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Vom 26. Januar bis 8. März

Rainer Nentwich stellt in der städtischen Galerie im Rosengarten aus



Foto: Dr. Nentwich
„Spiralvariationen – Vom bunten Kringel zur Spiralgraphik“.

Bad Wurzach – „Spiralvariationen – Vom bunten Kringel zur Spiralgraphik“ – so nennt Rainer Nentwich seine Ausstellung, die vom 26. Januar bis 8. März in der Galerie in Maria Rosengarten in den Räumen der Stadtbücherei während deren Öffnungszeiten zu sehen sein wird.

Es ist die 249. Ausstellung der Städtischen Galerie – und es wird die erste sein, die von dem Organisations-Duo Christine Linge und Doris Schäfer kuratiert werden wird. Sie folgen auf Rosemarie Stäbler, die 26 Jahre die Organisation der Galerieausstellungen verantwortete.

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Rainer Nentwich, besser Dr. med. Rainer Nentwich, wuchs im Ruhrgebiet auf und war, als er nach seinem Studium nach Bad Wurzach kam, zunächst zwölf Jahre als Arzt in der Rheumaklinik unter Professor Jacobi tätig, ehe er für 27 Jahre bis zu seinem Ruhestand gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Wiwie eine allgemeinmedizinische Praxis in der Kurstadt betrieb.

Nentwichs Technik

Zur Kunst kam der Sammler von Eulenfiguren und Naturfotograf eher per Zufall: Er wollte einfach mehr Farbe an den Wänden in seinem Haus haben. Deswegen erfand er seine eigene Technik, einfach umschrieben mit „Filzstift auf Papier“. Weniger einfach: Spiralvariationen, die auf mechanisch gravitations-kinetischem Weg entstanden sind. Als Beispiele dafür, wie solche Spiralen entstehen können, nennt Rainer Nentwich etwa einen Landschaftsgärtner, aber auch wenn junge Leute bei einem Maischerz auf einer Wiese oder einem Sportplatz im Kreis fahren und mit ihrer Kalkspur Muster darauf zeichnen. Am Computer lässt sich so etwas mit einigen wenigen Aktionen per Vektorgrafik erstellen. Da Nentwich aber mit derlei Technik nichts am Hut hat, sind seine ausgestellten Werke lauter Unikate und nicht reproduzierbar. Sie entstehen vereinfacht gesagt, indem er eine Platte mit einem Blatt Papier in Schwingungen versetzt und darauf einen Stift kreisen lässt, um später dann die einzelnen entstandenen Strukturen mit Farbe zu füllen.

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Vernissage am 26. Januar

Etwas mehr als 30 dieser Werke werden in der Ausstellung zu sehen sein. Rainer Nentwich selbst wird bei der Vernissage zur Eröffnung am Freitag 26. Januar um 19.00 Uhr eine Einführung zur Entstehung der Werke geben.




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