Skip to main content
Erfolgreiche Abwehrschlacht

Towerstars kämpfen sich zu glattem Auswärtssieg in Kassel



Foto: Frank Enderle
Spielszene vor dem Ravensburger Tor sowie den Teamjubel nach der Schlusssirene

Ravensburg – Die Ravensburg Towerstars haben nach dem enttäuschenden Auftritt am Freitag gegen Freiburg eine richtige Reaktion gezeigt. Das Team von Coach Gergely Majoross erkämpfte sich in einer regelrechten Abwehrschlacht einen 3:0 Auswärtssieg beim Tabellenführer Kassel.

Die Towerstars traten in Hessen mit erneut veränderter Aufstellung an. Nach seinem Förderlizenzeinsatz für Lindau war Ralf Rollinger wieder in der Towerstars-Aufstellung, Lukas Bender war hingegen erneut für die Islanders dabei. Auch Luigi Calce sammelte Spielpraxis in der Oberliga und lief für Memmingen auf, während Youngster Alexander Rudkowski für die Bayreuth Tigers mit einer Förderlizenz ausgestattet wurde. Als Backup war nach seinem U19-Nationalteam-Einsatz Nico Pertuch wieder dabei.

ANZEIGE

Die Trauben in der Nordhessen Arena schienen vor dem Spiel hoch zu hängen für die Oberschwaben. Die Huskies hatten am Freitag den EC Bad Nauheim auf dessen Eis mit 6:0 in die Schranken gewiesen und auch die Towerstars sahen sich am Sonntagabend von Beginn an enormem Druck gegenüber. Kassel stand kompakt in der neutralen Zone und schaltete pfeilschnell auf Angriff um. Hatten sich die Gastgeber in der Ravensburger Zone festgesetzt, wurde das Ravensburger Tor meist in Powerplay-Manier unter Beschuss genommen.

Ilya Sharipov brauchte sich über mangelnde Beschäftigung wahrlich nicht zu beschweren. Glänzend hielt der Towerstars-Keeper auch in der 5. Minute, als er bei einem 2-gegen-1-Break gegen Tristan Keck Sieger blieb. Auch danach waren die Oberschwaben größtenteils mit Defensivaufgaben beschäftigt, eigene Torchancen waren eher selten und basierten auf Einzelaktionen über die Flügel. Dass die Oberschwaben die erste Phase des Spiels schadlos überstanden, wirkte sich aber auch so definitiv auf das Selbstvertrauen aus. Das half freilich bei zwei Strafzeiten in der 10. und 16. Minute, hier stellten die Oberschwaben ihr starkes Unterzahlspiel unter Beweis.

ANZEIGE

Die erste Pause kam für die Oberschwaben nicht nur aus physischer Sicht zum richtigen Zeitpunkt, Towerstars-Coach Gergely Majoross drehte hier und da auch an ein paar taktischen Stellschrauben. Zwar waren die Gastgeber in Sachen Torchancen und auch spielerisch immer noch drückend überlegen, die Towerstars ließen sich insgesamt aber nicht mehr ganz so tief in die eigene Zone drängen und konnten ihrerseits die Scheibe schneller durch die neutrale Zone bringen. Auch machten sie mehr Druck an der eigenen blauen Linie und das wurde in der 26. Minute prompt belohnt. Charlie Sarault leitete einen 2-gegen-1-Konter ein, den Sam Herr letztlich mit etwas Unterstützung eines Huskies-Verteidigers zum 0:1 über die Linie drückte. Der Treffer zeigte offensichtlich Wirkung auf den Tabellenführer, denn nur eine Minute später hatte der völlig vor dem Tor vergessene Fabian Dietz gar das 0:2 auf dem Schläger.

