Skip to main content
Ein Jahr voller besonderer Entdeckungen in Oberschwaben-Allgäu

Ein neues Magazin, Blumenpracht in Wangen, die BAROCKwoche, fröhliche Feste und 300 Jahre jüdisches Leben in Laupheim 2024



Foto: OTG
Die Basilika in Weingarten.

Allgäu-Oberschwaben – Grüne Hügel und blaue Seen, lebendige Städtchen und herzliche Menschen, Genussmomente in Gasthäusern und Hofläden, artenreiche Natur und prachtvolle Barockkunst. Die Region Oberschwaben-Allgäu macht es einem wirklich leicht, sich in sie zu verlieben. Schon wer im neuen, reich bebilderten Magazin „Weitblicke“ blättert, kann sich ihrem Zauber kaum entziehen. Und mancher Anlass lockt 2024 zusätzlich in die Region – von der Landesgartenschau in Wangen im Allgäu über das Jubiläum „300 Jahre Basilika Weingarten“ bis zu einer neuen Dauerausstellung zu jüdischem Leben in Laupheim, gestaltet vom Stuttgarter „Haus der Geschichte“. Aber lesen Sie selbst…

Neues Reisemagazin für Oberschwaben-Allgäu

Ein wahrer Augenschmaus ist das neue Reisemagazin „Weitblicke“ für Oberschwaben-Allgäu: Es macht Lust, Land und Leute dieser wohltuenden, ehrlichen und bodenständigen Region kennenzulernen. Mit großformatigen Bildern und liebevoll aufbereiteten Reportagen erzählt es die Geschichten von besonderen Menschen aus der Region und lädt dazu ein, in die Schönheit ihrer Natur und die Vielfalt ihrer Freizeitangebote einzutauchen. Dazu gehören die typischen sattgrünen Hügel, historische Altstädte, malerische Landgemeinden, Gasthäuser, Brauereien und die vielfältigen Erlebniswelten in Museen und Schlössern. Außerdem entführt das Magazin in verwunschene Moor- und Badeseen, artenreiche Naturschutzgebiete und eröffnet immer wieder den Blick auf die nahen Berge der Alpen oder ins Tal der hier noch jungen, wendigen Donau. Genussthemen, die Angebote der Thermenregion und Informationen zu den zertifizierten Radwegen und Premiumwanderwegen machen das neue Reisemagazin rund.

ANZEIGE

Das Magazin „Weitblicke“ kann bestellt werden bei Oberschwaben Tourismus, Neues Kloster 1, D-88427 Bad Schussenried, Tel. +49 (0)7583 926 38-0, info@oberschwaben-tourismus.de. Außerdem steht es zum Download auf www.oberschwaben-tourismus.de bereit.

Zum Schwelgen schön: BAROCKwoche 2024

Es ist eine glanzvolle Epoche, die die Region Oberschwaben-Allgäu prägt. Wie schillernde Perlen einer Kette reihen sich die Bauten der Oberschwäbischen Barockstraße aneinander. Es sind eindrucksvolle Klöster, prachtvoll stuckierte Kirchen und aufwändig verzierte Schlossbauten, die die Anziehungspunkte der berühmten Ferienstraße bilden. Eine besondere Gelegenheit, in die Zeit barocken Überschwangs einzutauchen, schafft in jedem Jahr die BAROCKwoche. Sie findet 2024 vom 10. bis 18. August statt. Historische Persönlichkeiten nehmen die Besucher dabei an die Hand und plaudern aus ihrem bewegten Leben, kulinarische Kostproben geben Einblicke in die Ess- und Trinkgewohnheiten der Zeit, Türen öffnen sich in Rokokosäle und Kirchenräume und außergewöhnliche Konzerte bringen die Zeit zum Klingen. Mehr Informationen unter: www.himmelreich-des-barock.de

