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Peter Gottschling ist Sprecher des Vorstandstrios

Gründungsversammlung des Vereins „Unser Arnach“



Foto: Uli Gresser
Die Gründungsmitglieder des Vereines hatten an diesem Abend viel abzustimmen. Unser Bild zeigt einen Teil der Versammlung. Versammlungsleiter war Ortsvorsteher Manfred Braun.

Arnach – Am Donnerstag, 6. November, war es soweit: Im SVA-Vereinsraum in der Alten Schule Arnach wurde die Idee, die beim diesjährigen Maibaumstellen geboren wurde, umgesetzt. 34 Personen gründeten den Verein „Unser Arnach“, gaben dem Verein eine Satzung und wählten eine Vorstandschaft.

Peter Gottschling, auf dessen Initiative hin der Prozess angestoßen wurde, freute sich in seiner Begrüßung, dass so viele Arnacher der Einladung gefolgt waren. In einer Präsentation stellte er die Vereinsidee vor.  Der Verein werde von Arnachern für Arnacher sein, er werde alle Themen ansprechen, die Arnach lebenswerter machen. Also Veranstaltungen, Projekte oder Vorträge. Es sollen Themen angegangen werden, die bisher noch in keinem anderen Verein aufgegriffen wurden. „Unser Arnach“ solle auch Möglichkeiten anbieten für Kommunikation und Organisation.

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Peter Gottschling ist Sprecher des Vorstandes von “Unser Arnach”.

Ortsvorsteher Manfred Braun, der zum Versammlungsleiter gewählt wurde, erläuterte den Anwesenden den Vereinszweck: „Der Verein ,Unser Arnach‘ ist nicht als Dachverband geplant, der über den anderen Vereinen stehen wird oder denen gar Konkurrenz machen will. Die Vereine leisten durchweg sehr gute Arbeit. Er soll als Impulsgeber fungieren und sieht sich als Brückenbauer zwischen ihnen.“ Jeder – unabhängig von einer Mitgliedschaft– sei aufgerufen, Ideen einzubringen und Vorschläge zu machen. Der Verein bilde dafür den Rahmen.

Nachdem Kai Uwe Gurski zum Protokollführer der Gründungsversammlung gewählt worden war und die Versammlung einstimmig den Grundsatzbeschluss zur Gründung gefasst hatte, stellte Manfred Braun den Satzungsbeschluss vor. Die Satzung bildet bei jedem Verein die Handlungsgrundlage, ist erforderlich für den Eintrag ins Vereinsregister und beim Finanzamt für den Gemeinnützigkeitsstatus.

Nach dem Eröffnungsparagraphen, der Name („Unser Arnach“), Sitz (Arnach) und das Geschäftsjahr (Kalenderjahr) regelt, kamen mit § 2: „Zweck des Vereines“ die Kernthemen zur Sprache. Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Er dient der Förderung von Jugend- und Altenhilfe, der Förderung von Kunst und Kultur, der Heimatpflege, der Ortsverschönerung sowie der Förderung bürgerschaftlichen Engagements.

Die Umsetzung dieser Zwecke erfolgt in Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, die unter anderem auch dem generationenübergreifenden Zusammenleben in der Ortschaft Arnach dienen. Der Verein wird selbstlos tätig sein und nicht eigenwirtschaftliche Zwecke verfolgen. Finanzielle Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. „Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen.“ Vereinsfremde und verhältnismäßig hohe Ausgaben an einzelne Personen sind ausgeschlossen. Mitglied kann bei „Unser Arnach“ kann jede natürliche und juristische (also auch Unternehmen) Person werden, die die Ziele des Vereines unterstützt. Die Aufnahme erfolgt auf Antrag und nach Bestätigung durch den Vorstand.

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Organe

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Dieser besteht aus einem Vorstands-Team, das aus drei gleichberechtigten, für verschiedene Tätigkeitsbereiche Zuständigen besteht. Diesem können bis zu vier Beisitzer zur Seite stehen.

Die mindestens einmal jährlich stattfindende Mitgliederversammlung wählt und entlastet den Vorstand, stimmt über Satzungsänderungen und Beitragserhöhungen ab und löst – falls erforderlich – den Verein auf.

Die am Gründungsabend vorgestellte und beschlossene Satzung tritt mit dem Eintrag ins Vereinsregister in Kraft.

Das Vorstandstrio

Das erste, von der Versammlung per Akklamation einstimmig für zwei Jahre gewählte Vorstandsteam sieht Peter Gottschling als Vorstandssprecher, Markus Buhmann als Vorstand Finanzen und Kai-Uwe Gurski als Vorstand für den Bereich Organisation in der Verantwortung. Ihnen zur Seite stehen als Beisitzer: Britta Simon, Felicia Biegger und Benjamin Steinhauser.

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Unser Bild zeigt die Führung des neugegründeten Vereins “Unser Arnach” (von links): Markus Buhmann (Vorstand Finanzen), Peter Gottschling (Vorstandssprecher) Kai Uwe Gurski (Vorstand Organisation), Benjamin Steinhauser, Britta Simon, Felicia Biegger (alle Beisitzer) und Manfred Braun (Ortsvorsteher Arnach).

Die Beitragsordnung, die als nächstes zur Abstimmung stand, sieht einen Jahresbeitrag von 10 € vor, kann aber vom Mitglied freiwillig erhöht werden. Manfred Braun wies daraufhin, dass Mitgliedsbeiträge vom Finanzamt nicht als Spenden akzeptiert werden.

Die Beitragsordnung trat am Tag der Gründungsversammlung in Kraft. Von den 34 Anwesenden unterschrieben 28 eine Beitrittserklärung.

Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, gingen die Anwesenden sofort in medias res. Peter Gottschling und seine Mitstreiter hatten bereits eine Ideensammlung parat. Da wünschten sich Jugendliche einen Basketball-Korb, der Wunsch nach einem Reparatur-Café wurde geäußert, auch die Einrichtung eines historischen Dorfrundganges, einen Spielenachmittag für Senioren oder ein Kinderferienprogramm. Gottschling betonte aber auch, dass man mit kleinen, niederschwelligen Sachen starten wolle.

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Ein zentrales Anliegen: die Entwicklung des Dorfplatzes

Ein zentrales Anliegen von „Unser Arnach“ ist das Bespielen des Dorfplatzes. Da wurde dann auch an den Bau einer Boule-Bahn, wie sie zum Beispiel in Haidgau realisiert wurde, gedacht. Ein anderer Vorschlag aus der Versammlung war, dort einmal einen Erzeugermarkt von einheimischen Produzenten stattfinden zu lassen, damit diese bekannter werden. Und Michael Rauneker, der frühere Ortsvorsteher, regte die Wiederbelebung des Silvester-Mitternachtstreffs an.

Manfred Braun gebührte als Ortsvorsteher das Schlusswort. Er zeigte sich glücklich über den gelungenen Start und nannte den Verein ein schönes Pflänzlein.
Text und Fotos: Uli Gresser



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