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Nachtrag zum legendären Abstiegsduell von 1976

Franz Feurle hielt entscheidenden Elfmeter



Arnach (rei) – Zum legendären Abstiegsduell zwischen dem SV Arnach und der TSG Bad Wurzach im Jahre 1976 gibt es weitere Erkenntnisse. Josef Ringer aus Arnach (Jahrgang 1948), weiß von einem Elfmeter.

Die Ausgangslage war damals so: Wer verliert, steigt ab. Und: Ein Unentschieden rettet beide. Arnold Zapf, der seinerzeit mitspielte, nennt als Endergebnis ein 2:1, was dazu führte, dass die TSG den bitteren Gang in die C-Klasse antreten musste. Josef Ringer, der damals im Kader war, aber nicht zum Einsatz kam, weiß auch noch von einem Elfmeter, der kurz vor Schluss gegen Arnach verhängt wurde, beim Stande von 2:1 für den SVA. Ein verwandelter Elfer hätte also die TSG vor dem Abstieg bewahrt. Im Tor der Arnacher stand Franz Feurle, der einige Zeit zuvor von der TSG zum SVA gewechselt war.  Franz kannte den Schützen natürlich und wusste, welche Ecke dieser bevorzugte. Er warf sich in die richtige Ecke und wehrte den Elfer ab. Das war der endgültige Knockout für die Wurzacher. Ausgerechnet ein Ex-TSGler sorgte für die Entscheidung.

Ironie der Geschichte: Beim Hinspiel in Bad Wurzach, das die Arnacher mit 0:1 verloren, hatte es einen Elfmeter für den SVA gegeben. Franz Feurle, Arnachs Torwart, der als sicherer Elfmeterschütze galt, trat an – und verschoss.

Franz Feurle, bekannt gewesen für sein Käslädele in Truschwende, starb vor wenigen Jahren, noch keine 70 Jahre alt.

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