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Die Hauerzer Feuerwehr war am schnellsten

Hauerzer Maibaum steht bereits seit Montag



Foto: Ulrich Gresser
Dank LKW, Kran und Manpower der Feuerwehr steht der Maibaum in Hauerz.

Hauerz – Weil es eine Terminkollision gab, stellte die Feuerwehr ihren traditionellen Maibaum zwischen Bischof-Leiprecht-Weg und dem Rathaus bereits am Montagabend auf. Die Wehrleute waren damit die Schnellsten in der Großgemeinde. In den anderen Ortschaften wurde der Maibaum erst am Nachmittag bzw. Abend vor dem 1. Mai aufgestellt.

Nachdem die Hauerzer Feuerwehr in ihrer Abteilungsversammlung beschlossen hatte, auch in diesem Jahr wieder einen Maibaum aufzustellen, waren erst einmal viele helfende Hände gefragt: Denn um den Baum wie gewohnt prachtvoll herauszuputzen, stand die Tätigkeit des Kranzens auf dem Programm, wozu Ortsvorsteher Kurt Miller die Bevölkerung herzlichst auf den Freitagabend am 25. April ins Feuerwehrhaus einlud. Und weil auch sehr viele Helfer kamen, konnte rasch zum gemütlichen Teil der Aktion übergegangen werden…

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Am Montag, den 28. April lag dann rechtzeitig der prächtige, mit Spitze rund 23 Meter hohe Fichtenstamm mit seinen gekranzten Ringen und den Tafeln des örtlichen Handwerks parat. Nach kleineren Korrekturen an der Spitze konnte der Stamm von Martin Krusch, dem Chef der Firma Krusch- Holzbau persönlich mit dem Lkw-Ladekran, an den dafür verstärkten Gully auf dem Parkplatz beim Rathaus bugsiert werden. Mit am unteren Teil des Stammes angebrachten Seilen steuerten einige Feuerwehrleute ihn per Manpower in die richtige Richtung, sodass der Stamm innerhalb kürzester Zeit vom „Kranführer“ aufgerichtet werden konnte.

Nach kurzer Korrektur, damit die Tafeln der örtlichen Handwerksbetriebe auch korrekt in Richtung der Straße zeigten, wurde der Baum vor den Augen zahlreicher Schaulustiger und des Ortsvorstehers so verkeilt, dass er auch schön gerade stand. Damit auch kein Verkehr während des Aufstellens gefährdet wurde, hielten einige Feuerwehrkameraden in der Hauerzer Hauptstraße und der Rupprechtser Straße, die beim Rathaus in selbige einmündet, kurzzeitig den Verkehr an.

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Dann erfolgte die kitzeligste Aktion des Abends: Ein mutiger – und sicherlich schwindelfreier – Feuerwehrmann musste auf die hohe Feuerwehrleiter steigen, um die Befestigung des Kranes zu lösen und Ringe und Tafeln auszurichten. Wofür er nach gelungener Aktion mit einem verdienten Applaus wieder auf dem Boden empfangen wurde.

Nachdem vom Feuerwehrchef Frank Weishaupt noch kurz zum Besen gegriffen hatte, um überzähliges Reisig zu entsorgen und der als Materialtransporter dienende Traktor-Oldtimer – ein zirka 55 Jahre alter Fendt-Dieselross wieder in seiner Garage abgestellt war, konnte auch hier zum gemütlichen Teil der „Aftershow-Party“ übergegangen werden. Die Anwohner-Familien Wiest und Seif sorgten beim gemütlichen Beisammensein für Speis’ und Trank.

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Fotos: Ulrich Gresser

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