Radwege waren auf der Tagesordnung
Bad Wurzach (rei) – In der Gemeinderatssitzung am 26. Januar ging es hauptsächlich um die Etats der Stadt für 2026, darunter um jenen des in Schieflage geratenen Kurbetriebes. Die Bildschirmzeitung “Der Wurzacher”wird darüber noch ausführlich berichten. Neben vielen anderen Punkten waren auch Radweg-Konzeptionen erneut ein Thema.
Laut Sitzungsvorlage für den Tagesordnungspunkt 9 wurden von der Stadt Bad Wurzach erneut die Radwegeverbindungen zwischen Truschwende und Brugg (entlang der B 465) sowie Paradies und Brugg (entlang der L 265) zur weiteren Berücksichtigung beim Landkreis gemeldet. In der Sitzungsvorlage heiß es hierzu wörtlich: „Die Abschnitte Truschwende – Brugg und Paradies – Brugg sind im neuen Konzept des Landkreises Teil des ,Radhauptnetzes’, welches die größeren Städte verbinden soll. Sie sind aber in der Baulast des Bundes und des Landes und deswegen im aktuellen Maßnahmenkatalog des Landkreises generell nicht dargestellt, da dort nur Maßnahmen an Kreisstraßen und Kommunalen Straßen aufgeführt werden.“
Die Antwort vom RP
Am 14. Januar hat die Stadt auf erneute Nachfrage vom Regierungspräsidium zu diesen beiden angedachten Radweg-Abschnitten folgende Antwort bekommen: „Im Bedarfsplan für Radwege an Bundes- und Landesstraßen in Baden-Württemberg ist der Abschnitt zwischen Truschwende und Brugg als straßenparalleler Radweg zur B 465 mit der Prioritäts-Kategorie Weiterer Bedarf (WB) verzeichnet. Das bedeutet eine Umsetzung des Radweges bis zum Jahr 2040. Ein Radwegneubau im Abschnitt Paradies – Brugg, entlang der L 265, ist nicht im Bedarfsplan aufgeführt.“
Anm. d. DBSZ-Red.: Angesichts dieser ernüchternder Auskunft erinnert die Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ an ihren Vorschlag einer „Kleinen Lösung“, nämlich den Bau eines kurzen Radweges von Truschwende bis zur Geboldinger Unterführung anzustreben und von dort den vorhandenen Weg über Geboldingen bis zum bei Paradies beginnenden Radweg zu nutzen. Wir verweisen auf unseren Kommentar „Die Sicherheit unserer Schulkinder“ (DBSZ am 13. Mai 2025)











