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Großausstellung zum 1300-Jahr-Jubiläum der Klosterinsel Reichenau

Geistiges Zentrum und Global Player des Frühmittelalters



Foto: ARTIS – Uli Deck
Armreliquiar der Heiligen Verena von Zurzach, 14. Jh., Münsterschatz Bad Zurzach © Badisches Landesmuseum

Konstanz / Insel Reichenau / Altshausen – Vor 1300 Jahren ließ sich der Wanderbischof Pirmin auf eine wilde Insel im Bodensee rudern. Danach entwickelte sich die Reichenau sehr schnell zu einem der innovativsten kulturellen und politischen Zentren im Reich. Eine mit hochkarätigen Leihgaben aufwartende Große Landesausstellung würdigt nun dieses Jubiläum.

Antependium mit gewirkten Szenen aus dem Leben Jesu aus dem ehemaligen Kloster Rheinau (Kanton Zürich), Basel, vor 1474, Zürich (Schweiz), Schweizerisches Nationalmuseum © Badisches Landesmuseum, Foto: ARTIS – Uli Deck

Kostbare Objekte aus den Schatzkammern Europas

„Welterbe des Mittelalters. 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau“ lautet der Titel der ambitionierten Schau im Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg in Konstanz. Er nimmt natürlich Bezug auf die gleich zweifache Würdigung der Reichenau durch die UNESCO. 2000 wurde die Klosterinsel selbst zum Welterbe ernannt. 2003 wurden dann zehn ausgewählte frühmittelalterliche Prachthandschriften, die auf der Reichenau geschaffen wurden, zum Weltdokumentenerbe erklärt. Die kostbaren Handschriften befinden sich heute in verschiedenen Bibliotheken und Schatzkammern in ganz Europa. Einige von ihnen sind nun für kurze Zeit an den Bodensee zurückgekehrt. Sie bilden neben den wertvollen mittelalterlichen Goldschmiede- und Elfenbeinarbeiten den Kern der Präsentation. Daneben wird in der Ausstellung aber zum Beispiel auch in animierten Filmen in Zeitraffer die Baugeschichte der drei Reichenauer Kirchen anschaulich gemacht.

Evangelistar von Poussay, Paris, Bibliothèque nationale de France, Manuscrits Latin 10514, Buchdeckel vorn © Bibliothèque nationale de France

Wandermönche und Klostergründer im Frankenreich

Der erste Raum der Schau ruft ins Bewusstsein, dass die Klostergründung durch Pirmin kein Einzelfall war. Im siebten und achten Jahrhundert kamen zahlreiche Wandermönche, meist aus dem frommen Irland, ins Frankenreich und gerade auch an den Oberrhein oder in die Region um den Bodensee und stifteten neue Klöster. Wobei sich bei den Gründungserzählungen, ob es nun um Fridolin, Gallus, Kolumban oder Magnus geht, oft Fakten und Legenden überlagern. Manchmal entstanden die Klöster auch erst nach dem Tod und an den Gräbern der Wandermönche oder Eremiten. Als Beispiel hierfür wird in der Ausstellung auch eine Frau thematisiert: die Heilige Verena, an deren Grab in Zurzach ein Kloster entstand, das später zur Reichenau gehörte. Von dort kam ein prächtiges spätgotisches Armreliquiar in die Ausstellung.

Im Gebet vernetzt

Sich auf einer Insel anzusiedeln, brachte die gewünschte Abgeschiedenheit und bedeutete gleichzeitig einen gewissen Schutz für die Klostergemeinschaft. So konnte sie ungestört ihrem streng gegliederten Tagesablauf mit vielen festgelegten Gottesdiensten und Gebetszeiten nachgehen. Überhaupt spielte das gemeinsame Gebet sowie auch das Gebet für andere eine wichtige Rolle. Ein eindrucksvoller Beleg für ein regelrechtes Gebetsnetzwerk ist das über Jahrhunderte geführte Reichenauer Verbrüderungsbuch. Darin sind Zehntausende von Namen aufgeführt von Mönchen aus verbrüderten Klöstern sowie von Stiftern und Wohltätern. Für sie alle wurde gebetet. Das Buch wird in der Ausstellung übrigens nicht nur gezeigt. In dem betreffenden Raum werden die Namen auch verlesen.

Enge Beziehungen zum Kaiser und zum Adel der Region

Aber dieses stille, kontemplative Leben war sozusagen nur die eine Seite der Medaille. Das Benediktinerkloster Reichenau war in den ersten Jahrhunderten seines Bestehens auch ein bedeutender Player in der hohen Politik des Reiches. Besonders zu den karolingischen und ottonischen Kaisern bestanden engste Beziehungen. So waren einige Äbte zeitweise am Kaiserhof tätig oder wurden von den Kaisern für heikle diplomatische Missionen ausgewählt. Und Abt Waldo musste sogar für Karl den Großen auf der Insel englische Geiseln unterbringen. Auf der Insel gab es auch eine eigene Kaiserpfalz, in der die Herrscher während ihres Aufenthalts absteigen konnten. Kaiser Karl III. der Dicke wurde sogar im Mittelzeller Münster begraben. Zahllose prachtvolle kaiserliche Urkunden bezeugen in der Ausstellung die besondere Gunst der Kaiser. Zu sehen sind auch einige – ebenso eindrucksvolle – gefälschte Urkunden. Mit ihnen wollte das Kloster, als sein Stern ab dem 12. Jahrhundert zu sinken begann, vermeintliche oder tatsächlich bestehende alte Rechte verteidigen.

