Der Narren-Samen hielt die Fürbitten – Bonbonregen am Schluss
Gebrazhofen – Wie jedes Jahr hatte die Narrenvereinigung Gebrazhofen am Sonntag (11.1.) zur bunten Narrenmesse in die Kirche eingeladen. Die verschiedenen Gruppen wie Dickköpf, Waasenmoosweible und – male oder Blumennarren marschierten samt Fahnenträger und ihrem Narrensamen ein, legten ihre Masken vor dem Altar nieder, und die Musikkapelle Gebrazhofen spielte flotte Weisen.

Die Dickköpf beim Einzug in die Pfarrkirche.
Pater Robert Sliwa begrüßte die zahlreichen, zum Teil verkleideten Besucher, darunter viele Kinder. Gleich zu Beginn durfte man ein Märchen hören von einem Gaukler, der in einer Kapelle tanzte und damit Gott ehrte. Pater Sliwa berichtete von Fragen und Antworten an den Narrenverein und verglich ihn mit der christlichen Kirche bzw. der Pfarrgemeinde, die ähnlich aufgebaut sei. Zunftmeister bzw. Vorstand ist Papst Leo, Aufgaben und Pflichten der Christen seien beten, Nächstenliebe, und die zehn Gebote einhalten.

Viel Applaus für die Musikkapelle
Die Fürbitten wurden vom Narrensamen vorgetragen, zum Vaterunser durften alle Kinder zum Altar kommen. Auch beim Bonbonregen am Schluss waren die Kinder gefragt, die alles fleißig aufsammelten, auch kleine Luftballone. Viel Applaus bekam die Musikkapelle, die oben auf der Empore tolle Lieder spielte, zum Schluss den bekannten Popsong „In Tagen wie diesen“. Pater Sliwa sprach allen Beteiligten ein großes Dankeschön für die Gestaltung der Messe aus.





Am 6. Februar
Am Freitag, 6. Februar, um 19.31 Uhr beginnt der bekannte Gebrazhofer Nachtumzug, der alle zwei Jahre stattfindet. Mehr Infos über die Zunft, die 2024 ihr 55-jähriges Bestehen gefeiert hat: www.nvgebrazhofen.de
Text und Fotos: Carmen Notz











