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Familie Rösch in Haidgau zeigte Werkrealschülern ihren Ferienhof

Hofarbeit, Heustock und ganz viel Herzblut



Foto: Jennifer Münsch, Werkrealschule
Die Klasse 5g der Werkrealschule auf dem Hof Rösch in Haidgau.

Haidgau – Wo Reisende aus aller Welt Urlaub machen, erlebten über 20 Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule Bad Wurzach zwischen Feldern, Ställen und Scheunen einen ganz besonderen Vormittag: Familie Rösch aus Haidgau öffnete für die Klasse 5g ihre Tore und gewährte den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in ihren Familienbetrieb und in die Arbeit als Landwirte.

Schon bei der Ankunft wurden die Kinder herzlich von Familie Rösch begrüßt. Danach ging es auf Erkundungstour: Oma Rösch führte die Gruppe zunächst in den Pferdestall und erzählte den Schülerinnen und Schülern einiges über die unterschiedlichen Pferderassen auf dem Hof. So lernten die Besucher, dass die Haflinger aus Südtirol stammen und durch die dortige Ortschaft „Hafling“ zu ihrem Namen gelangten. Weiter ging es durch den Stall zwischen jungen Schafen und Kälbchen. Der ein oder andere Schüler wäre am liebsten direkt bei den flauschigen Tieren geblieben. Auch die Schäfchen, die Frau Rösch mit der Flasche aufzog, genossen die extra Portion Streicheleinheiten. Noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit als gewöhnlich bekamen auch die Hühner, Katzen und Ziegen an diesem Tag.

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Geschichte des Hofes Rösch

Anschließend wurde es geschichtlich. Frau Rösch erzählte die Geschichte des Hofes. Dabei wurde klar, dass es in der Vergangenheit für die Familie beschwerliche Zeiten gab und der Hof erst über die Jahre zu dem gewachsen sei, was er heute ist. Was zunächst mit einer Gastwirtschaft begann, hat sich über viele Jahre zu einem Ferienhof mit 130 Betten entwickelt. Auch Milchkühe spielten über Jahrzehnte eine bedeutende Rolle auf dem Hof und man konnte den besonderen Bezug der Bäuerin zu ihrem Hof und ihre Liebe zu den Tieren geradezu spüren. Frau Rösch vermittelte den Kindern mit ganz viel Herzblut ihr ganzes Wissen zu diesen besonderen Tieren, die sie liebevoll als „Königinnen der Welt“ betitelt. Die Zuhörer konnten kaum glauben, zu welcher Leistung Milchkühe in der Lage sind. Für die Produktion eines Liters Milch muss das Herz einer Kuh unglaubliche 500 Liter Blut durch ihr Euter pumpen – wirklich phänomenal!

Pause beim Grillen

Nach dem Abstecher im Kuhstall freuten sich alle, dass Herr Rösch mit seinen beiden Söhnen Christian und Sebastian schon das Feuer in der Grillstelle vorbereitet hatte. Sebastian, der bis vor Kurzem selbst noch Schüler der WRS war, kümmerte sich gekonnt um das Grillen der Würstchen und erzählte von seiner Ausbildung zum Koch.

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Feldarbeit

Frisch gestärkt übernahm nun Christian, der derzeit selbst noch Schüler der WRS ist, gemeinsam mit seinem Vater den technischen Teil des Rundgangs. Christian zeigte den Fünftklässlern den Traktor und berichtete von der Feldarbeit. Die Gäste staunten nicht schlecht, als Christian anmerkte, dass er an den meisten Tagen nach dem Unterricht direkt noch auf dem Hof mit anpackt. Der Achtklässler verfolgt schon seit vielen Jahren das Ziel, nach der Schule im Familienbetrieb als Landwirt zu arbeiten, und unterstützt seine Familie, wo er nur kann. Wer Lust hatte, durfte zum Abschluss der Hoferkundung selbst noch in die Fahrerkabine des großen Traktors steigen und dann rückte die Verabschiedung immer näher.

Dank an Familie Rösch

Zwei Schüler übergaben stellvertretend für die Klasse ein Geschenk an die Familie Rösch und bevor der Bus wieder nach Bad Wurzach zurückfuhr, tobte sich die Klasse noch im Heustock so richtig aus. Inmitten der Natur, mit glücklichen Tieren und lachenden Kindern, wurde klar: So ein Tag auf dem Hof der Familie Rösch ist mehr als nur Ausflug – es ist eine Erfahrung, die bleibt.

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