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450 Zuhörer im Kursaal

Salvatorkolleg beging 100-Jahr-Jubiläum mit Mannes Sangesmannen



Bad Wurzach – Am 16. November trat die A-Capella-Truppe Mannes Sangesmannen vor gut 450 Zuschauern im Bad Wurzacher Kursaal auf. Der Anlass für das Konzert war gleich ein doppelter: Zum einen feierten die Sangesmannen in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum, zum anderen bildete das Konzert den Abschluss der diesjährigen Feierlichkeiten zum hundertsten Geburtstag des Gymnasiums Salvatorkolleg. Es sei den Sangesmannen ein Anliegen gewesen, etwas zu diesem runden Geburtstag beizusteuern, betonte der Sangesmanne Johannes Ott beim Konzert.

Schließlich waren alle Sänger einst Schüler am Salvatorkolleg und noch heute probt die Truppe in den Räumlichkeiten der Schule. Die Geschichte der Mannes Sangesmannen ist also eng mit dem Salvatorkolleg verknüpft: So trat beim Abiball 1998 zum ersten Mal eine Combo von A-Capella-Sängern auf, die sich im Schulchor von Pater Paulus Blum kennengelernt hatten. Mit von der Partie war auch der Musiklehrer Manfred Gaupp, der alle Sangesmannen während ihrer Schullaufbahn unterrichtet hatte und der bis heute der namensgebende „Manne“ der Combo ist.

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Die Geburtsstunde des Ensembles

Der Abiball des folgenden Jahres kann als eigentliche Geburtsstunde der Mannes Sangesmannen gelten, denn von dort an führte eines zum anderen: Initiiert von Pater Paulus Blum gab die Truppe ein Benefizkonzert für die Orgel der Wurzacher Schlosskapelle, wo sie vom Leiter des Wurzacher Naturschutzzentrums gehört wurde, der sie für den nächsten Auftritt engagierte. Bei diesem wurde erstmals die „Fliege im Sonnentau“ gefangen und wieder half der Zufall: Guntram Blaser, damals Ravensburger Landrat, war unter den Zuhörern und ermöglichte die Aufnahme der ersten CD. Von da an folgten Auftritte in ganz Oberschwaben und durch die Kontakte in die Landespolitik auch in Stuttgart, Berlin und sogar Brüssel. In den folgenden Jahren entstanden noch zwei weitere CDs mit eigenen Stücken und die Mannes Sangesmannen wurden mit Auszeichnungen wie dem „Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis 2005“ und der „Goldenen Weißwurst“ geehrt.

Ein Vierteljahrhundert Sangesmannen

Beim Jubiläumskonzert im Wurzacher Kursaal blickten die Mannes Sangesmannen also auf ein bewegtes und erfolgreiches Vierteljahrhundert zurück. Entstanden ist in dieser Zeit ein reiches Repertoire, das auf humoristische Weise vom Leben der Oberschwaben berichtet. Da das erklärte Ziel der Sangesmannen die Pflege des schwäbischen Dialekts ist, handeln ihre Lieder von der „Metzelsupp“, von lästigen „Mugga“ und von schmerzenden „Oisa“ und sie besingen Situationen, in denen sich so manch einer schon wiedergefunden hat. Passend zum Anlass hatten viele Lieder des Abends Bezug zu Bad Wurzach und die vielen anwesenden Lehrer des Salvatorkollegs wurden mit dem „Urlaubslied“ adressiert.

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Johannes Ott führte durch den Abend

Johannes Ott führte charmant durch den Abend und entlockte so manchem im Publikum interessante Informationen über das Eigenheim oder das Verhältnis zum Ehepartner. Tenor Florian Tobisch bewies sein Talent als Entertainer und sorgte den Abend über für den ein oder anderen Lacher. Neben Ott und Tobisch sind mit Alexander Stützle, Uli Hones und Manfred „Manne“ Gaupp von den acht Gründungsmitgliedern heute noch 5 übrig, Johannes Tress stieß 2008 dazu und komplettiert die Combo. Auch wenn die meisten Sangesmannen ihren Lebensmittelpunkt mittlerweile nicht mehr in Bad Wurzach und Umgebung haben, zieht es sie doch alle immer wieder in die oberschwäbische Heimat zurück. Schließlich gilt auch nach 25 Jahren noch immer das Motto der Mannes Sangesmannen:
„Schwob zum sei, isch a Verdienschd, aber s’isch a Gnad Gottes, Oberschwob zum sei.“

Oberschwaben par excellence: Mannes Sangesmannen. Foto: Salvatorkolleg

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