60 Stellen sind weggefallen
Bad Wurzach – Die LISSMAC Maschinenbau GmbH mit Sitz in Bad Wurzach hat ihre Restrukturierung abgeschlossen. Abgebaut wurden rund 60 Arbeitsplätze. Im vergangenen Sommer, als der Bad Wurzacher Handels- und Gewerbeverein (HGV) das Unternehmen besuchte, hatte die Geschäftsleitung gegenüber der Bildschirmzeitung die Zahl der Bad Wurzacher LISSMAC-Beschäftigten mit 350 beziffert. Nachstehend die Pressemitteilung von Seiten des Unternehnens:
Wie bereits im November angekündigt, hat die LISSMAC Maschinenbau GmbH ihre Strukturen an die deutlich veränderten Marktbedingungen angepasst. Die Situation in der Bauindustrie und im Maschinenbau insgesamt bleibt herausfordernd. Gleichzeitig ist klar: Ein einfaches „Weiter so” wäre für LISSMAC keine verantwortungsvolle Option gewesen.
„Wir sind uns der Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr bewusst. Die vergangenen Monate waren für alle Beteiligten schwierig und emotional fordernd“, sagt Thomas Hoffmeister, Geschäftsführer der LISSMAC Maschinenbau GmbH.
In Rekordzeit von nur zweieinhalb Monaten haben Geschäftsführung und Betriebsrat die notwendigen strukturellen Anpassungen verhandelt und umgesetzt. Die Gespräche waren in der Sache hart, aber jederzeit konstruktiv und getragen vom gemeinsamen Ziel, eine tragfähige Lösung für das Unternehmen und die Beschäftigten zu erreichen.
„Wir haben in den vergangenen Monaten sehr schnell gehandelt und die notwendigen strukturellen Weichen gestellt. Gleichzeitig war uns klar, dass wir die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit von LISSMAC dauerhaft stabil aufstellen müssen“, so Hoffmeister.
Seit dem 1. Februar 2026 arbeitet LISSMAC mit rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weniger. Die neue Kostenbasis orientiert sich konsequent an den aktuellen und realistischen Umsatzperspektiven.
Bereits im vergangenen Jahr wurden zentrale Maßnahmen zur Stärkung der operativen Basis umgesetzt. Dazu zählen unter anderem weitere Lagerreduzierungen, ein deutlich verbessertes Forderungsmanagement, neue Produktinitiativen sowie zusätzliche Effizienzgewinne durch digitale Anwendungen. Der Fokus liegt künftig noch stärker auf technisch anspruchsvollen Maschinen, die am Standort Bad Wurzach entwickelt und gefertigt werden. Produkte mit dauerhaft unzureichender Wirtschaftlichkeit werden schrittweise an internationale Partner verlagert.
Auf neuer Kostenbasis
Mit dem Abschluss der Restrukturierung richtet sich der Blick nun klar nach vorne. „Ab jetzt starten wir mit einer neuen Struktur und einer neuen Kostenbasis. Jetzt geht es darum, mit voller Energie nach vorne zu arbeiten. Wir sind hoch motiviert, gemeinsam mit der verbleibenden Mannschaft LISSMAC weiterzuentwickeln und das Unternehmen auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu führen“, betont Hoffmeister.