Danach kippte das Spiel aber doch wieder deutlicher in Richtung der Hausherren, die mitunter auch bei zwei weiteren Ravensburger Strafzeiten das Tor von Ilya Sharipov unter Beschuss nahmen. Doch erneut warfen sich die Towerstars beherzt in die Schüsse und überstanden auch die heißen Szenen in der eigenen Zone ohne Gegentor. Hätte Matt Alfaro in der 37. Minute einen Alleingang zum 0:2 genutzt, wäre die Pause sicher etwas entspannter gewesen. Aber ohnehin war klar, dass die Towerstars im Schlussabschnitt einiges von den Gastgebern zu erwarten hatten, denn deren 4261 Fans wurden verstärkt ungeduldig. Allerdings waren die ersten hochkarätigen Chancen den Towerstars vorbehalten. Zunächst scheiterte Nick Latta aus kurzer Distanz an Huskies-Keeper Philipp Maurer, auch Sam Herr brachte das Spielgerät nicht zum Ausbau der Führung im gegnerischen Gehäuse unter. Kurz danach blieb auch das erste und letztlich einzige eigene Powerplay des Abends ohne Ertrag

ANZEIGE

Je mehr die Zeit von der Anzeigetafel herunter tickte, desto mehr knisterte die Spannung in der Nordhessen Arena. Kassel war weiter drückend überlegen, die Towerstars hielten dem Druck allerdings mit vereinten Kräften stand und Torhüter Ilya Sharipov brachte die Kasseler Stürmer zur schieren Verzweiflung. Huskies-Trainer Bo Subr ging dann auch früh ins Risiko und nahm 135 Sekunden vor Ende den Torhüter zugunsten eines 6. Feldspielers vom Eis. Das spielte den Towerstars dann auch prompt in die Karten. Nick Latta hielt die Kelle in einen Querpass an der blauen Linie, den Puck nahm Matt Alfaro auf und schob ihn sicher zum 0:2 ins leere Tor der Gastgeber. Als Kassel 24 Sekunden später nach dem gewonnenen Anspielbully den nächsten Angriff mit sechs Feldspielern startete, machte Robbie Czarnik mit dem 0:3 den Deckel endgültig drauf.

„Wir haben einen aufopferungsvollen Kampf geboten und ich bin sehr stolz auf die Jungs“, sagte Towerstars-Coach Gergely Majoross. „Gerade nach der herben Niederlage gegen Freiburg war das enorm wichtig für uns“, ergänzte er. Dank der drei Punkte und den parallelen Ergebnissen der Konkurrenz schoben sich die Towerstars wieder auf Platz 4 vor und sie können den rund sechstägigen Kurzurlaub mit deutlich besserer Stimmung angehen.




NEUESTE BEITRÄGE

Aufruf zum Mitmachen

Großer Camping-Flohmarkt am 27. April beim Erwin-Hymer-Museum

Bad Waldsee – Stöbern, verkaufen, kaufen, genießen … Zum Start ins Frühjahr und damit in die neue Reisesaison veranstaltet das Erwin-Hymer-Museum am Samstag, 27. April von 10.00 bis 16.00 Uhr einen Spezial-Flohmarkt rund ums Camping.
Alle drei Männer werden Angezeigt

Tatverdächtiger unter anderem wegen besonders schweren Diebstahls in Untersuchungshaft

Sigmaringen – Strafrechtliche Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls und eines möglichen räuberischen Diebstahls hat die Polizei nach zwei Taten am Mittwoch eingeleitet.
Digitales Angebot des Verkehrsverbundes wächst weiter

bodo-Linien und bodo-Fahrpläne jetzt auf Google Maps

Region – Ein schneller Blick auf den Routenplaner von Google Maps – und schon wird die nächste Verbindung mit Bus und Bahn zum Zielpunkt angezeigt. Das funktioniert jetzt auch im bodo-Verbundgebiet – im ländlichen Raum bisher keine Selbstverständlichkeit.
Kißlegger Schlosskonzerte