Eine andere wichtige Stütze für das Kloster war von Anfang an auch der Adel aus der Region. Dieser schickte seine Söhne dann auch an die renommierte Klosterschule, wo sie eine Bildung auf höchstem Niveau erhielten. Sie machten danach in Kirche oder Politik Karriere oder blieben auf der Reichenau. In der Ausstellung lenken etwa Illustrationen in einem Blockbuch den Blick auf Meinrad, der aus Sülchen bei Rottenburg stammte, als Kind auf die Reichenau kam, später als Einsiedler über dem Zürichsee lebte und dessen Grab schließlich Ausgangspunkt der Abtei Einsiedeln wurde.

Unbekannter Künstler, Hermann der Lahme (1013-1054) mit astronomischen Geräten, 18. Jahrhundert, Katholische Kirchengemeinde Reichenau, Foto: Herbert Eichhorn

Aus Altshausen „das Wunder seines Zeitalters“

Eine bemerkenswerte Karriere machte Hermann der Lahme, wie er wegen seiner schweren Behinderung genannt wurde. Er stammte aus dem Grafengeschlecht von Altshausen-Veringen, wurde im Jahr 1013 in Oberschwaben geboren, wahrscheinlich in Altshausen, wo er auch begraben wurde. Vielseitig begabt, sowohl künstlerisch-musikalisch als auch wissenschaftlich, schuf er wichtige Werke etwa zur Astronomie, zur Mathematik oder zur Geschichte. Er wurde deshalb von seinen Zeitgenossen als einer der großen Universalgelehrten der Epoche verehrt. Ihm wurde lange die Dichtung des Salve regina zugeschrieben. Heute gilt seine Weltchronik, die die Zeit von Christi Geburt bis zum Jahr 1054 umfasst, als sein Hauptwerk.

Ein bis heute geschätzter Dichter

Irgendwo am Bodensee wurde der heute wohl bekannteste Reichenauer Mönch, Walahfrid Strabo, geboren. Nach seiner Ausbildung an der Klosterschule war er ein Jahrzehnt lang am Kaiserhof in Aachen. Kaiser Ludwig der Fromme ernannte ihn schließlich zum Abt der Reichenau. Er verfasste theologische Texte, ist aber heute vor allem wegen seiner Dichtungen berühmt. So wird sein Langgedicht „Über den Gartenbau“ („Hortulus“) heute noch bzw. wieder gelesen und seine Aussagen zu verschiedenen Heilpflanzen stoßen bis heute auf Interesse.

Reichenauer Schulheft mit dem altirischen Gedicht über Pangur Bán, den weißen Kater. Frühes 9. Jahrhundert, fol. 1v/2r © St. Paul im Lavanttal, Foto: Gerfried Sitar

Das berühmteste Schulheft

Angerührt beugt man sich schließlich über die Vitrine mit dem wohl berühmtesten Schulheft des Mittelalters. Ein Reichenauer Mönch machte darin seine Notizen zu Themen wie Astronomie oder lateinischer Literatur. Daraus berühmt geworden ist vor allem ein altirisches Gedicht über einen Mönch und seine weiße Katze Pangur Bán. Das Gedicht, das von zahlreichen bedeutenden Autoren, etwa von W. H. Auden oder dem Nobelpreisträger Seamus Heaney, ins Englische übertragen wurde, erfreut sich bis heute im englischen Sprachraum großer Beliebtheit und das bis hin zur Popkultur.

Ecclesia, Petershausener Sakramentar, Kloster Reichenau, um 980, Universitätsbibliothek Heidelberg, Cod. Sal. IXb, fol. 40v © Universitätsbibliothek Heidelberg, Cod. Sal. IXb, Petershausener Sakramentar, fol. 40v

Die Reichenauer Prachthandschriften

Aber die Reichenau war im Frühmittelalter nicht nur als ein Ort der Bildung und der Wissensvermittlung von globaler Bedeutung. Bücher dienten dort nicht ausschließlich dem Sammeln und Weitergeben von Wissen. Die Bücher von der Reichenau waren auch begehrte Luxusartikel. Die Klosterinsel hatte sich zu einem hochspezialisierten, weltweit führenden Ort der Buchproduktion entwickelt, der im 10. Jahrhundert seine größte Blüte erlebte. Die meisten dieser Prachtbände wurden für den Export geschaffen und gelangten schließlich an oft weit entfernten Bestimmungsorten zu ihren hochrangigen Besitzern.

