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Am Rußigen Freitag

Haisterkircher Kinderfasnet hatte wieder riesige Anziehungskraft



Foto: Rudi Martin
V. li. Nicole Nanaj, Birgit Szielasko, Petra Schad, Alexander Bonk, Simon Maucher, Sandra Maucher. Katharina Bonk fehlt auf dem Foto.

Haisterkirch – Eine richtig große Schar kleiner und großer Narren traf sich am „rußigen“ Freitag wie gewohnt vor dem Klosterhof, also im Dorfzentrum, um von dort beim gemeinsamen Umzug bis zur Gemeindehalle zu marschieren. Angeführt wurde die närrische Schar von der Musikkapelle Haisterkirch.

Die Musikanten sorgten mit schwungvollen, närrischen Klängen auch nach dem Umzug noch in der Halle für beste Unterhaltung und Stimmung. Seit vielen Jahren gehören Kinderumzug und Kinderball zum fasnachtlichen Hauptereignis am Ort. Der fröhlich-närrische Nachmittag für Jung und Alt in der Haisterkircher Gemeindehalle erfreut sich großer Nachfrage aus dem gesamten Stadtgebiet.

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Auf dem Weg zur Gemeindehalle wurde bei der Filiale der Bäckerei Herrmann haltgemacht. Von der Rampe des Geschäfts ließen Vorstandsmitglieder der „Waldhexen“ eine Süßigkeiten-Flut über die junge Narrenschar niedergehen. Im Nu füllte sich auch dieses Jahr ganz schnell die Halle.

Das junge Organisationsteam – eine Haisterkircher Elterninitiative – mit Alexander und Katharina Bonk, Sandra und Simon Maucher, Nicole Nanaj, Petra Schad und Birgit Szielasko hat seit vergangenem Jahr die Initiative dieser gefragten Veranstaltung übernommen und dies zusammen mit der Narrenzunft „Waldhex“ Osterhofen-Hittelkofen und vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Simon Maucher begrüßte die kleinen und großen Gäste und sprach gleich auch den Dank aus an den Musikverein Haisterkirch, an Knoll-Veranstaltungstechnik, für die Musikanlage, an das Waldseer Kasperl-Theater, das mit einem klasse Stück stets Kinderaugen zum Leuchten bringt.

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Das Dankeschön galt auch der Ortschaftsverwaltung und den vielen Kuchenspenderinnen und all den freiwilligen Helferinnen und Helfern. Die Kinder erlebten einen Nachmittag, der wieder ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten war. In der Hallenmitte war Platz frei gehalten worden für einen Geräteparcours, der geradezu zum Mitmachen verlockte. Da konnten sogar die Allerjüngsten unter steter Mithilfe von Erwachsenen mitmachen und ihrer Bewegungsfreude freien Lauf lassen. Eine lange Theke mit dem von Eltern gespendeten umfangreichen, leckeren Torten- und Kuchenangebot war zur Kaffeezeit stets umlagert. Das gesamte Serviceangebot gab es wieder zu familienfreundlichen Preisen.

Kasperltheater war wieder der Höhepunkt

Das traditionelle Kasperltheater bildete danach wiederum den gewohnten Höhepunkt der Haisterkircher Kinderfasnet. Die bestens aufgelegten, spielfreudigen, bewährten Schauspieler der Narrenzunft Waldsee ließen die einzelnen Figuren wie Kasperl, Seppl, Großmutter, Polizist und weitere, ausdrucksstark und lebendig im Rampenlicht erscheinen. Dicht gedrängt saßen die Kinder auf dem Boden direkt vor der Kasperl-Bühne und verfolgten gespannt die neue Kasperlgeschichte. Nach dem Kasperlschauspiel, das am Fasnetsdienstag in Bad Waldsee nochmals aufgeführt wird, wurde der versammelte Narrensamen nochmals mit Süßigkeiten und mit Wurst und Wecken belohnt.
Text und Bilder: Rudi Martin

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BILDERGALERIE

Fotos: Rudi Martin

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