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Leserbrief

Vage Formulierungen, bedrängte Lebewesen



Zur Stellungnahme der Gemeinderäte „Die Vereinbarkeit von Turmbau und Schutzgebietsverordnung“ (DBSZ vom 14. Februar, 7.25 Uhr)

Habe heute, wie so oft schon, die neuesten Leserbriefe studiert. Auffallend ist für mich dabei fast immer das Gleiche: Es gibt vage Formulierungen wie „kann“, „wahrscheinlich“, die Rede ist von utopischen Hochrechnungen und Visionen. Mir drängt sich der Anschein auf, dass hier ganz schön in eine Kristallkugel geschaut wurde. Werft einen Blick auf meine Screenshots und die dort gekennzeichneten Textzeilen.

Fundamente, die nachweislich, was ja auch genannt wird, Zauneidechsen und, wie bei den Führungen angesprochen, Schlangen Schutz bieten, sollen nach dem Turmbau wieder besiedelt werden. Die Fundamente befinden sich dann aber im Moortümpel.

Irgendetwas muss ich zusätzlich verpasst haben, denn der Bereich ist ja moorfern, aber „Moortümpel” geht. Wenn ich dann noch lese . . . der Klassifizierung nach ist eine Moorlibelle mehr wert als eine Zauneidechse … kräuseln sich mir als Naturliebhaber die Zehnägel. Wir reden hier über LEBEWESEN.

Anbei die Textauszüge aus der Stellungnahme der Gemeinderäte
Hans-Jürgen Corde, Bad Wurzach

Der Leserbrief von Herrn Corde ist am 14. Februar um 13.12 Uhr beim „Wurzacher“ eingegangen und wurde um 17.45 Uhr veröffentlicht.

Leserbriefe sind Meinungsäußerungen. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.

Bevorzugt veröffentlichen wir Leserbriefe zu lokalen und regionalen Themen. Aber auch Äußerungen zu allgemeinen Themen, die die hiesige Leserschaft bewegen, werden gerne entgegengenommen.

Zur Diskussion um den Turm im Ried haben wir – nach entsprechender Kritik aus der Leserschaft –  nun festgelegt, dass dazu nur Stimmen aus Bad Wurzach veröffentlicht werden.



LESEN SIE HIERZU AUCH …

Stellungnahme

Die Vereinbarkeit von Turmbau und Schutzgebietsverordnung

Zum Leserbrief „Laut § 4: Kein Turm im Ried!” (DBSZ vom 4. Februar) erreichte uns am 14. Februar um 6.25 Uhr folgende Stellungnahme der Gemeinderäte, die wir ungekürzt und unverändert veröffentlichen (14.2., 7.25 Uhr). Nachstehend der Wortlaut (die Fettungen waren von den Autoren vorgegeben):
von Emina Wiest-Salkanovic, Kurt Miller, Rainer Deuschel, Franz-Josef Maier
veröffentlicht am 14. Februar 2025

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