ANZEIGE

164 Tage Blumenpracht in Wangen im Allgäu

Eine große Gartenparty bereitet die Stadt Wangen im Allgäu mit der Landesgartenschau 2024 vor. Unter dem Motto “kunter, bunter, munter” öffnet sie am 26. April 2024 ihre Tore und verspricht bis zum 6. Oktober 164 Tage Fre ude an Blumen, Gärten, Parks und städtebaulichen Innovationen. Im Zentrum der Ausstellung steht der neue Argenpark, der die historische Altstadt mit dem ehemaligen Gelände der Weberei ERBA verbindet. Er bildet entlang des renaturierten Flusses ein grünes Band und ermöglicht vielfältige Zugänge zum Wasser und – mit neuen Brücken – auch Übergänge. Farbenfrohe Blumenmeere ziehen sich als bunte Streifen über das Gartenschaugelände – wie früher die Muster und Fäden der einstigen Weberei. Aktuelle Trends in Gartenbau und Floristik sind ebenso zu bestaunen wie zukunftsfähige Schau- und Themengärten. Zahlreiche Feste, Vorträge, Workshops und Konzerte schaffen immer wieder neue Anlässe, die Gartenschau zu besuchen. Weitere Informationen: www.lgswangen2024.de

300 Jahre barocke Pracht in Weingarten

Deutschlands größte Barockkirche feiert in 2024 Geburtstag. Vor 300 Jahren, am 10. September 1724, wurde die barocke Basilika des Weingartener Benediktinerklosters mit einem pompösen Festakt geweiht. Seither gilt sie als „Petersdom“ Oberschwabens, haben die Erbauer sich doch exakt an den Maßen der römischen Mutterkirche orientiert. Stattliche 106 Meter Länge misst das aufwändig dekorierte Kirchenschiff, damit ist sie halb so lang wie die Peterskirche in Rom. Die hoch aufragende und farbig ausgemalte Kuppel ist ganze 66 Meter hoch. Die auf einem Bergsporn thronende Kirche macht gestern wie heute den Glanz einer ganzen Epoche spürbar. Das Jubiläum „300 Jahre Basilika Weingarten“ begehen das katholische Pfarramt St. Martin, die Stadt Weingarten und das Land Baden-Württemberg das ganze Jahr über mit zahlreichen Veranstaltungen, so etwa Führungen zu sonst verschlossenen Bereichen der Basilika, wie auf den Dachstuhl über den Gewölben. Einer der Höhepunkte wird das Theaterspektakel des „Welfentheaters“ im Juni und Juli sein. Das Open-Air-Spiel findet traditionell auf dem Vorplatz der mächtigen Basilika statt. In diesem Jahr dreht sich alles um den Bau des Gotteshauses. Wie ging es dabei zu? Wer war dabei? Hat man wirklich drei Millionen Ziegel verbaut? Bei der Festwoche vom 10. bis 15. September finden neben einem Festgottesdienst mit Orchester und Basilikachor, Vorträge, besondere Führungen und eine außergewöhnliche Lichtinszenierung des Außenbaus statt. Mehr Informationen:
www.oberschwaben-tourismus.de/basilikajubilaeum

ANZEIGE

Neue Dauerausstellung „Jüdische Beziehungsgeschichten“ in Laupheim

Im Jahr 2024 feiert die Stadt Laupheim mit „300 Jahre jüdisches Leben in Laupheim“ ein ganz besonderes Jubiläum. Aus diesem Anlass eröffnet die Stadt am 24. Januar 2024 im Museum zur Geschichte von Christen und Juden die neue Dauerausstellung „Jüdische Beziehungsgeschichten“ – konzipiert und realisiert vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Im Jahr 1724 wurde zur Belebung der Wirtschaft Laupheims die Ansiedlung jüdischer Familien gefördert. Die jüdische Gemeinde wuchs bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zur größten im damaligen Königreich Württemberg an, die Geschichte der Stadt wurde maßgeblich vom Zusammenleben der christlichen und jüdischen Bevölkerung geprägt. Die neue Ausstellung zeigt auf, wie aus gemeinsamen Interessen und Zielen ein enges Beziehungsgeflecht zwischen Christen und Juden entstand, ohne dass Vorbehalte und Antisemitismus je ganz verschwanden. Sie blieben beständige Störfaktoren in der gemeinsamen Geschichte und führten während des Nationalsozialismus zur Zerstörung der christlich-jüdischen Stadtgesellschaft Laupheims. Szenografisch bietet die neue Dauerausstellung den Besuchern ein außergewöhnliches Erlebnis. Dabei spielen Textilien für die Wissensvermittlung eine große Rolle. Das Material trägt zum Verständnis bei, wie Beziehungen zwischen Menschen entstehen und gelebt werden. Es ermöglicht, Lebenslinien nachzuvollziehen und hilft, Inhalte miteinander zu verknüpfen. Und es macht sichtbar, wie ein gewachsenes Beziehungsgewebe vollständig zerrissen werden kann. Mehr Informationen: www.oberschwaben-tourismus.de/ausstellunglaupheim