Hassler-Consort spielt Scarlattis “Stabat Mater“

Kißlegg – Das Hassler-Consort bringt am 16. März in der Kirche St. Gallus und Ulrich in Kißlegg Scarlattis “Stabat Mater“ zu Gehör. Beginn ist um 19.00 Uhr. Karten sind ab sofort im Gäste- und Bürgerbüro Kißlegg erhältlich. Preis pro Karte: 22 € / ermäßigt 17 €
“Ausbau der Photovoltaik im Landkreis Ravensburg schreitet deutlich voran”

Lucha und Krebs: Immer mehr Bürger und Unternehmen nutzen günstige Solarenergie

Ravensburg – Der Landkreis Ravensburg hat in den Jahren 2022 und 2023 insgesamt 98 Megawatt Strom aus Photovoltaikanlagen installiert. Das zeigen aktuelle Zahlen aus dem Umweltministerium, die den Stand vom 31. Dezember 2023 wiedergeben.

MEISTGELESEN

In Bad Waldsee ein Betrüger-Duo aufgeflogen

Zwei Tatverdächtige nach Schockanruf festgenommen

Bad Waldsee / Region – Eine Vielzahl an Schockanrufen sind am Dienstag wieder bei Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Ravensburg eingegangen. Ein 56-Jähriger, der bei Bad Waldsee von vermeintlichen Polizeibeamten angerufen wurde, durchschaute die Masche sofort. Als die Täter ihm vorspielten, dass seine Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und er nun eine Kaution in Höhe eines fünfstelligen Euro-Betrags leisten muss, drehte er den Spieß um und verständigte die Polizei.
Der Kristall-Weizen wurde 1924 erfunden

Kißleggs berühmtestes Bier wird 100 Jahre alt

Dürren (dbsz) – Das Kristall-Weizenbier von Farny gibt es seit 1924. Ursprünglich Champagner-Weizen geheißen, löscht es als Kristall-Weizen seit 100 Jahren den Durst. Das Jubiläum nahmen sich drei bekennende Verehrer des perlend-frischen Gerstensaftes zum Anlass, eine Würdigung besonderer Art zu gestalten.
Heimatpfleger Stephan Wiltsche widerlegt die Mär von der Winteraustreibung

Oft fehlgedeutet: das Funkenfeuer

Region – Das Abbrennen von Reisighaufen oder kunstvoll aufgeschichteten sogenannten Funkenfeuern am Sonntag nach Aschermittwoch ist ein sehr alter Brauch. Das Lodern des gewaltigen Feuers nach dem Einbruch der Dunkelheit, verbunden mit dem Verbrennen einer Strohfigur, hat seine eigene Suggestionskraft. Der Brauch ist belegbar von mittelalterlichem Gepräge. Man trifft ihn vor allem in den ehemals katholischen Landschaften des Allgäus an, auch in Vorarlberg, Liechtenstein, dem Tiroler Oberland …
Information der BI Haistergau

Treffen Windräder auch unsere Gesundheit?

Haisterkirch – Die BI Lebenswerter Haistergau, deren Jahreshauptversammlung am 23. Februar um 20.00 Uhr in der Turnhalle Haisterkirch stattfindet, hat einen Flyer erstellt, der sich mit den Auswirkungen möglicher Windparks in unserer Region auf die Natur und die Gesundheit befasst.
Leserbrief

Was ist nur los mit unserem Gesundheitswesen?

Ein Einzelfall exemplifiziert ein grundlegendes Problem
von Hans Schaude
veröffentlicht am 17. Februar 2024

TOP-THEMEN

Bad Waldsee / Region – Eine Vielzahl an Schockanrufen sind am Dienstag wieder bei Bürgerinnen und Bürgern im Landkrei…
Region – Das Abbrennen von Reisighaufen oder kunstvoll aufgeschichteten sogenannten Funkenfeuern am Sonntag nach Asch…
Bad Waldsee – Beim Narenrechtabholen am „Mittwoch vor der Fasnet“ wird den Zuschauern  im Waldseer Rathaus immer…

VERANSTALTUNGEN

ANZEIGE
Cookie Consent mit Real Cookie Banner