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Bericht vom Samstag

Wurzacher Weihnachtsmarkt ganz in Weiß



Foto: Uli Gresser
Ab Einbruch der Dunkelheit wurde es richtig voll auf dem Klosterplatz.

Bad Wurzach – Die Hütten für den Weihnachtsmarkt standen bereits am Donnerstag auf dem Klosterplatz, ebenso das Empfangsschild. Die Weihnachtsbäume erstrahlten im Lichterglanz, doch dann kam der ersehnte Stoff, der jedem Weihnachtsmarkt das richtige Flair gibt: Schnee. Und zwar in solchen Mengen, dass es problematisch wurde.

Johanne Gaipl, die Leiterin der Bad Wurzach-Info (BWI) und des Organisationsteams musste sich frühmorgens bis zu ihrem Arbeitsplatz über das „Festgelände“ durch kniehoch liegenden Schnee kämpfen. So viel Schnee wie schon lange nicht mehr war in den beiden Tagen vom Aufbau der Hütten bis zum Beginn des Weihnachtsmarktes am Samstagnachmittag gefallen. Und weil der Schnee nicht nur auf dem Boden, sondern auch auf den steilen Dächern von Maria Rosengarten landete, wurde er zum Problem.

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Bauhofmitarbeiter hatten alle Hände voll zu tun

Die Bauhofmitarbeiter waren beim Räumdienst vollkommen eingespannt. Durch die Steilheit der Dächer des historischen Gebäudes drohten Dachlawinen, so dass der direkte Zugang vom Parkplatz über den kleinen Innenhof zwischen Tor und Gebäude aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste. Das galt natürlich auch für dort die stehenden Verkaufs-Hütten. Ein Kunsthandwerker hatte Glück: Er durfte seine Waren im Gewölbe, dem Ausstellungsraum des Naturschutzzentrum feilbieten, für einen Verein gab es diese Möglichkeit nicht.

Die fünf vom Orga-Team

Als dann Bürgermeisterin Alexandra Scherer am Nachmittag den Markt eröffnete, war der „Marktplatz“ vom Schnee befreit. Sie lobte den Einsatz des Bauhofes und dankte dem im vergangenen Jahr bewährten Orga-Team um die Ehrenamtlichen Gisela Brodd, Petra Greiner und Karl Mayer sowie Johanne Gaipl und Albertine Schoeters von der Bad Wurzach-Info für ihr Engagement, um den Weihnachtsmarkt durchführen zu können

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Schneeparadies für Kinder

Die riesigen Schneehaufen an den Rändern wurden natürlich große Anziehungspunkte für die Kinder, die auf die Ankunft des Nikolaus und seinen kleinen Engeln warteten.

Handgemachte Musik

Die großen und kleinen Gäste wurden von der Jugendkapelle Bad Wurzach und dem Vorstufenorchester der Jugendmusikschule unter der Leitung von Petra Springer mit adventlichen und weihnachtlichen Weisen begrüßt. Darauf sind die Organisator/innen des Weihnachtsmarktes besonders stolz: In Bad Wurzach wird live musiziert. Nach den Jugendorchestern hatten noch das Akkordeonorchester unter der Leitung von Dorith Strobel und der evangelische Posaunenchor unter Johannes Wirth an diesem Weihnachtsmarktsamstag einen Auftritt auf der kleinen Bühne an der Kirchentreppe. Den musikalischen Abschluss bildete am Samstag das vom A-Capella-Abend in Ziegelbach bekannte Gesangsquartett „VieraGsang“.

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Aber auch im Liederkranzcafé im Nebenraum des Sitzungssaales wurde musiziert: Gisela Hecht-Huber unterhielt die Gäste mit einer Partnerin mit besinnlichen Gitarrenklängen. Bei Außentemperaturen von unter Null wurde das Angebot von “Chorioso” mit Kaffee, Tee und Kuchen gerne im gemütlich dekorierten und mollig warmen Raum gerne angenommen, während nebenan im Sitzungssaal und in der Stadtbücherei im zweiten Obergeschoss die Kunsthandwerker ihren bunten Strauß an Handwerkskunst feilboten. Für die Kleinen gab es in der Bücherei eine Vorlesestunde und beim Kinderbasteln in der BWI wurden die Kids von den Mitarbeitern von BWI und Naturschutzzentrum umsorgt.

Innehalten in der Kapelle

Und wem der Rummel zu viel wurde, konnte sich in der Rokokokapelle bei Adventsimpulsen ein wenig erholen.

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Wie in jedem Jahr wurde es nach der Blauen Stunde, also nach Einbruch der Dunkelheit, richtig voll auf dem Klosterplatz, wo viele kulinarische Schmankerl wie etwa die berühmte Kartoffelsuppe der Narrenzunft Unterschwarzach, Fischspezialitäten des Fischereivereines, Esskastanien des Fanfarenzuges und natürlich wieder die thailändischen Spezialitäten von Paa auf die Besucher warteten.
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Fotos: Uli Gresser

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