Spannendes am Stadtweiher
Leutkirch – „Betreten des Stadtweihers verboten! Lebensgefahr!” Dieses Schild – und vieles mehr – kann sehen, wer das derzeit kalte, teils sonnenklare Wetter zu einem Spaziergang um den Stadtweiher nutzt. Parkplätze dafür bieten sich unter anderem am Freibad an. Bildschirmzeitungsreporter Julian Aicher drehte am Sonntagnachmittag (4.1.) mit seiner Frau eine Runde um das Gewässer. Dabei kam das Paar an einer Feuerwehrübung auf dem Weiher-Eis vorbei. Nähe Uferdamm. Es sah spannend aus, weil sich einige Floriansjünger aufs Eis wagten – gesichert von einer Feuerwehrleiter. „Das war eine Übung”, hieß es von der Freiwilligen Feuerwehr Leutkirch.

Leutkirchs Feuerwehr bei der Stadtweiherübung am Sonntagnachmittag.
„Betreten des Stadtweihers verboten”. So steht’s unmissverständlich auf dem Schild am Uferdamm des Sees. Vorsicht ist geboten. Das gefrorene Wasser und viele bemerkenswerte Uferbereiche sind auch von den offiziellen, geräumten Gehwegen um den Stadweiher aus zu betrachten. Teils mit Ski-Loipe. Darüberhinaus finden sich geschichtliche Zeitzeuginnen – wie die Moosmühle am Bach-Zulauf des Weihers. Dort verraten Infotafeln etwas über den Bau.
Die Feuerwehr Leutkirch nutzte am vergangen Sonntag (4.1.) die Frostperiode, um eine Eisrettungsübung durchzuführen. Kommandant Martin Waizenegger warnt: “Frost und Kälte lassen derzeit an vielen Stellen Weiher und Seen, zum Teil sogar Bäche und Flüsse zufrieren.” Da und dort würden diese Eisflächen von Schlittschuhläufern, Spaziergängern oder Kinder zum Spielen genutzt. “Jedoch bergen diese Eisflächen erhebliche Gefahren. Die Tragfähigkeit der Eisdecke ist schwer einzuschätzen, und sie kann über das Gewässer hinweg variieren.” Häufig seien sich Kinder des Risikos nicht bewusst.
Text und Fotos: Julian Aicher
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