Festsommer 2024 in Oberschwaben-Allgäu

Historische Festumzüge, Adlerschießen, Pfeifer und Trommler, Open Air-Theater, Spiele und Musik: Oberschwaben-Allgäu feiert von Mai bis September mit ausgelassenen Festen den Sommer. Besonders viele Städte der Region richten Kinder- & Heimatfeste aus, die auf eine lange Geschichte zurückblicken. So etwa allein im Juli das große Rutenfest in Ravensburg, das Isnyer Kinder- & Heimatfest, das Schützenfest in Biberach und das Leutkircher Kinderfest. In Kißlegg wird schon Ende Mai bis Anfang Juni die erste urkundliche Erwähnung des Ortes vor 1200 Jahren ganz besonders gefeiert. Höhepunkt sind die „Mittelalterlichen Kinder- und Heimattage“, bei denen sich unter anderem der Schlosspark in eine mittelalterliche Festung verwandeln wird und bei Führungen 1200 Jahre Ortsgeschichte auf unterhaltsame Weise unter die Lupe genommen werden. Was all diesen Festen gemeinsam ist: Sie bringen ehemalige Bewohner in ihre Heimatstädte zurück, Einheimische und Gäste zusammen und die Menschen miteinander ins Gespräch. www.oberschwaben-tourismus.de/veranstaltungshighlights

Ein paar der schönsten Feste und ihre Termine:

30.5.-2.6.2024: Mittelalterliche Kinder- und Heimattage Kißlegg
5.-9.7.2024: Welfenfest in Weingarten
11.-15.7.2024: Bächtlefest in Bad Saulgau
12.-21.7.2024: Schützenfest in Biberach
13.-16.7.2024: Kinderfest in Leutkirch
12.-15.7.2024: Isnyer Kinder- und Heimatfest
19.-23.7.2024: Rutenfest in Ravensburg
17./18.8.2024: Schloss- & Kinderfest Aulendorf
13.-16.9.2024: Magnus-, Heimat- und Kinderfest in Bad Schussenried




NEUESTE BEITRÄGE

Am 13. April

Bus aus Aulendorf fährt nach München zum „Marsch für das Leben“

Aulendorf (rei) – Am 13. April kommen Christen auf dem Königsplatz in München zusammen, um beim „Marsch für das Leben“ für das Lebensrecht aller Menschen, auch der gezeugten und noch nicht geborenen Menschen, einzutreten. Aus Oberschwaben fahren Busse ab Aulendorf und ab Ochsenhausen nach München.
Denkmal-Projekt in Walddorfhäslach (Kreis Reutlingen)

JaKo-Baudenkmalpflege ist für den Staatspreis Baukultur des Landes nominiert

Rot an der Rot – Die Arealentwicklung inklusive Energiekonzept „Neue Ortsmitte Walddorfhäslach“ der JaKo Baudenkmalpflege GmbH und der JaKo Energie GmbH ist für den renommierten Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2024 in der Kategorie Städtebau / Stadtentwicklung nominiert worden. Damit ist das Projekt unter den drei Besten von insgesamt 235 Bewerbungen.
Leserbrief

Die neuen Götzen heißen Zeitgeist und Gewinnmaximierung

Zum Ausbau der Windkraft, insbesondere zum möglichen Bereitstellen eines in kirchlichem Besitz stehenden Grundstücks bei Siggen (Gemeinde Argenbühl) als Standort für eine Windkraftanlage
von Hans-Joachim Schodlok
veröffentlicht am 22. Februar 2024
In Bad Waldsee ein Betrüger-Duo aufgeflogen

Zwei Tatverdächtige nach Schockanruf festgenommen

Bad Waldsee / Region – Eine Vielzahl an Schockanrufen sind am Dienstag wieder bei Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Ravensburg eingegangen. Ein 56-Jähriger, der bei Bad Waldsee von vermeintlichen Polizeibeamten angerufen wurde, durchschaute die Masche sofort. Als die Täter ihm vorspielten, dass seine Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und er nun eine Kaution in Höhe eines fünfstelligen Euro-Betrags leisten muss, drehte er den Spieß um und verständigte die Polizei.
Kleinkunstreihe „Kultur am See“ in Bad Waldsee

