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Aus dem Gemeinderat

Schwächen und Stärken der Bad Wurzacher Innenstadt werden erkundet



Bad Wurzach – Gemeinsam mit der HGV-Vorsitzenden Christiane Vincon-Westermayer stellte Josef Röll von der IHK Ulm dem Gemeinderat das Konzept einer Innenstadtberatung für Bad Wurzach vor. Diese Innenstadt-Offensive sollte von der Stadtverwaltung gewünscht und von der Händlerschaft mitgetragen werden, bekundeten die Referenten in der Sitzung am 28. Juli.

Das Beratungsmodell setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Die Innenstadt-Erhebung, also die Feststellung des Ist-Zustandes, wurde vor kurzem gemacht. Die Ergebnisse werden in wenigen Wochen vorliegen. Nun soll ein Stadt-Spaziergang folgen, bei dem mittels Interviews die Schwächen und Stärken der Bad Wurzacher Innenstadt erkundet werden sollen. Geplant ist mit der noch zu bildenden Arbeitsgruppe eine Stärken-/Schwächen-Analyse und sowie eine Anschlussberatung zu aktuellen Fragestellungen wie etwa Leerständen. Darüberhinaus bietet das Projekt für die Händler eine Schaufensterberatung an.

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Stimmen der Räte

Rainer Deuschel (Grüne) erinnerte auch daran, die Verkehrsberuhigung nicht aus den Augen zu verlieren, während Ernestina Frick (Freie Wähler) sich nach der Gesamtdauer des Projektes erkundigte (ein Jahr). Eine Frage brannte ihr besonders unter den Nägeln: „Wie bringen wir die Bürger dazu, die Stadt positiv einzuschätzen und zu bewerten?“ Rainer Deuschel gab zu bedenken, dass die Mehrzahl der Bürger in den Ortschaften leben. Auf den Einwurf von Manfred Braun (Freie Wähler), Tourismus und Handel getrennt zu bewerten, erwiderte Röll, „die beiden gehören zusammen.“ Anja Halder (Grüne) sagte, die Ergebnisse der Interviews und Passantenbefragungen seien sehr vom Wochentag und der Tageszeit abhängig.

Schwachstellen herausfinden

Christiane Vincon-Westermayer, die Vorsitzende des Bad Wurzacher Handels- und Gewerbevereins (HGV), bestätige in ihrem Statement, dass vor zwei, drei Wochen Stadtverwaltung und HGV eine Umfrage gemeinsam mit dem IHK-Vertreter gemacht habe. Ziel sei es, Schwachstellen zu finden, aber auch das Positive hervorzuheben. „Wir wollen, dass die Stadt attraktiver wird bzw. attraktiv bleibt.“

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“Ein Anfang ist gemacht”

Bürgermeisterin Scherer sagte: „Wir sind alle gemeinsam unterwegs, nachdem der Stadtmarketingprozess abgeschlossen ist.“ Gemeinsam mache man sich Gedanken, wie es weitergehen soll. „Ein Anfang ist gemacht.“
Uli Gresser

Unter “Downloads” haben wir die Präsentation hinterlegt

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