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Wenn der Garten ruht

Tipps vom Gartenbauexperten für gesunde Pflanzen und grüne Stimmung im Haus



Foto: pixabay
Der Weihnachtskaktus als langlebige und natürliche Weihnachtsdekoration.

München – Wenn der Garten ruht und der erste Frost die Beete überzieht, verlagert sich die Aufmerksamkeit nach drinnen. Dabei setzen die kürzeren Tage, die trockene Heizungsluft und weniger Licht vielen Indoor-Pflanzen zu. „Wer seinen Garten naturnah pflegt und gestaltet, kann dieses Prinzip auch in die Wohnräume holen. Das gilt bei Zimmerpflanzen ebenso wie bei empfindlichen Kübelpflanzen, die drinnen überwintern müssen.“ empfiehlt Gartenbauexperte Dr. Lutz Popp vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege (BLGL).

Mit wenigen einfachen Maßnahmen bleibt das Zimmergrün gesund und vital – und kann gleichzeitig als natürliche Dekoration für die Adventszeit inszeniert werden.

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Licht, Luft und Wasser – die wichtigsten Faktoren im Winter

Im Winter geraten Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit schnell aus dem Gleichgewicht. Damit die Pflanzen in unseren vier Wänden gesund bleiben, brauchen sie jetzt etwas Aufmerksamkeit – aber keine übertriebene Fürsorge. In Wohnräumen ist das Lichtangebot im Winter begrenzt. Viele Pflanzen wünschen sich einen hellen Platz, jedoch ohne direkte Sonne. Besonders geeignet sind West- oder Ostfenster, die ausreichend Helligkeit bieten und keinen Hitzestau entwickeln. Weniger Licht bedeutet weniger Wachstum und folglich weniger Nährstoffbedarf. Düngergaben werden daher stark reduziert oder ganz ausgesetzt.

Ebenso wichtig ist eine gleichmäßige Temperatur. Zimmerpflanzen sind meistens subtropische und tropische Arten und fühlen sich bei mindestens 16 °C wohl. Kamelie, Azalee oder Alpenveilchen gedeihen auch in kühleren Räumen mit 12 – 16 °C. „Topfpflanzen reagieren empfindlich auf einen kalten Fuß. Eine einfache Unterlage aus Kork schützt die Wurzeln zuverlässig,“ weiß Dr. Popp.
Auch beim Gießen ist Maßhalten entscheidend. Die Erde darf nicht dauerhaft nass sein, sollte aber gleichmäßig feucht bleiben. Überschüssiges Wasser im Untersetzer wird nach kurzer Zeit entfernt. Besser ist es, seltener, aber durchdringend mit handwarmem und möglichst kalkarmem Wasser zu gießen.

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„Eines der häufigsten Probleme im Winter ist die trockene Heizungsluft. Sie führt zu Blütenfall sowie braunen Blattspitzen und begünstigt Schädlingsbefall“ warnt Dr. Popp und empfiehlt: „Das Aufstellen von Schalen mit Wasser oder mit feuchtem Blähton kann viel bewirken.“
„Viele Pflanzen leiden weniger unter Lichtmangel oder Kälte als unter zu viel Fürsorge – vor allem, wenn sie ständig umgestellt oder zu stark gegossen werden,“ ergänzt der Experte.

Advent natürlich gestalten

Sind die Pflanzen gut versorgt, dürfen sie nun auch zeigen, wie schön natürliches Grün in der Adventszeit wirken kann. Mit Zweigen, Zapfen, Hagebutten oder getrockneten Orangenscheiben lassen sich warme Akzente setzen – ganz ohne Kunststoff und Glitzer. „In Kombination mit Weihnachtskaktus oder Ritterstern entstehen stimmungsvolle Arrangements, die lange Freude bereiten,“ so Dr. Popp.
Wenn die Feiertage dann vorbei sind und die Tage noch grau, bleibt das Grün der Zimmerpflanzen als stiller Farbakzent im Haus. Wer seine Pflanzen jetzt achtsam pflegt, schafft sich eine ruhige, natürliche Atmosphäre. „Mit ein wenig Aufmerksamkeit für Licht, Luft und Wasser verwandeln Zimmerpflanzen jeden Raum in eine kleine grüne Oase – selbst in den dunkelsten Monaten“, resümiert der Gartenbauexperte.

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