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Am Montag, 18. Dezember

Verein Solidarische Gemeinde Aulendorf e.V. gründet sich



Foto: Gerhard Maucher
Freuen sich auf die Gründung der Solidarischen Gemeinde Aulendorf: Maren Dronia Caritas Bodensee-Oberschwaben, Bürgermeister Matthias Burth, Karin Halder, Gemeinderätin und Steuerungsgruppe, Josef Bühler und Cornelia Glaser (von links nach rechts).

Aulendorf – „Gemeinsam mit Ihnen möchten wir uns weiterhin auf den Weg zu einer geselligen, gesunden und sorgenden Stadt machen.“ Mit diesem Aufruf lädt die „Solidarische Gemeinde Aulendorf e.V.“ zu einer Gründungsversammlung am Montag, 18. Dezember um 19.00 Uhr in den Musiksaal der Schule am Schlosspark ein.

Obwohl Aulendorf im Vergleich zu anderen Gemeinden im Landkreis eine „junge Gemeinde“ sei, so der Bürgermeister Matthias Burth, sei auch Aulendorf mit den Herausforderungen des demografischen Wandels und den mangelnden Strukturen in einer älter werdenden Gemeinde konfrontiert. Vor drei Jahren hatte sich Aulendorf deshalb als eine von sechs Gemeinden im Landkreis für das Projekt „Solidarische Gemeinden“ beworben. Grundlage des Projekts war die Konzeption „Solidarische Gemeinden im Landkreis Ravensburg“ der Caritas Bodensee-Oberschwaben und des katholischen Dekanats Allgäu-Oberschwaben. Für die Umsetzung des Projektes wurde eine Steuerungsgruppe eingerichtet, die den Prozess der Bürgerbeteiligung durch Befragungen von Personen ab 65 Jahren mit standardisierten Interviews und Bürgerversammlungen in Aulendorf und den Teilorten begleiteten. Nun sollen diese Vorarbeiten eine nachhaltige Verstetigung bekommen.

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Maren Dronia koordiniert bei der Caritas Bodensee-Oberschwaben das Thema Solidarität im Alter und somit auch den Aufbau der Solidarischen Gemeinden. Sie sieht ihre Aufgabe darin, Kommunen und Akteure vor Ort zu vernetzen, eine Kultur gegenseitiger Unterstützung aufzubauen, denn der Generationenvertrag müsse neu interpretiert werden. Josef Bühler aus Aulendorf-Esbach, bereits erfahren in Sozialprojekten wie Neuland plus, konnte als einer der Initiatoren für den neuen Verein gewonnen werden. In die Gründungsversammlung gehe man mit einem paritätisch besetzten, die Vielfalt Aulendorfs widerspiegelnden Vorschlags von sechs Personen.

Sowohl personell wie auch inhaltlich welche Angebote künftig gemacht werden, ist noch vieles offen. Bislang gibt es die Angebote des offenen Bürgertreffs und die Ansprechpartnerin Cornelia Glaser bei der Stadt Aulendorf. Dort können sich auch weitere interessierte Personen und Mitglieder melden. Künftig soll ein zentraler Planungsausschuss die Angebote abstimmen, eine Homepage, Community-App oder Broschüre die Angebote sichtbar machen und eine Personalstelle „Gemeinwesenarbeit und Quartiersentwicklung“ geschaffen werden. Bühler betont, es sollen keine Doppelstrukturen entstehen, Nachbarschaftshilfe bedeute keine Pflege, sondern Unterstützung im Vorfeld, so dass Ältere länger in ihrer Wohnung bleiben können.

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Finanzierung ist für drei Jahre gesichert

Die Person für die zentrale Anlaufstelle der Solidarischen Gemeinde Aulendorf, die sich um Gemeinwesenarbeit und Quartiersentwicklung kümmern soll, wird schon von der Caritas Bodensee-Oberschwaben gesucht. Durch einen Förderantrag bei der Stiftung Deutsches Hilfswerk sind bereits Mittel in Höhe von 121.171,83 Euro zugesagt. Mit Eigenmitteln der Caritas in Höhe von 40.171,83 Euro und einem Zuschuss der Stadt Aulendorf von 40.500 Euro ist die Finanzierung auf drei Jahre gesichert. Über den Anteil der Stadt Aulendorf wird der Gemeinderat in seiner Sitzung am 11. Dezember entscheiden.




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