Comedy, Parodie und jede Menge Musik: Tobias Gnacke kommt

Bad Waldsee – Der Bad Waldseer Kulturverein Spektrum K präsentiert an diesem Samstag, 24. Februar, im Haus am Stadtsee den Entertainer Tobias Gnacke. Er zeigt in der Reihe „Kultur am See“ sein Programm „Wer jagt gewinnt“. Eine Show mit Parodie, Bauchreden, Quatsch und jeder Menge Musik. Beginn ist um 20.00 Uhr.

MEISTGELESEN

Geschäftsführerin stellt sich per Video vor

Petra Springer: Meine Vision vom Kurhaus

Bad Wurzach (rei)  – Petra Springer, in Bad Wurzach und darüber hinaus bekannt als Dirigentin der Stadtkapelle (bleibt sie nach wie vor) und seitherige Leiterin der Jugendmusikschule, wechselt bekanntlich zum 1. April zur Kurhaus-Genossenschaft (die Bildschirmzeitung hat darüber berichtet; siehe Link am Ende des Artikels).  Sie fungiert dort als Geschäftsführerin und Eventmanagerin. Warum hat sie sich für die Position im Kurhaus Bad Wurzach entschieden? Was treibt Petra Springer an…
Heimatpfleger Stephan Wiltsche widerlegt die Mär von der Winteraustreibung

Oft fehlgedeutet: das Funkenfeuer

Region – Das Abbrennen von Reisighaufen oder kunstvoll aufgeschichteten sogenannten Funkenfeuern am Sonntag nach Aschermittwoch ist ein sehr alter Brauch. Das Lodern des gewaltigen Feuers nach dem Einbruch der Dunkelheit, verbunden mit dem Verbrennen einer Strohfigur, hat seine eigene Suggestionskraft. Der Brauch ist belegbar von mittelalterlichem Gepräge. Man trifft ihn vor allem in den ehemals katholischen Landschaften des Allgäus an, auch in Vorarlberg, Liechtenstein, dem Tiroler Oberland …
Der Kristall-Weizen wurde 1924 erfunden

Kißleggs berühmtestes Bier wird 100 Jahre alt

Dürren (dbsz) – Das Kristall-Weizenbier von Farny gibt es seit 1924. Ursprünglich Champagner-Weizen geheißen, löscht es als Kristall-Weizen seit 100 Jahren den Durst. Das Jubiläum nahmen sich drei bekennende Verehrer des perlend-frischen Gerstensaftes zum Anlass, eine Würdigung besonderer Art zu gestalten.
Leserbrief

Was ist nur los mit unserem Gesundheitswesen?

Ein Einzelfall exemplifiziert ein grundlegendes Problem
von Hans Schaude
veröffentlicht am 17. Februar 2024
Aschermittwoch der Grünen in Biberach

Der Bericht der Polizei

Biberach / Ulm – Die Absage des Politischen Aschermittwochs der Grünen in Biberach aufgrund massiver Proteste – darunter vieler Landwirte – wird bundesweit diskutiert. Die Bildschirmzeitung (DBSZ) hat darüber am 14. Februar berichtet (Link am Ende des Artikels); wir hatten dabei Pressemitteilungen der Grünen und eine erste Mitteilung der Polizei zusammengestellt. Am Donnerstagabend (19.10 Uhr) hat das Polizeipräsidium Ulm seine Darstellung der Ereignisse präzisiert. Wir veröffentlichen diese…

TOP-THEMEN

Bad Waldsee / Region – Eine Vielzahl an Schockanrufen sind am Dienstag wieder bei Bürgerinnen und Bürgern im Landkrei…
Region – Das Abbrennen von Reisighaufen oder kunstvoll aufgeschichteten sogenannten Funkenfeuern am Sonntag nach Asch…
Bad Waldsee – Beim Narenrechtabholen am „Mittwoch vor der Fasnet“ wird den Zuschauern  im Waldseer Rathaus immer…

VERANSTALTUNGEN

ANZEIGE
Cookie Consent mit Real Cookie Banner