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Arnacher Musik-Dämmerschoppen am Dorfplatz sehr gut besucht

Verein „Unser Arnach“ soll gegründet werden



Foto: Carmen Notz
Das Organisationsteam zur Gründung des Vereins “Unser Arnach”

Arnach – Die schönen Abende derzeit laden richtig ein zum Draußensitzen. Und so hatte auch ein Organisationsteam aus Arnach richtig Glück am Samstagabend (9.8.). Sie hatten zu einer Hockete mit „Wirtshausmusik ohne Wirtshaus“ am schönen Dorfplatz neben der Kirche eingeladen. Die Bierbänke füllten sich schnell, rund 200 Menschen aus der 1300-Seelen-Gemeinde fanden sich ein. Bei schöner handgemachter Blasmusik des Ensembles „Hie und Da“ saßen oder standen die Leut zusammen, unterhielten sich angeregt, genossen ganz klassisch Wurst und Wecken, dazu Getränke aller Art, und hatten schöne gemeinsame Stunden.

Dämmerschoppen mit Musik am vergangenen Samstag in Arnach. Ein Organisationsteam um Ortsvorsteher Manfred Braun warb für die Gründung eines Vereins “Unser Arnach”. Um das Anliegen noch deutlicher herauszustellen, wurde eigens die Arnach-Fahne aufgezogen.

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Natürlich war für Verpflegung gesorgt.

So wie diese gelungene Veranstaltung im Dorf, so wünschen sich viele Arnacher noch mehr davon. Die Initiatoren, mittendrin natürlich Ortsvorsteher (OV) Manfred Braun mit einem Dutzend weiterer Arnacher,  gut erkennbar am roten T-Shirt mit der Aufschrift „Unser Arnach“, warben für die schöne Idee, einen Dorf-Verein; und die Idee nahm an diesem Abend konkrete Formen an.  

Eine Tafel mit vielen Ideen zur Dorf-Gemeinschaft

„Geplant hatten wird das schon vor Wochen, haben T-Shirts machen lassen und nun diese Art Dämmerschoppen an unserem schönen Dorfplatz organisiert. Die Schäferei-Genossenschaft Finkhof hat uns mit einer großzügigen Spende zu diesem Event unterstützt“, erzählen Peter Gottschling und Erwin Haller vom Orga-Team. Eine Tafel mit vielen Zetteln zeigte das große Interesse und die Ideen, die von den Dorfbewohnern stammen.

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Ergebnisse eines ersten Brainstormings waren an einer Pinnwand zu sehen.

„Wir haben seit fünf Jahren keine Wirtschaft mehr und damit keinen Treff, wo Menschen auch mal zusammensitzen“, sagt Manfred Braun. „Wir wollen mehr Leute im Dorf einbeziehen, auch die, die nicht in Vereinen sind, Menschen, die neu herziehen, die Kontakte suchen“, so der OV. Er lobt den Dorfladen, der gut sortiert sei, wo man auch einen Kaffee trinken und Leute vom Dorf treffen kann.

Arnach hat viele Vereine – Trotzdem kennen sich viele nicht

Arnach hat viele Vereine, darunter natürlich die Musikkapelle, die auch seit Jahrzehnten für Laien-Theater sorgt. Besonders viele Mitglieder zählt der Arnacher Sportverein mit über 1000 Aktiven und Passiven. Es gibt auch eine Narrenzunft, einen Schützenverein und einen Kirchenchor. Trotzdem kommen die Leute nicht so recht zusammen, an der Dorfgemeinschaft sollte und will man noch arbeiten.

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Ziel der Initiatoren „Unser Arnach“ ist es, nach den Sommerferien zusammenzukommen, eine Vorstandschaft zu finden und dann einen eingetragenen Verein zu gründen. Der soll dann ein Programm erstellen, soll die Bewohner von Arnach und aus den Weilern drumherum ermutigen, sich bei Veranstaltungen zu treffen, sich kennenzulernen, Projekte anzustoßen, Dorfgemeinschaft zu pflegen. Es lagen entsprechende Flyer aus, man konnte mit dem Orga-Team ins Gespräch kommen und sich zu einem Newsletter anmelden.

Genialer Witze-Erzähler: Jay-Jay. Er kann auch gaaaanz lange Witze, ohne den roten Faden zu verlieren oder die Pointe zu verdaddeln.

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Die Musikanten bekamen ein paar Stamperl, spendiert von Dorfmarkt-Betreiber Elmar Würzer. Rechts Ortsvorsteher Manfred Braun, der die gespendete Bottle überreichte. Foto: Margit Reischmann

Ortsvorsteher Manfred Braun freute sich sehr über den starken Besuch. Die Belebung des Dorfplatzes mit seinen bemerkenswerten Schafsfiguren ist ihm ein Anliegen. Foto: Margit Reischmann

Das Blasmusik-Ensemble „Hie und da“ unterhielt mit feinen Stücken, auch mit Gesang sowie mit Witzen von „Jay-Jay“, Jochen Jöchle. Die Kinder vergnügten sich am Brunnen, scheuten das Nass nicht, doch an diesem lauen Sommerabend war das kein Problem. Bei Einbruch der Dunkelheit ging der Vollmond auf und zauberte zusammen mit den bunten Lichtern eine schöne Atmosphäre. Lange noch saßen die Arnacher zusammen.

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Plantschen macht Spaß.

Es war eine gelungene Veranstaltung und die Initiatoren von „Unser Arnach“ sehen sich auf einem guten Weg.

Vertieft ins Gespräch.

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Arnach hat viele Vereine. Aber keinen Dach-Verband, keinen Querschnittsverein, der übergreifend Initiativen entwickelt. Das soll sich nun mit dem in Gründung befindlichen Verein “Unser Arnach” ändern.

Text und Fotos (23): Carmen Notz

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Fotos: Carmen Notz

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