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Im Rahmen des adventlichen Winterzauberfestes in den Lebensräumen

Verabschiedung von Schulsozialarbeiter Edmund Butscher



Foto: Ulrich Gresser
Edmund Butscher (li.) lauscht dem Gesang seiner Kollegen Alfons Menig, Rolf Butscher, Rosl Grösser und Susanne Baur.

Bad Wurzach – Mit Bratwurst- und Waffelduft wurden die Festbesucher an diesem Abend „verzaubert“. Pavillons – für das süße Dessert in Form von selbstgebackenen Waffeln für die zahlreichen Festbesucher. Und in der „ warmen Stube“, wie Susanne Baur den Gemeinschaftsraum in ihrer Einladung nannte, sorgten die vielen Helferinnen mit Glühwein, Punsch und Kaltgetränken dafür, dass niemand Durst leiden musste.

So weit war alles wie immer, es bewegte sich eine aufgekratzte Susanne Baur tanzend durch die Reihen der Gäste, als der nichts ahnende Edmund Butscher das poppige „Feliz Navidad“ anstimmte. Und als „Ede“ dann seine Panflöte zückte, flogen ihm nicht nur die Herzen der reiferen Damen zu.

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Ein kleines Lichtlein dürfte ihm aufgegangen sein, als plötzlich Rolf Butscher, Feuerwehrkommandant und ehemaliger Hausmeister der Werkrealschule, auf dem Fest auftauchte. Und gemeinsam mit Alfons Menig, ebenfalls ehemaliger Hausmeister und Arbeitskollege von Butscher, Rosl Grösser und Susanne Baur in deren Büro verschwand. Denn als sie von dort wieder zurückkamen war jedem klar, dass etwas Besonderes anstand:

Zur Melodie von Udo Jürgens „Mit 66 Jahren“ entboten sie einen ersten musikalischen Gruß mit speziellem Text: „Vor vielen, vielen, ein hübscher junger Mann als Schulsozialarbeiter zu uns nach Wurzach kam, Und auch Susanne Baur hat viel mit ihm gemacht, sie sagt noch heute, mit dem Ede – des war halt a Sach“ heißt es dazu in der ersten Strophe. Nach dem Prinzip von „Zuckerbrot und Peitsche“ bekam der Geehrte von den Bänkelsängern allerdings in der zweiten Strophe auch seine Jugendsünden aufs musikalische Brot geschmiert: Die Anfänge mussten wohl chaotisch gewesen sein, ausgemachte Treffen wurden von ihm gar nicht oder mit großer Verspätung wahrgenommen worden, wie Susanne Baur aus dem Nähkästchen der Erinnerungen plauderte.

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Dass sich Edmund vom Saulus zum Paulus wandelte und er sich im Laufe der Jahre sehr gebessert hatte, wurde im nächsten, ihm gewidmeten Lied deutlich, das die Vier auf die Melodie des Kirchenliedes „Lobe den Herren“ sangen. Denn vieles von dem, was das Kreativ-Dream-Team Baur / Butscher auf den Weg brachte, gibt es noch heute. Um diese „Taten“ zu glorifizieren, gab es auch noch Auszüge aus „Ein Haus voll Glorie schauet“: Ede wir loben Dich, Ede wir preisen Dich, für das was Du geschafft bei uns in Bad Wurzach.“ Sie beendeten ihr Ständchen mit der wunderschönen Melodie vom „Bajazzo“ des italienischen Oper-Komponisten Ruggero Leoncavallo, in dessen Text in der Version von Baur & Co. es unter anderem heißt: „Warum bist Du gekommen, wenn Du schon wieder gehst, du warst uns sehr willkommen, wie schnell die Zeit vergeht.“

Gleich einen Servierwagen brauchte Baur für das Abschiedsgeschenk, das sie Edmund Butscher mitgebracht hatte: Einen großen Geschenkkorb mit allerlei lokalen Leckereien.

Über die Anekdoten die Baur, Butscher, Butscher und Menig aus ihrer gemeinsamen Zeit am Schulzentrum danach in kleiner Runde erzählten, breitet der Chronist lieber den Mantel des Schweigens…
Text und Bilder: Uli Gresser

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