In der Ausstellung wird zunächst die handwerkliche Seite der Buchproduktion erläutert. Dann gelangt man schließlich in so etwas wie das Sanktuarium der Schau. Das Licht ist stark heruntergefahren. Die einzelnen Prachtbände werden in klimatisierten Vitrinen präsentiert. Es wird also alles getan, diese unersetzlichen Preziosen unbeschadet zu präsentieren. Einige von ihnen können aus konservatorischen Gründen auch nicht für die gesamte Laufzeit gezeigt werden und werden daher nach drei Monaten gegen andere – ebenso kostbare – Handschriften ausgetauscht. Dem Besucher gehen die Augen über bei all der noblen Pracht an Buchmalerei, aber auch bei den kostbaren Buchhüllen aus Gold und Elfenbein. Der Codex Egberti, das Liuthar-Evangeliar, das Petershausener Sakramentar und die anderen enthalten zumeist liturgische Texte. Aber sie wurden natürlich nur zu ganz besonders wichtigen Anlässen benutzt, das Liuthar-Evangeliar etwa bei der Liturgie zu den Kaiserkrönungen.

Codex Egberti (Widmungssbild), Trier, Wissenschaftliche Bibliothek der Stadt Trier / Stadtarchiv Trier, Hs. 24, fol. 2r, UNESCO-Weltdokumentenerbe ©Wissenschaftliche Bibliothek der Stadt Trier, Foto: A.D. Runkel

Die Schöpfer der Handschriften

Was einen nach über tausend Jahren aber besonders berührt, sind die Übergabedarstellungen vorne in den Bänden. Lange bevor es üblich wurde, Bilder zu signieren, stellen sich hier die Maler und Schreiber durchaus selbstbewusst selber dar, wie sie ihr Werk übergeben. Und nennen ihre Namen, wie zum Beispiel im Codex Egberti die Reichenauer Mönche Kerald und Heribert. In einer Medienstation kann der Besucher übrigens in aller Ruhe die Reichenauer Handschriften gewissermaßen durchblättern.

Der Reichenauer Reliquienschatz

Ein weiteres Kapitel der Ausstellung ist schließlich den wertvollen Reliquien gewidmet, die nach und nach auf die Insel kamen. Sie machten die Reichenau auch zu einem bedeutenden Ziel für Wallfahrer. Und sie wirken bis heute nach, bescheren sie den Inselbewohnern doch immer noch drei zusätzliche kirchliche Feiertage. An diesen werden die Reliquien in feierlichen Prozessionen über die Insel getragen. Besondere Verehrung erfahren bis heute die Gebeine des Evangelisten Markus, die um 930 als solche erkannt wurden. Für sie wurde damals an die Klosterkirche eine eigene Wallfahrtskirche angebaut. Etwa gleichzeitig kam eine Heilig-Blut-Reliquie auf die Insel. Um diese zu präsentieren, wurde die Klosterkirche um einen – heute allerdings nicht mehr bestehenden – Rundbau ergänzt. Für den neu erworbenen Schädel des Heiligen Georg errichtete Abt Hatto III. schließlich die heute noch erhaltene Kirche in Oberzell.

Luftaufnahme der Insel Reichenau © Tourist-Information Reichenau, Foto: Achim Mende

Ein Besuch der Insel muss sein

Spätestens jetzt wird klar, dass man es – so spektakulär die dort gezeigten Stücke auch sein mögen – nicht beim Besuch der in Konstanz angesiedelten Ausstellung belassen kann. Man muss auch hinüber auf die Insel im Untersee, die das große Jubiläum unter dem Motto „Wir knüpfen ein Band“ ebenfalls feiert. Zwar sind von den ursprünglich rund 20 Kirchen, die es neben dem Münster auf der Reichenau einst gab, nur gerade mal zwei übriggeblieben. Aber die Begegnung mit diesen bedeutenden historischen Resten berühren einen und ergänzen die Eindrücke aus der Großen Landesausstellung um wichtige Aspekte. Die neu präsentierte Schatzkammer im Münster St. Maria und Markus in Mittelzell mit dem wertvollen Kirchenschatz und die weltberühmten mittelalterlichen Wandmalereien in der Stiftskirche St. Georg in Oberzell müssen den Ausstellungsbesuch unbedingt ergänzen. Berührt und den Kopf voll mit überraschenden Gedanken über ein fernes, aber großartiges Kapitel europäischer Geschichte, macht man sich dann abends vom Bodensee aus auf den Heimweg.
Herbert Eichhorn

In der Bildergalerie (Fotos: Eichhorn) Impressionen aus der Ausstellung, von der Insel Reichenau und aus der Stiftskirche St. Georg in Oberzell mit ihren weltberühmten Wandmalereien.

Ausstelllung „Welterbe des Mittelalters. 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau“

Bis 20. Oktober 2024
Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Benediktinerplatz 5, Konstanz
Dienstag bis Sonntag, Feiertage
Zeitfenster: 10.00 bis 14.00 Uhr (Einlass bis 13.00 Uhr), 14.00 bis 18.00 Uhr

Informationen unter ausstellung-reichenau.de



BILDERGALERIE

Fotos: Herbert Eichhorn

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