1959, Berg; im WK 6 (Bad Waldsee) Eixter, Matthias, Landschaftsgärtner, 1978, Bad Waldsee; Hagenlocher, Stefanie, Einzelhandelskauffrau, 1966, Leutkirch im Allgäu; im WK 8 (Leutkirch) Müller-Koch, Sarah, Gartenbautechnikerin, 1969, Leutkirch im Allgäu; Franco, Luigi, Fachlagerist, 1975, Leutkirch im Allgäu; Scharfe, Gabrielle, Schriftsetzerin, 1965 Leutkirch im Allgäu; im Wahlkreis 10 (Bad Wurzach-Kißlegg) Berg, Christoph, Dipl.-Ingenieur (TU) Maschinenbau, 1967, Kißlegg; Cassier, Iris, Dipl.-Sozialpädagogin, 1971, Kißlegg; Banfai, Renate, Hauswirtschafterin, 1961, Bad Wurzach.
Ravensburg / Leutkirch – Zum ersten Stammtisch hatten die überparteilich Wählervereinigung Bürger-Bauern-Mittelstand und die Basis-Bewegung Kreis Ravensburg nach ihrer Zulassung zur Kreistagswahl aufgerufen. Die Wählervereinigung tritt in allen zehn Wahlkreisen an. Insgesamt kann sie 26 Kandidierende aufbieten. Hier ein Bericht der Wählervereinigung:
Am 3. Mai um 19.00 Uhr im Café Bock Leutkirch verhielt sich die Nachfrage der Bürger zurückhaltend. Zwei der Kandidaten bekamen die Politikverdrossenheit der anwesenden Bürger hautnah mit und dass man sich einen Wandel in der regionalen Politik wünscht. Die Inhalte der Wählervereinigung wie Erhalt der Kulturlandschaft Allgäu, erreichbare Berufsschule für Jugendliche und Wiederherstellung einer bevölkerungsnahen Gesundheitspolitik wurden nur am Rande besprochen. Interessiert wurde das Rechenbeispiel aufgenommen, wo ersichtlich wurde, dass mit einer geringen Wahlbeteiligung der Wählerwille in der Bevölkerung verhältnismäßig noch kleiner abgebildet wird, als viele der Wähler und Nichtwähler vermuten. Eine Partei A z.B. wird von 3 Wählern gewählt bei einer Wahlbeteiligung von 100 %, ergibt also 3 %, bei einer Wahlbeteiligung von 50 % schon 6 % und bei einer Wahlbeteiligung von 33 % dann 11 % usw. Was also der Bürger tatsächlich dann wählt, hat nur eine demokratische Aussage, wenn möglichst viele Bürger auch eine Wahl treffen und ihre Stimmen sinnvoll einsetzen.
Am 17. Mai in Karsee
Zum nächsten Stammtisch in Karsee im „Adler“ am 17. Mai um 19.00 Uhr werden vielfältigere Diskussionen erwartet.
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