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Der Kristall-Weizen wurde 1924 erfunden

Kißleggs berühmtestes Bier wird 100 Jahre alt



Foto: Mauch
Emailloid- oder Imoglasschild aus den 1960er-Jahren. Archiv: Mauch

Dürren (dbsz) – Das Kristall-Weizenbier von Farny gibt es seit 1924. Ursprünglich Champagner-Weizen geheißen, löscht es als Kristall-Weizen seit 100 Jahren den Durst. Das Jubiläum nahmen sich drei bekennende Verehrer des perlend-frischen Gerstensaftes zum Anlass, eine Würdigung besonderer Art zu gestalten.

Paul Sägmüller, Bernd Mauch und Martin Röther fassen die Entstehung, den Werdegang und das ganze Drumrum um diese Bier-Spezialität in einem Buch zusammen, das spätestens zum Jubiläumsfest – wird vom 19. bis 21. April in Dürren gefeiert – erscheinen soll. Seit Wochen wird recherchiert, zusammengetragen, fotografiert und aufgeschrieben. „Unglaublich, was es da alles nur über dieses eine Bier zu berichten und zeigen gibt“, sagt Bernd Mauch im Gespräch mit der Bildschirmzeitung.

Eine Kreation von Farnys Braumeister Wilhelm Zeitler

Erfunden wurde der Farny-Kristall-Weizen 1924 von Wilhelm Zeitler, dem  damaligen Braumeister der Farny-Brauerei. Das schäumende, glasklare Weizenbier, das zunächst den Namen Champagner-Weizen trug, wurde von anderen Brauereien vielfach kopiert, „aber nie in dieser Güte erreicht“ (Mauch). Warum aus dem Namen „Champagner-Weizen“ die Bezeichnung „Kristall-Weizen“ wurde, wird im Buch erklärt.

Die drei Verfasser des Buches sind begeisterte Brauereiartikelsammler und so fand sich eine breite Basis für das Buch in den eigenen Sammlungen. Da hat jeder ein kleines Museum zu Hause.

Das Buch wird den Titel tragen „Wahrhaftig – ein Jahrhundert-Bier“. Freuen Sie sich auf die Buchvorstellung (Datum und Veranstaltungsort werden noch bekanntgegeben) und natürlich auf das Jubiläumsfest in der Farny-Brauerei.

So sieht der Buch-Titel aus. Wann und wo das Buch vorgestellt wird, was es kostet und wo es zu kaufen sein wird, darüber informiert die Bildschirmzeitung zur gegebenen Zeit. Repro: Mauch




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