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Action und Emotionen vor tausend Zuschauern

Immer ein großes Spektakel: ‘Jump, Run & Drive’ beim Pferdefestival Hauerz



Foto: Uli Gresser
Rasante Action boten die Gespanne beim “Jump, Run & Drive” in Hauerz.

Hauerz – Einmal während des alljährlich am ersten Septemberwochenende stattfindenden traditionellen Hauerzer Pferdefestivals wird es richtig voll rund um den idyllisch gelegenen Reitplatz: Dann, wenn seit 2005 am Samstagabend bei Flutlicht das große Spektakel „Jump, Run & Drive“ steigt.

19 Teams mit so fantasievollen Namen wie die “Pony-Gang”, die “Roten Flitzer” oder “Gack Quartett” waren in diesem Jahr am Start – und damit 50 % mehr als im Vorjahr.

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Packende Wettkämpfe

Den Auftakt für jedes Team setzte dabei eine Reiterin oder ein Reiter, die einen Springparcours bewältigen mussten. Nachdem diese(r) die Ziellinie überquert hatte, war der Läufer an der Reihe: Angeseilt an ein knapp bemessenes Bungee-Seil musste er zunächst zwei Bälle einsammeln, danach auf einer Wasserrutsche ein Hindernis unterqueren, um dann auf einem Steckenpferd reitend – quasi als zweibeiniges Pferd – noch einige Hindernisse zu überwinden, ehe er mit dem Abklatschen des Beifahrers der Kutsche den Staffelstab erneut an die vierbeinigen Protagonisten weitergab.

Diese hatten danach einen Parcours zu umrunden, bei dem es vor allem auf Geschicklichkeit und Ausdauer ankam. Dieser bestand aus kleinen Pylonen, auf denen kleine Bälle thronten. Je nach Kutschentyp variierte die Durchfahrtsgröße zwischen 150 und 175 cm. Fiel einer der Bälle, gab es wie bei einem Abwurf im Springparcours 4 Strafsekunden, die sofort auf die Laufzeit aufaddiert wurde und somit nach dem Zieleinlauf bereits das tatsächliche Endergebnis des jeweiligen Teams auf der großen Videoleinwand erschien. Pferdemäßig waren vom Zwergpony-Gespann, sowohl als Einspänner als auch als Zweispänner, bis zum Großpferd alle Pferdegrößen am Start. Der Fahrparcours war für alle sehr fair: Denn während die wendigen Ponygespanne Vorteile in engen Kurven und Kehren hatten, waren die Großpferde naturgemäß bei den Geschwindigkeitsstrecken im Vorteil.

Dramatische Momente und schnelle Helfer

Zuweilen stockte an diesem Abend den rund 1000 Zuschauern, die das Spektakel angelockt hatte, der Atem: Als eine Kutsche, die den finalen Parcours absolvierte in einer der engsten Kurven der Schwerkraft nicht mehr trotzen konnte und Fahrer und Beifahrer abwarf. Sofort waren dann viele helfende Hände bei der jeweiligen Kutsche, um das Pferd aus seinem Geschirr zu befreien, zu beruhigen und die Kutsche wiederaufzurichten. Der anwesende Tierarzt stellte bei seinen späteren Untersuchungen fest, dass die Tiere alle wohlauf waren. Fahrer und Beifahrer trugen außer einer verschmutzten Kleidung keinerlei Blessuren davon. Hier waren aufgrund ihres sehr niedrigen Schwerpunkts die Pony-Gespanne auf der sicheren Seite.

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Spannende Ergebnisse

Tagesschnellstes Team war das Team “Running Gags”, das mit seinem Pony-Zweispänner den Parcour in 137,59 Sekunden bewältigte. Und das trotz eines viersekündigen Aufschlags wegen eines Fehlers. Ihm folgten bei den Pony-Zweispännern „Die Rebellen“ mit 146,29 Sekunden und auf Platz drei “SPZ El Paradiso Ranch” mit deutlichem Abstand in 165,44 Sekunden. “Flotti Karotti” schaffte es in dieser Wertung trotz 20 Zusatzsekunden wegen fünf Fehlern noch auf Platz vier und sie blieben damit noch knapp vor “The Boss Hoss Team II”, der “Pony Gang” und den “Mehlstaubflitzern”, die ohne Wertung blieben.

“Gina und die wilden Kerle” gewannen bei den Pony-Einspännern in 155,40 Sekunden trotz drei Fehlern, ohne die das Team sogar um den Gesamtsieg hätte mitmischen können. Platz zwei belegte die fehlerlose “Chaos-Crew” vor “The Boss Pony Team”, das sich zwei Fehler geleistet hatte. Ausgeschieden war das Team “Ente gut, alles gut”.

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Bei der Wertung ‘Großpferde Ein- und Zweispänner’ gewann nach einem fehlerlos gemeisterten Parcours das Team „Die flotten Flitzer“ und blieb mit der Zeit von 138,20 Sekunden nur 0,6 Sekunden hinter den „Running Gags“. Gar zwei Fehler kosteten das “Team Heine” den Gesamtsieg, das hier in 145,93 Sekunden Platz zwei belegte. Auf den dritten Platz kam das Team „Nett hier, aber waren Sie schon mal in Degetsweiler?“ das bei 147,24 Gesamtzeit mit einem Fehler belastet war. Die “Roten Flitzer”, “Gack Quartett”, “Drei Engel für Tim” und die “Schattenjäger” kamen hier auf die weiteren Plätze. Das achte Team “Gack Triple +1” schied aus.

Text und Bilder: Uli Gresser

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Fotos: Ulrich Gresser

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