Ortschaftsrat Gospoldshofen beriet über den städtischen Haushaltsplan
Bad Wurzach – In seiner ersten Sitzung des Jahres 2026 (13. Januar) beriet der Ortschaftsrat Gospoldshofen über den von Bürgermeisterin Alexandra Scherer vorgestellten städtischen Haushaltsplan.
Ortsvorsteherin Marga Loritz berichtete ihrem Ortschaftsrat von der Gemeinderatssitzung am 15. Dezember 2025, als die Haushalts- und Wirtschaftspläne der Stadt und der Eigenbetriebe „eingebracht“ (also vorgestellt) worden waren. Ein Ergebnis der Sitzung war dabei, dass die Stadt den Hebesatz für die Grundsteuer B anheben muss, da für 2025 keine Aufkommensneutralität gegeben war.

Bürgermeisterin Scherer stellte den Haushalt der Stadt vor
Bürgermeisterin Alexandra Scherer skizzierte die großen Linien des städtischen Haushalts für 2026. Das Haushaltsvolumen umfasse in diesem Jahr zwar mit 86,034 Millionen € rund 10 Millionen € weniger als im Vorjahres-Haushalt, liege aber dennoch weit über dem Niveau von Vor-Glasfaser-Haushalten.
Das Defizit des Kurbetriebes
Ortschaftsrat Roland Heine fragte, als die Bürgermeisterin auf das Defizit von 1,5 Millionen € des Kurbetriebes zu sprechen kam („Da muss sich strukturell etwas ändern“), wie es überhaupt dazu kommen konnte. Die Bürgermeisterin erklärte dazu, dass nachdem der Wirtschaftsplan erstellt wurde, die Bundesregierung „über Nacht“ die Energiepreisbremse abgeschafft hatte. Und die Bundeswehr, die bisher ein sehr guter Kunde des Kurbetrieb gewesen war, für die Soldaten die Kostenerstattung nach unten angepasst hatte, bis zu 40 € pro Nacht. Damit erreichten sonst traditionell gute Monate nicht mehr die bisherigen Werte. Deswegen arbeite die aktuelle Geschäftsleitung, Kämmerer Stefan Kunz, die Bürgermeisterin und Julian Appelt sehr intensiv daran, neue Gäste zu gewinnen, bis ein neuer Geschäftsführer gefunden werde.
Für die Ortsverwaltung Gospoldshofen veranschlagt der Kämmerer ein Ergebnis von 44.387, 60 € an Kosten. Davon werden 5430 € als Budget für die Ortsverwaltung ausgewiesen.
Der Ortschaftsrat Gospoldshofen fasste den Empfehlungsbeschluss für den Gemeinderat per einstimmigem Votum.
Der Biber im Herrgottser Ried
Das leidige Thema des Bibers im Herrgottser Ried bekam wieder neue Aktualität: Ein von ihm gefällter Baum war auf das Geländer der dortigen Brücke gefallen und hatte dieses erheblich beschädigt.
In der Sitzung am 13. Januar erhielt der Ortschaftsrat ein Baugesuch zur Kenntnisnahme, in dessen Folge er über eine Hausnummernvergabe abstimmte.
Uli Gresser












